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Kreuzbandriss für Josef Ferstl bringt Saisonende mit sich

Josef Ferstl präsentierte sich in Gröden in guter Form

Josef Ferstl präsentierte sich in Gröden in guter Form

Santa Caterina Valfurva – Josef Ferstl aus Deutschland muss mit sofortiger Wirkung die Saison 2015/16 beenden. Der Speedspezialist kam beim heutigen Training zur Abfahrt in Santa Caterina Valfurva böse zu Sturz und zog sich einen Kreuzbandriss zu.

Der mit der Startnummer 3 in den Probelauf gegangene Skirennläufer, der am 29. Dezember seinen 28. Geburtstag feiern wird, hatte sich auf das Rennen gefreut. Grund für die Vorfreude waren die guten Ergebnisse, die er in Gröden zeigte. Da belegte Ferstl den 17. Platz im Super-G und den sehr guten zehnten Rang in der Abfahrt.

Bester Deutscher des heutigen Trainingslaufs wurde Andreas Sander, der mit über drei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Hannes Reichelt den 16. Platz belegte.

Die Deborah-Compagnoni-Piste ist sehr schwer. Viele Fahrer passierten nicht korrekt ein Tor, es gab auch andere Stürze auf der eisigen und ruppigen Strecke. So twitterte der kanadische Abfahrer Manuel Osborne-Paradis, dass man schon das Spitalbett reservieren solle. Gewänne man, dann gewinnt man. Und auch der Schweizer Carlo Janka gab zu Protokoll, dass diese Abfahrt, wenn die Trainingsverhältnisse auch am Renntag herrschen, die wohl schwerste dieses Winters sein wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.spiegel.de, www.skionline.ch

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