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Lara Gut gewinnt Super-G von Garmisch-Partenkirchen

Lara Gut gewinnt Super-G von Garmisch-Partenkirchen

Lara Gut gewinnt Super-G von Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen – Lara Gut aus der Schweiz hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Eidgenossin beendete die Super-G-Siegesserie von Lindsey Vonn und gewann heute in einer Zeit von 1.20,51 Minuten. Sie strahlte und freute sich über ihren Erfolg: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Ich habe gewusst, ich muss gut Ski fahren und nicht viel überlegen. Das ist ganz gut gegangen. Gestern war von oben bis unten eine Katastrophe – ich bin nur runtergerutscht, da darf man nicht erwarten, dass man schnell ist. Den Schreckmoment habe ich während der Fahrt gar nicht mitbekommen. Gestern hat Vicky schon gesagt, dass Lindsey nicht unschlagbar ist – wir müssen einfach fahren. Ich denke, das haben wir heute gemacht.“

Die Deutsche Viktoria Rebensburg (+0,15) belegte den zweiten Platz. Die Hausherrin schilderte ihre Eindrücke wie folgt: „Es war schon wirklich ganz speziell dieses Wochenende. Eine super Kulisse und zwei extrem schöne Tage. Es ist cool, dass ich Zweite geworden bin – ich habe einen guten Lauf erwischt. Vor Lindsey zu sein, ist schon schön. Und ich bin sicher, dass Lara einen Super-Lauf erwischt hat.“

Dritte wurde die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,23). Die gestrige Abfahrtssiegerin erzählte im TV-Gespräch: „Ich bin sehr zufrieden. Es war schwierig zu fahren, der Schnee war sehr weich. Ich hatte kein gutes Gefühl und daher nicht alles riskiert. Ich habe gewusst, dass Lara einen Super-Lauf hatte. Es ist für mich nicht mehr gegangen. Wenn ich keinen Druck spüre, dann gehe ich nicht volles Risiko. Ich wollte nicht für ein Rennen die ganze Saison riskieren. Ich behalte mir die Reserve für wirklich wichtige Momente. Wenn es unruhig ist, dann gehe ich nicht ans Limit. Ich bin jetzt älter und klüger.“

Tina Weirather (+0,71) aus Liechtenstein belegte den vierten Rang. Beste Österreicherin wurde Conny Hütter (+0,92) auf Position fünf. Die steierische Speedspezialistin sagte im ORF-Interview: „Es wäre sicher noch was drinnen gewesen. Im ersten Teil habe ich mir gedacht, dass es härter ist. Da bin ich zu gerade gefahren. Den Teil, wo es mir gestern den Schneid abgekauft hat, habe ich besser durchgedrückt. Ich habe während dem Lauf die Taktik umgestellt, das habe ich bisher noch nie so gemacht. Es ist heute gut gelungen, sehr gut aber noch nicht.“

Kajsa Kling (+0,96) aus Schweden zeigte eine sehr gute Leistung und beendete das Rennen auf Platz sechs. Hinter der Athletin aus dem Drei-Kronen-Team schwang die routinierte ÖSV-Dame Elisabeth Görgl (+1,04) auf Rang sieben ab. Die besten Zehn des heutigen Super-G’s wurden von den beiden azurblauen Vertreterinnen Nadia Fanchini (+1,15), Federica Brignone (+1,16) und Vonns Teamkollegin Laurenne Ross (+1,28) komplettiert. Die junge Österreicherin Stephanie Venier (+1,51) kann mit ihrem zwölften Platz sehr zufrieden sein. Letztere lag lange in Führung und sagte: „Es ist sehr unterschiedlich. Es ist manchmal brutal schlagig und dann wieder ganz ruhig, darauf muss man sich einstellen […]. Unten habe ich schon etwas verloren, das geht besser.“

Die Schweizerin Fabienne Suter (+1,61) belegte den 14. Rang und war genau 0,25 Sekunden als Hanna Schnarf aus Südtirol, die das heutige Rennen auf Position 16 beendete. Die angeschlagene ÖSV-Starterin Tamara Tippler (+2,15) landete außerhalb der besten 15. Im Fernsehgespräch meinte sie: „Bis eine halbe Stunde vor dem Start, habe ich nicht gewusst, ob ich fahren kann, weil mir das Knie so wehgetan hat. Mich hat es unten so reingedrückt, einfach, weil ich den Druck nicht halten konnte. Es hat mich ja schon im ersten Training reinbetoniert und gestern wieder. Ich habe einfach immer Fehler und hoffe, dass war es jetzt.“

Die Österreicherinnen Mirjam Puchner und Ramona Siebenhofer hatten trotz ansatzweise couragierter Fahrten und Teilzeiten mit den Top-20 des Klassements nichts. Pech hatte die Eidgenossin Corinne Suter, die nach ihrem Ausfall mit dem Verdacht auf eine Knieverletzung in die Klinik gebracht wurde. Der nächste Super-G der Damen findet im italienischen La Thuile statt. Dieser Ort befindet sich im Aostatal. Lindsey Vonn liegt nach wie vor sowohl in der Gesamt- als auch in der Super-G-Wertung vorne.

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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