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Lara Gut im zweiten Abfahrtstraining von St. Moritz voran

Lara Gut im zweiten Abfahrtstraining voran

Lara Gut im zweiten Abfahrtstraining voran

St. Moritz – Am heutigen Dienstag stand auf der Engiadina-Rennpiste das zweite und abschließende Training für die morgen um 11.30 Uhr (MEZ) stattfindende Abfahrt der Damen auf dem Programm. Auch wenn sich die derzeit verletzte US-Amerikanerin Lindsey Vonn mit 580 Zählern bereits im Vorfeld die kleine Kristallkugel gesichert hat, sind die Podestplätze in der Abschlusswertung hart umkämpft.

So können die Kanadierin Larisa Yurkiw (407 Punkte), die Österreicherin Cornelia Hütter (387) und die beiden Hausherrinnen Fabienne Suter (383) und Lara Gut (374) hoffen. Auch im Hinblick auf die Ski-WM 2017 in St. Moritz können die schnellen Damen viele Erfahrungswerte sammeln. Jeder noch so kleine Trainingslauf im Renntempo auf der Engiadina kann ein Vorteil sein.

Die Tagesbestzeit ging an die frischgebackene Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut in einer Zeit von 1.40,50 Minuten. Die Eidgenossin verwies die Liechtensteinerin Tina Weirather um genau eine halbe Sekunde auf Rang zwei. Dritte wurde die US-Amerikanerin Laurenne Ross (+0,71). Beste Österreicherin wurde Mirjam Puchner (+0,78), die als Vierte abschwang. Auf dem fünften Platz reihte sich die Slowenin Ilka Štuhec (+1,04) ein, die gerade einmal zwei winzige Hundertselsekunden schneller als die routinierte ÖSV-Dame Lizz Görgl war.

Siebte wurde die Schweizerin Fabienne Suter (+1,28). Stacey Cook (+1,37) aus den USA belegte den achten Platz und landete vor den beiden azurblauen Damen Nadia Fanchini (+1,58) und Verena Stuffer (+1,70), die die besten Zehn des Probelaufs komplettierten. Hinter der Grödnerin belegte die DSV-Starterin Viktoria Rebensburg (+1,76) den elften Platz. Die Eidgenossin Corinne Suter, die gestern nicht zu bremsen war, hatte als 13 schon mehr als zwei Sekunden Rückstand auf ihre, heute nicht zu schlagende, Teamkollegin Gut.

Ramona Siebenhofer (+2,10) und Cornelia Hütter (+2,37), beide für das Team Austria unterwegs, gingen es eher gemütlich an und klassierten sich auf den Rängen 14 und 15. Die Südtirolerin Johanna Schnarf (+3,24), die uns in diesem Ski-Winter mit zahlreichen Top-10-Plätzen erfreut hatte, hatte sich wohl langsamere Skier angeschnallt und landete auf Platz 19.

Wenn man die beiden Zeitläufe als Ausgangspunkt hernimmt, ist Lara Gut die große Favoritin. Ein zweiter und ein erster Rang sprechen eine Sprache für sich. Auch wenn viele Athletinnen beim Abschlusstraining mit einem Torfehler unterwegs waren, kann sich im Rennen das Blatt sehr schnell wenden.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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