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Lena Dürr und Maren Wiesler wollen weiter punkten, Christina Geiger will konstanter werden

Maren Wiesler will weiter punkten

Maren Wiesler will weiter punkten

Lienz – Der 17. Platz von Lena Dürr und Maren Wiesler in Lienz war ein Lichtblick. Die Stimmung im DSV-Damenslalomteam ist etwas besser. Das neue Jahr kann nur besser werden. Christina Geiger schied im zweiten Lauf aus, und Dürr hatte die Chance auf eine bessere Platzierung durch einen Fehler im Schlussteil vergeben. Wie ist es wirklich um die deutschen Torläuferinnen bestellt?

Maren Wiesler hatte Glück im Unglück und konnte mit Ach und Krach im ersten Lauf einen Ausfall vermeiden. DSV-Damencheftrainer Wolfgang Maier weiß, dass man mit der berühmt-berüchtigten Brechstange nichts erreichen kann. Im neuen Jahr möchte man konstanter werden, und vielleicht gelingt einer Lena Dürr oder einer Maren Wiesler der erhoffte Befreiungsschlag. In Santa Caterina Valfurva besteht in wenigen Tagen die erste Chance dazu.

Im DSV-Slalomteam der Frauen nimmt niemand das Wort Krise in den Mund. Aber seitdem mit Maria Höfl-Riesch die absolute Leitwölfin in der schwarz-rot-goldenen Frauenmannschaft abgetreten ist, ist der Torlauf zum Sorgenkind geworden. Geiger beispielsweise zeigte mit dem elften Rang in Åre, dass sie zwar hochtalentiert ist, doch die nötige Konstanz ist noch nicht vorhanden. Dürr möchte weiter nach vorne rücken, doch auch sie muss noch an sich arbeiten.

Jessica Hilzinger, im Sommer vom Liechtensteiner zum Deutschen Skiverband gewechselt, ist noch jung und demnach kann man sie aufbauen und gut in die Mannschaft integrieren. Sie zeigt eine unerschrockene Fahrtweise und belegte gleich in ihrem ersten Weltcuprennen den guten 25. Platz. Leider zwingt sie eine Knorpelverletzung zu einer Pause. Aber wenn man sie nicht verheizt und mit möglicherweise unerreichbaren Zielsetzungen quält, kann man auch in Zukunft von ihr hören.

Das gilt auch für die derzeit verletzten Marina Wallner und Marlene Schmotz, die begabt und wenn es drauf ankommt, auch schnell sein können. Jetzt kann man nur hoffen, dass bald der Knoten platzt und man sich gegenseitig zu guten Leistungen anstacheln kann.

Bericht für skiweltcup.tv:  Andreas Raffeiner

Quelle: www.faz.net (Auszug)

 

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