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Knappe Führung für Mikaela Shiffrin im Riesenslalom von Sestriere

Knappe Führung für Mikaela Shiffrin im Riesenslalom von Sestriere

Knappe Führung für Mikaela Shiffrin im Riesenslalom von Sestriere

Sestriere – Heute wird im norditalienischen Sestriere der dritte Riesentorlauf der Frauen in der Saison 2016/17 ausgetragen. Nach dem ersten Lauf führt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin in einer Zeit von 1.08,50 Minuten. Hier ist ihre Meinung: „Der Kurs ist sehr schön. Es sind Top-Bedingungen – da muss man voll attackieren. Das war mein Ziel und das ist mir auch gelungen. Da es so eng ist, muss ich das auch im zweiten Lauf tun.“ Die Startliste (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Auf dem zweiten Rang liegt die starke Liechtensteinerin Tina Weirather, die einen Rückstand von einer winzig kleinen Hundertstelsekunde aufweist. Die dritte Position teilen sich Sölden-Siegerin Lara Gut und Killington-Triumphatorin Tessa Worley. Sowohl die Schweizerin als auch die Französin liegen nur 0,05 Sekunden hinter Shiffrin. Die Italienerin Sofia Goggia (+0,12) befindet sich auf dem gegenwärtig fünften Platz. Mit einer ähnlich beherzten Fahrt wie im ersten Durchgang kann sie im Finale auch auf dem Podest landen und vom Siegerfoto der besten Drei des heutigen Tages lächeln. Alle Stufen des Podests sind dabei möglich, und der spannende Hundertstelkrimi kann auch im zweiten Lauf so weitergehen. Uns kann’s recht sein!

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Damen in Sestriere

Ganz schön wild präsentiert sich die Eidgenossin Simone Wild (+0,43). Mit Startnummer 27 (wie einst der legendäre kanadische Formel-1-Pilot Gilles Villeneuve) ausgestattet, rast sie auf Position sechs. Vom siebten Zwischenrang grüßt die Slowenin Ana Drev (+0,69). Ihr Rückstand auf Shiffrin ist etwas größer. Marta Bassino (+0,79) schwingt als zweitbeste des azurblauen Damenteams auf Platz acht ab. Die besten Zehn werden von der Schwedin Maria Pietilä-Holmner (+0,88) und der Swiss-Ski-Lady Wendy Holdener (+0,93) vervollständigt.

Beste Österreicherin ist abermals die aufstrebende, junge Tirolerin Stephanie Brunner (+1,20), die als 14. alle Chancen der Welt hat, mit einer erfrischenden Fahrt im Finale unter die Top-10 zu fahren. Im TV-Gespräch meint sie: „Es war sicher nicht ganz gut. Aber es gibt noch einen zweiten Durchgang, es liegt alles eng beisammen – da kann ich schon noch einen Sprung nach vorne machen. Wir hatten zuletzt ein schwieriges Training gehabt, da musste ich mal wieder schauen, dass ich das halbwegs runterbringe.“

Zufrieden kann auch Brunners Freundin Katharina Truppe sein. Sie hat als 16. 1,40 Sekunden Rückstand auf Shiffrin. Die Kärntnerin fasst ihren ersten Lauf folgendermaßen zusammen: „Ich bin doch sehr zufrieden. Bei dem Ausrutscher war es wirklich knapp – aber ich habe richtig Gas gegeben. Wenn man die Fehler wegnimmt, dann wäre es richtig gut gewesen.“

Die mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangene DSV-Athletin Viktoria Rebensburg (+1,51) befindet sich auf Position 20. Die Südtirolern Manuela Mölgg ist als 21. um drei Hundertstelsekunden langsamer als Rebensburg bzw. um vier Hundertstelsekunden schneller als die routinierte ÖSV-Starterin Michaela Kirchgasser, die augenblicklich den 22. Rang innehat.

Die Salzburgerin sagt im ORF-Interview: „Es wäre eigentlich total lässig zu fahren gewesen. Ich hatte auch ein gutes Gefühl – wahrscheinlich leider. Warum es jetzt so ausschaut, weiß ich nicht – es ist ärgerlich. Ich wollte wohl den Ski zu viel auf Linie halten – das ist da nicht schnell, wie man sieht. Wenn ich wüsste, was der Ansatz ist, dann hätte ich es im ersten auch schon gemacht. Es ist gutes Skifahren, aber kein Rennfahren.“

Im ersten Durchgang sind zwei potentielle und heiße Kandidatinnen auf den Tagessieg ausgeschieden. Dabei handelt es sich sowohl um die Hausherrin Federica Brignone als auch um die Norwegerin Nina Løseth. Auch der Arbeitstag von Løseths Landsfrau Ragnhild Mowinckel ist früh zu Ende gegangen.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Damen in Sestriere

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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