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Lara Gut gewinnt Heim-Abfahrt in St. Moritz

Lara Gut gewinnt Heim-Abfahrt in St. Moritz

Lara Gut gewinnt Heim-Abfahrt in St. Moritz

St. Moritz – Am heutigen Samstag wurde in St. Moritz in der Schweiz die letzte Weltcup-Abfahrt der Damen vor der WM in Vail/Beaver Creek ausgetragen. Dabei triumphierte die Eidgenossin Lara Gut sehr zu Freude ihrer zahlreichen Fans in einer Zeit von 1.43,82 Minuten. Im ORF-Interview meinte die glückliche Siegerin: „Ich habe probiert, die kürzeste Linie zu suchen – und trotzdem nicht zu hart am Ski zu stehen. Das gelingt mir nicht oft, aber heute ist es mir gelungen. Im unteren Teil hat man das Gefühl, man muss mehr Kurven fahren – ich habe versucht, gerade runterzufahren.“

Zweite wurde die Österreicherin Anna Fenninger (+0,32), die sehr zufrieden war. Dennoch sagte sie im TV-Gespräch:  „Es ist ein verrücktes Rennen. Es ist sicher vom Wind auch beeinflusst. Ich hatte auch einen schnellen Ski. Ich habe oben gespürt, dass ich Gegenwind hatte, dann Rückenwind. Es war schwierig zu fahren. Es gibt aber eine verdiente Siegerin und ich bin froh, dass ich es runtergebracht habe. Man muss einfach ein bisserl Geduld zeigen – ein zweiter Platz ist auch nicht schlecht. Umso mehr freue ich mich heute. Auf dem aggressiven Schnee hatte ich eigentlich immer meine Probleme – dass wir da mit dem Material ein Rezept gefunden haben, stimmt mich positiv – auch mit dem Blick auf die WM.“

Auf Platz drei reihte sich überraschenderweise Edit Miklos (+0,58)ein und sorgte somit für den ersten Weltcup-Podestplatz einer Ungarin. Im TV-Interview sagte sie: „Für mich ist es auch unglaublich. Ich habe schon in der Vergangenheit gute Rennen gefahren – etwa in Crans Montana oder bei Olympia. Ich hatte schon auch Wind, von wo, weiß ich nicht. Ich habe versucht, tief zu fliegen.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in St. Moritz

Vierte wurde Viktoria Rebensburg (+0,69) aus Deutschland, die an einer Stelle der Corviglia-Piste in Rücklage kam und mit Müh und Not einen Sturz verhinderte. Neben Gut klassierten sich zwei weitere Schweizerinnen Fabienne Suter (+0,90) und Nadja Jnglin-Kamer (+1,00) in den Top-6. Für letztere war es nach einer sehr beherzten Fahrt und einer langen Verletzungspause ein sehr beachtliches Resultat. Die Spanierin Carolina Ruiz Castillo (+1,14) belegte den siebten Rang. Elisabeth Görgl (+1,16) aus der Steiermark fuhr auf den achten Platz. Die Steirerin analysierte ihre Fahrt wie folgt: „Ich war oben schon sehr langsam – da war ich sechs Zehntel hinter Lara. Da war ich eigentlich nie schnell die letzten Tage. Da fahre ich vielleicht zu hart – das muss ich mir anschauen. Die Fahrt war ansonsten okay, aber ich weiß auch nicht.“

Die Liechtensteinerin Tina Weirather (+1,25), die das zweite Training für sich entschieden hatte, wurde Neunte. Die Schwedin Kajsa Kling (+1,29) rundete die Top-10 ab. Die jungen ÖSV-Damen Mirjam Puchner (+1,38) und Conny Hütter (+1,66) fuhren auf die Plätze 13 und 15. Enttäuschend verlief das Rennen für die Slowenin Tina Maze (18.; +1,74) und die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (23.; +2,08).

Vonn meinte im ORF-Gespräch: „Ich habe gewusst, dass es schwierig wird zu gewinnen. Ich habe gekämpft, aber dort vielleicht zu viel riskiert. Ich hatte zu viel Innenlage und einen Schlag bekommen. Das passiert manchmal – aber ich hatte ein gutes Gefühl. Die Strecke ist leider etwas einfach, da muss man viel riskieren.“

Dazwischen klassierte sich die Außerfernerin Nicole Hosp (+1,87) auf Position 21. Ihre Teamkollegin Ramona Siebenhofer landete gleich hinter der sehr großen Favoritin Vonn auf Platz 24 und lag in der Endabrechnung lediglich um eine kleine Hundertstelsekunde hinter ihr. Knapp wird es für die Salzburgerin Andrea Fischbacher, die Tirolerin Regina Sterz und die Grödnerin Verena Stuffer, die hinter der Deutschen Michaela Wenig (27.; +2,30) auf den Rängen 28 bis 30 liegen. Sie waren fast gleich schnell unterwegs und müssen um Weltcupzähler zittern. Stuffers Freundin Johanna Schnarf, die beim ersten Trainingslauf noch als Zweite überzeugte, kam nicht ins Ziel.

Der nächste Abfahrtslauf der Damen findet bei der WM in Vail/Beaver Creek statt. Da geht es nicht um Punkte, sondern um Gold, Silber und Bronze. Im Weltcup schnallen sich die schnellen Damen erst wieder am 7. März die Skier an. Dann wartet der Einsatz in Garmisch-Partenkirchen auf sie.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in St. Moritz

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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