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Lara Gut im NZZ Interview: Karriere-Ende stand im Raum

© HEAD / Lara Gut (SUI)

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Comano – Die Schweizerin Lara Gut, die im letzten Winter den Gesamtweltcup für sich entschieden hatte, erzählte in einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“, dass sie, als sie mit 16 Jahren in den Weltcup kam, viel Spaß hatte und das Rennfahren auch genießen konnte.

Dies änderte sich mit dem Zeitpunkt, als jedes Wort was sie von sich gab analysiert wurde. Die junge Athletin verstand die Welt nicht mehr. Ferner meinte sie, dass Vieles verletzend war und dass sie sogar ans aufhören dachte.

Die Tessinerin, die den ersten Riesentorlauf in dieser Saison in Sölden für sich entschieden hatte, erwähnte auch, dass sie sich bis zum 22. Lebensjahr in einem schwarzen Loch befand. Die Swiss-Ski-Athletin versuchte, ihr Lachen nicht zu verlieren.

Im Nachhinein betrachtet wäre es in ihren Augen einfacher gewesen, zu zeigen, wie es ihr wirklich ging. Sie selbst konnte sich nicht helfen, und die Bezugsperson wussten auch keinen Rat.

Gott sei Dank hat sich Gut gefangen. Jetzt steht in Kürze der zweite Riesenslalom des WM-Winters 2016/17 auf dem Programm. Die Damen fahren im US-Bundestaat Vermont, genauer gesagt in Killington. Es ist durchaus möglich, dass die Eidgenossin wieder ganz oben steht und somit ihren Kritikern früherer Tage ein weiteres Schnippchen schlägt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.laola1.at, www.nzz.ch, www.salzburg.com

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