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Lara Gut gewinnt auch 2. Super-G von Garmisch-Partenkirchen am Montag

Lara Gut gewinnt auch 2. Super-G von Garmisch-Partenkirchen am Montag

Lara Gut gewinnt auch 2. Super-G von Garmisch-Partenkirchen am Montag

Garmisch-Partenkirchen – Am heutigen Montag wurde der 2. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen. Dabei triumphierte die Schweizerin Lara Gut-Behrami, die in dieser Disziplin eindeutig das Maß aller Dinge. In einer Zeit von 1.17,37 Minuten triumphierte sie vor der erstaunlich stark fahrenden Slowakin Petra Vlhová (+0,28) und der in diesem Winter konstante Ergebnisse erzielenden Österreicherin Tamara Tippler (+0,74).

Zusammenfassend kann man sagen: Für Gut-Behrami ist der heutige Erfolg der 30. in einem Weltcuprennen und der 16. im Super-G. Auch wenn Vlhová sehr gut fuhr, verkürzte die Siegerin den Rückstand im Gesamtweltcup um 20 weitere Zähler. Für Tippler war es wieder eine gute Fahrt, die auf einem Podestplatz landete.

 

Lara Gut: „Ich freue mich sehr über meinen Sieg. Im Super-G bin ich in einer guten Form, aber die letzten Wochen waren auch sehr anstrengend. Ich brauche jetzt eine Pause und muss vor der WM noch gut regenerieren. Trotzdem macht das Skifahren zurzeit sehr viel Spaß und ich bin sehr glücklich über das Rennen heute.“

Petra Vlhova: „Natürlich fühle ich mich heute sehr gut. Es ist mein erstes Podium im Super-G, und so auch ein sehr guter Tag für mich. Ich fahre mit großem Selbstvertrauen und einem guten Gefühl zur WM. Das ist natürlich eine gute Situation für mich und ich hoffe, auch dort so erfolgreich zu fahren wie hier.“

Tamara Tippler: „Ich bin mit meiner Fahrt heute sehr zufrieden. Mein Ziel war attackieren und nicht zurückstecken. Ich war zwar selten auf der Linie, die ich besichtigt habe, trotzdem habe ich den Ski laufen lassen und war die ganze Zeit im Kampf-Modus. Mit meiner Leistung und dem dritten Platz bin ich sehr zufrieden und freue mich darüber, wie ich zurzeit attackiere.“

 

Ski Weltcup Daten und Fakten (Montag)
5. Super-G der Damen in Garmisch 2020/21

FIS-Startliste – Super-G der Damen in Garmisch
FIS-Liveticker – Super-G der Damen in Garmisch
FIS-Endstand – Super-G der Damen in Garmisch

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Super-G der Damen 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Damenwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert 

 

Zum weiteren Renngeschehen: Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,88), die mit der Nummer 1 das Rennen eröffnete, schwang als Vierte ab. Gut-Behramis Landsfrau Corinne Suter (+1,11) beendete den 2. Super-G auf bayerischem Schnee auf Position fünf. Sie war um zwei Hundertstelsekunden schneller als die Tschechin Ester Ledecká (+1,13), die sich auf Rang sechs klassierte. Die Italienerin Federica Brignone (+1,14), sichtlich geschockt vom vorzeitigen Saisonaus ihrer erfolgreichen Mannschaftskollegin Sofia Goggia, reihe sich auf Position sieben ein.

Die besten Zehn wurden von der Französin Tessa Worley (8.; +1,18) und den beiden azurblauen Ski-Damen Francesca Marsaglia (9.; +1,24) und Marta Bassino (10.; +1,43) vervollständigt. Die Swiss-Ski-Lady Michelle Gisin (+1,47), die auf den ersten Super-G auf der Kandahar verzichtete, belegte heute den elften Rang. Ihre Teamkolleginnen Joana Hählen (+1,81), Jasmina Suter (+1,91) und Priska Nufer (+2,21) fuhren auf die Plätze 16, 17 und 22.

Zweitbeste ÖSV-Athletin wurde Ricarda Haaser, die als 14. des Tages +1,70 Sekunden Rückstand auf Gut-Behrami aufriss. Die Vorarlbergerin Ariane Rädler war als 18. genau zwei Sekunden langsamer als die triumphierende Schweizerin. Abermals unter Wert geschlagen wurde die Deutsche Kira Weidle (+2,20), die sich auf Rang 21 einreihte. Stephanie Venier (+2,37) aus Österreich landete abseits der besten 20 und muss schleunigst in Form kommen, sonst wird es im Kampf um die WM-Medaillen, will sie ein ernstes Wort mitreden, sehr eng.

 

Ricarda Haaser: „Ich habe von oben weg versucht, dass ich gut auf Zug komme. Wie zuletzt ist mir der obere Teil wieder besser gelungen als unten raus, wo ich zu steif und nicht aktiv genug gefahren bin. Da fehlte mir dann das Tempo. Ich hoffe, dass ich im Team für die WM bin und dann nach einer guten Vorbereitung ordentliche Rennen zeigen kann.“

 

Was den Kampf um die kleine Kristallkugel betrifft, muss es schon mit dem Teufel zugehen, sollte Corinne Suter bei zwei ausstehenden Rennen die begehrte Trophée ihrer Landsfrau Gut-Behrami entreißen. Bei 195 Punkten Vorsprung seitens der Tessinerin scheint hier der Drops gelutscht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Zwischenstand nach 30 Rennläuferinnen

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