9 April 2021

Laurenne Ross sagt dem Skirennsport „Good bye“

Laurenne Ross sagt dem Skirennsport „Good bye“ (Foto: © Laurenne Ross / instagram)
Laurenne Ross sagt dem Skirennsport „Good bye“ (Foto: © Laurenne Ross / instagram)

Aspen – Die 32-jährige US-amerikanische Skirennläuferin Laurenne Ross beendet ihre aktive Karriere. Insgesamt bestritt die Speedspezialistin 153 Ski Weltcup Rennen; zweimal konnte sie auf ein Podest klettern. Sie nahm an zwei Olympischen Winterspielen und sechs Weltmeisterschaften teil. Die beste WM-Platzierung erreichte sie bei der Abfahrt vor vier Jahren in St. Moritz. Damals schwang sie als Fünfte ab.

Nach vielen Verletzungen war der Rückzug eine logische Konsequenz. Sie wollte im Laufe der letzten Saison zurückkehren, doch sie musste sich eingestehen, dass es nicht mehr für die (erweiterte) Weltspitze reicht. Die 1988 geborene Athletin war immer schon in den Speeddisziplinen beheimatet. Sie ist ein sehr sensibler Charakter, der von vielen körperlichen Problemen gekennzeichnet war. Bei der Ski-WM im schwedischen Åre schlug die Verletzungshexe zurück, just an jenem Tag, an dem ihre Teamkollegin und große Freundin Lindsey Vonn die internationale Skibühne verließ.

Die letzten Rennen von Ross werden jene im Rahmen der US-Meisterschaften in Aspen sein. Sie wird das Gefühl des Skirennfahrens vermissen, aber sie dankt jetzt schon allen, die sie auf dieser schönen Reise begleitet und sie unterstützt haben. Dazu zählen neben der Familie, die Trainer, viele Freunde, unzählige Fans und auch die Sponsoren. Die 32-Jährige, für in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen vor acht Jahren und im Super-G von Soldeu im Jahr 2013 jeweils Zweite wurde, freut sich, in Aspen, noch einmal den Nervenkitzel und das Adrenalin zu spüren, und dann wird gefeiert. Das „Was, wäre wenn…“ für das ungenutzte Potenzial lässt die Sportlerin aus dem US-Bundesstaat Oregon nicht gelten, selbst wenn etwas Wehmut mit von der Partie ist.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: neveitalia.it, sportnews.bz

Verwandte Artikel:

Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)
Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia (Foto: © SloSki Alpine team / Facebook)

Ushuaia – Die slowenischen Technikerinnen und Techniker und Speedkönigin Ilka Stuhec sind vor sieben Tagen zur Saisonvorbereitung nach Argentinien gereist. Auch die Speed-Herren folgen. Doch die Reise steht unter keinem guten Stern. Einer von den Athleten steht unter dem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Wer der Betroffene ist, wurde nicht verraten. Nur… Ilka Stuhec freut sich über gute Trainingsbedingungen in Ushuaia weiterlesen

Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)
Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein (Foto: © Swiss-Ski.ch)

Selina Egloff hat sich in Absprache mit ihrem Betreuerteam dazu entschieden, eine längere Pause einzulegen. Die B-Kader-Athletin, welche im Ski Weltcup bereits fünf Mal am Start stand, fühlt, dass sich ihr Energietank durch den Spitzensport stark geleert hat. «Ich werde eine Pause einlegen und voraussichtlich diese Saison keine Rennen fahren. Es ist mir wichtig, genügend… Swiss-Ski News: Selina Egloff legt eine Pause ein weiterlesen

Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)
Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Pier Marco Tacca)

Pozza di Fassa – Der italienische Ski Weltcup Rennläufer Stefano Gross, der im September 36 Jahre alt wird, ist ein routinierter Athlet. Er kann gemeinsam mit Giuliano Razzoli zu den Führungspersönlichkeiten im azurblauen Slalomteam gezählt werden. Er berichtet im Skiweltcup.TV-Interview über den Slalom als seine Lieblingsdisziplin, Marcel Hirschers Skifirma „Van Deer“, Henrik Kristoffersen und vieles… Stefano Gross im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich freue mich, wenn mich die Jungen im Team als Vorbild sehen!“ weiterlesen

Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)
Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Rovereto – Martina Peterlini, die beste italienische Slalomläuferin der Gegenwart, kann aufatmen. Acht Monate nach ihrer schweren Knieverletzung hat sie wieder ihre Skier angezogen. Sie schielt auf den Saisonauftakt in Levi und möchte in Finnland – das Rennen geht in etwas mehr als drei Monaten über die Bühne – positiv auffallen und vorne mitmischen. Vor… Martina Peterlini ist nach einer langen Leidenszeit wieder da weiterlesen

Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)
Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 (© Kraft Foods / Akira Sasaki)

Bariloche – Nach einer achtjährigen Abwesenheit kehrte der japanische Skirennläufer Akira Sasaki auf die Piste zurück. So belegte er im Rahmen der argentinischen Ski-Meisterschaften am Cerro Catedral den ersten Platz im Torlauf. Zudem träumt der Athlet aus Fernost von einer Olympiateilnahme im fernen Jahr 2026. Wie wir wissen, finden die Spiele im Zeichen der fünf… Akira Sasaki denkt mit fast 41 Lenzen an die Olympischen Spiele 2026 weiterlesen