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Kristallklare Sache: Mikaela Shiffrin gewinnt auch Slalom von Squaw Valley

Kristallklare Sache: Mikaela Shiffrin gewinnt auch Slalom von Squaw Valley

Kristallklare Sache: Mikaela Shiffrin gewinnt auch Slalom von Squaw Valley

Squaw Valley – Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin siegte einen Tag nach dem Riesenslalom auch im Torlauf von Squaw Valley. Die in zwei Tagen erst 22 Jahre alt werdende Athletin benötigte für ihren Erfolg eine Zeit von 1.39,48 Minuten. Im TV-Interview resümierte die Doppeltriumphatorin von Squaw Valley: „Ich bin sehr glücklich, dass ich mit diesem Vorsprung im Gesamtweltcup nach Aspen fahren darf. Die Slalom-Kugel war mein großes Ziel – die habe ich. Im Gesamtweltcup lasse ich mir noch nicht gratulieren. Ob ich den Super-G fahre, weiß ich noch nicht – es ist sicher ein schöner Hang. Aber vielleicht ist es besser, sich auf Riesentorlauf und Slalom zu konzentrieren.“

Auf Platz zwei landete die Tschechin Šárka Strachová (+1,03), die um eine halbe Zehntelsekunde schneller als Bernadette Schild aus Österreich war. Die Salzburgerin, die für den ersten ÖSV-Slalomstockerlplatz seit Januar 2015 sorgte, beschrieb ihre Gefühle wie folgt: „Es war so eine lange Zeit wo ich immer gesagt habe: ich kann das. Es haben schon nicht mehr viele daran geglaubt – ich irgendwann vielleicht auch nicht mehr. Und dann klappt es genau bei diesem Rennen, wo ich mir das so gewünscht habe. Ich war hier schon so oft. Es war schwer – auch von Trainerseite. Die Tests, die ich nach der WM gemacht habe, waren wichtig – ich hab gewusst: Das kann die Sekunde sein, die ich zum Podest brauche. Und es scheint, dass das stimmt.“

Vierte wurde die Schwedin Emelie Wikström, die schon mehr als zweieinhalb Sekunden auf Shiffrin aufriss. Die azurblaue Starterin Chiara Costazza (+2,69) klassierte sich auf Position fünf. Sehr gut präsentierten sich die beiden DSV-Athletinnen Christina Geiger (+2,93) und Marina Wallner (+3,07) auf den Rängen sechs und sieben. Zweitbeste ÖSV-Vertreterin wurde Katharina Truppe (+3,32) auf Platz acht. Vor den Medien resümierte sie: „Im ersten Durchgang bin ich eher das gefahren, was ich mir überhaupt nicht vorgenommen habe. Der zweite Lauf hat noch mehr gedreht, das liegt mir eigentlich nicht – ich mag es lieber gerade. Daher bin ich froh, dass ich als Zweite herunten war. Es sind schon ordentliche Spuren drin, leichter wird es nicht.“

Die besten Zehn des vorletzten Damen-Torlaufs des Winters wurden von Irene Curtoni (+3,48) aus Italien und Anna Swenn-Larsson (+3,51) aus Schweden komplettiert. Die Schweizerin Michelle Gisin verpasste um nur vier 0,04 Sekunden einen Platz unter den Top-10. Ihre Mannschaftskollegin Denise Feierabend (+4,18) schwang als 13. ab. Das rot-weiß-rote Quartett, bestehend aus Elisabeth Kappaurer, Julia Grünwald (je +4,64), Ricarda Haaser (+5,05) und Stephanie Brunner (+5,33) belegte die Plätze 14, 14, 16 und 17.

Bedingt durch einen sehr großen Schnitzer fiel die zur Halbzeit auf Rang acht liegende Swiss-Ski-Vertreterin Mélanie Meillard (+7,39) auf Position 21 zurück. Im Finale sahen einige Athletinnen nicht das Ziel. Dazu zählten unter anderem die Österreicherinnen Katharina Gallhuber und Michaela Kirchgasser. Die Salzburgerin sagte im ORF-Interview: „Ich weiß nicht, ob ich jetzt beim Finale fahren darf – dank meiner sensationellen Slalom-Saison war ich weit hinten. Es ist bitter, wenn man ein Rennen fahren will und nicht darf. Ich freue mich aber sehr, dass Bernie das Podest geholt hat – das ist wichtig für das ganze Team.“

Auch Manuela Mölgg aus Südtirol schied aus. Besonderes Pech hatten die Slowakin Petra Vlhová und die nach dem ersten Lauf führende Schweizerin Wendy Holdener. Beide schieden nach einer sehr guten Fahrt, das Podest vor Augen, wenige Tore vor dem Ziel aus.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Damen in Squaw Valley

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