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Kleine Zwischenbilanz der Saison 2014/15

© HEAD / Lindsey Vonn

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Åre – Auch wenn der Skiweltcupzirkus nach Åre weiterzieht, können wir nach sieben Rennen ein kleines Zwischenfazit ziehen. Ein Fünftel der Saison 2014/15 ist schon Skigeschichte. Dabei fällt auf, dass Lindsey Vonn alle überstrahlt. Nach der einjährigen Verletzungspause kehrt die 30-Jährige just an ihrem Lieblingsort Lake Louise in den Weltcup zurück und belegt nach dem achten Rang in der ersten Abfahrt den ersten bzw. zweiten Platz in der zweiten Abfahrt bzw. im Super-G. Eine ganz starke Leistung, die sogar Konkurrenz und Kritiker wortlos zurücklässt.

Auch Österreichs Ski-Asse können jubeln. Matthias Mayer, der sich vor dem Saisonauftakt in Sölden das Innenband riss, kehrte als Zweiter im Super-G in Lake Louise zurück. Hannes Reichelt, der wenige Tage nach seinem Abfahrtssieg in Kitzbühel 2014 und aufgrund eines Bandscheibenvorfalls traurigen Herzens die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Sotschi absagen musste, siegte beim Super-G in Beaver Creek und sorgte in dieser Disziplin für den ersten Triumph der ÖSV-Herren seit über 1000 Tagen.

Benjamin Raich, der sein halbes Leben im Weltcup um die Erde jettet, belegte in Sölden und in Beaver Creek den vierten Platz im Riesentorlauf. In Tirol fehlte ihm ganz wenig zu einem Podestplatz, und im US-Bundesstaat Colorado lag er zur Halbzeit in Führung. Der Pitztaler bewies eindrucksvoll, dass er mit 36 Lenzen nicht zum „alten Eisen“ gehört. Vielleicht möchte er seinen Clou von Beaver Creek bei der WM in zwei Monaten umdrehen.

Niki Hosp ist auch im österreichischen Skihimmel angekommen. Nach fast sieben Jahren ohne Sieg kletterte die Außerfernerin beim Slalom von Aspen wieder einmal auf die höchste Stufe des Podests. Dass dabei Freudentränen flossen, ist einerseits nachvollziehbar und andererseits ein Zeichen dafür, dass sich fleißiges Training auszahlt und die ÖSV-Damen auch ohne Marlies Schild erfolgreich sein können. Eva-Maria Brem hat ihre Nichtnominierung für Sotschi und die Heim-WM in Schladming längst schon weggesteckt und produziert Top-Platzierungen wie am Fließband. Das WM-Startticket für die WM in den USA im Februar 2015 hat sie fast schon gebucht.

Beat Feuz, dessen Karriere lange an einem seidenen Faden hing, wurde in Kanada Zweiter. Der Schweizer ist wieder zurück. Und das nicht einmal so schlecht.

Und die Norweger? Kjetil Jansrud vertritt in meisterhafter Manier seinen verletzten Teamkollegen Aksel Lund Svindal und mausert sich immer mehr zu einem ernsthaften Konkurrenten von Marcel Hirscher, wenn es um die große Kristallkugel geht. 380 von 400 Punkten bei den bisher vier ausgetragenen Speeddisziplinen sind eine mehr als tolle Ausbeute.

Im Riesenslalom sind Marcel Hirscher und Ted Ligety weiterhin das Maß aller Dinge. Wir können uns auf eine spannende Saison gefasst machen. Jeder hat bisher ein, ja sein Heimrennen gewonnen. Im letzten Jahr wurde in buchstäblich letzter Sekunde um eine lächerliche Hundertstelsekunde der Kampf um die kleine Kristallkugel entschieden. Und Ligety will vor heimischer Kulisse zu WM-Gold fahren. Hirscher will alles daransetzen, um ihm in Beaver Creek das Leben so schwer als irgendwie möglich zu machen.

Doch nicht nur Niki Hosp, sondern auch andere routinierte Ski-Damen überzeugen mit Konstanz. Hosps Teamkollegin Kathrin Zettel und die Slowenin Tina Maze kamen in diesem Winter zu bislang drei Top-3-Plätzen.

Eine kleine Enttäuschung ist das bisherige Auftreten der Slalomkönigin Mikaela Shiffrin. Sie erreichte in den bisherigen Torläufen nur den elften und fünften Schlussrang. In Sölden kletterte sie im Riesentorlauf auf das oberste Treppchen, musste jedoch den Sieg mit Hausherrin Anna Fenninger teilen.

Positiv überraschte hingegen die junge Steirerin Cornelia Hütter. Die „schnelle Conny“ kam in den Speedrennen auf die Plätze fünf, zehn und fünf und hat nicht nur überzeugt, sondern in absehbarer Zeit die Top-3 im Visier.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle:  www.Kurier.at

 

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