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Lena Dürr: Super-G wird sich in meinen Augen zur dritten Disziplin entwickeln

Lena Dürr: Super-G soll zur dritten Disziplin werden

Lena Dürr: Super-G soll zur dritten Disziplin werden

Planegg – Im Mölltal in Österreich stand der Medientag Alpin 2012 auf dem Programm. Dabei äußerte sich Lena Dürr über ihren Leistungsstand, ihre Position innerhalb des DSV-Teams in der neuen Saison und ihre Pläne, neben den technischen Disziplinen auch an den Super-G’s an den Start zu gehen. Die 21-jährige Dürr ist die Tochter des ehemaligen Skirennläufers Peter Dürr und die Schwester von Katharina Dürr. Überdies wurde Lena 2009 wurde Deutsche Meisterin in der Abfahrt und vor zwei Jahren Juniorenweltmeisterin im Riesentorlauf.

Lena, du schaust gut aus. Man kann denken, der Sommer war gut und der bisherige Herbst auch. Ist es so?

Ja, auf jeden Fall. Also meine Vorbereitung bis jetzt war richtig gut. Vor allem im Sommer habe ich richtig Kondition trainiert, weil ich neben den technischen Disziplinen mich mit der Zeit zur Allrounderin entwickeln möchte.

Bei einer Allrounderin muss man fit sein. Wie fühlst du dich dabei?

Sehr gut, auf jeden Fall. Bis jetzt war es richtig gut. ich fühle mich richtig fit und das wird den Ausschlag geben, wenn ich wieder mehr Skifahren kann.

Du sprichst die Situation an, dass du mehr Disziplinen fahren möchtest. Welche Fortschritte kannst du diesbezüglich erkennen?

Ich habe im Super-G mehr als in den letzten Jahren trainiert. Da bin ich froh. So möchte ich bereits in diesem Winter neben dem Slalom und dem Riesentorlauf einige Super-G’s bestreiten. Für die nächsten Jahre möchte ich die Speeddisziplinen dazu nehmen, jedoch muss das schrittweise erfolgen.

Alle reden übers neue Material. Wie sieht das Lena Dürr?

Mir macht das neue Material nichts aus und die Geschwindigkeit Spaß. Mit viel Training bekommt man dann auch die notwendige Sicherheit für die Rennen.

Wenn du dich so gut fühlst, was kann man dann von dir erwarten?

Das sieht man dann, wenn es losgeht. Mit der neuen Regelung stehen alle vor einer großen Umstellung. Man kann schwer sagen, wo wir genau stehen. Die neuen Skier erlauben keine Unfeinheiten. Da werde ich in der nächsten Woche weiter daran arbeiten, damit ich richtig Gas geben kann. Im Slalom läuft es richtig gut. Im Super-G versuche ich davon etwas mitzunehmen.

Mit Vicky Regensburg und Maria Riesch hast du zwei starke Konkurrentinnen in den eigenen Reihen…

Ja, wir haben ein sehr gutes Team, und es ist ein Vorteil, wenn man sich die jungen Athletinnen von ihnen etwas abschauen können. Wer sich zudem mit den neuen Skiern am besten auseinandersetzt, wird demnach auch die größten Vorteile im Winter haben.

Was sind deine kurzfristigen Ziele, bevor in Sölden die Saison anfängt?

Ein Ziel ist es, im Slalom und Riesentorlauf an die Weltspitze näher heranzukommen. Es ist schwer, mehrere Disziplinen zu fahren und sich auf alle zu konzentrieren. Drei Disziplinen, wenn wir den Super-G dazu nehmen, durchzuziehen, wird ein straffes Programm geben.

Bericht für Skiweltcup.tv vom DSV-Medientag 2012: Andreas Raffeiner

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