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Liechtensteinische Ski-Meisterschaften im Zeichen des Abschieds von Marina Nigg

© Gerwig Löffelholz  /  Marina Nigg

© Gerwig Löffelholz / Marina Nigg

Malbun – Heute gingen in Malbun die letzten Bewerbe im Rahmen der liechtensteinischen Skimeisterschaften ausgetragen. Dabei bestritt Marina Nigg ihr allerletztes Wettkampfrennen. Mit knapp 3,40 Sekunden Rückstand auf Tagessiegerin Monica Hübner aus Deutschland reichte es für den Staatsmeistertitel.

Die 29-jährige machte auf der Piste trotz des Rückstands eine mehr als gute Figur. Sie carvte mit einem Latex-Rennanzug und einem „Schleier“ elegant um die Tore und berichtete anschließend, dass sie mit ihrem Schleier am Rücken zu kämpfen hatte.

Nigg, die in wenigen Wochen ihren 30. Geburtstag feiert, feierte 2002 ihr Debüt im Europacup. Beim Riesentorlauf am Rettenbachferner in Sölden 2003 bestritt die in Vaduz geborene Athletin ihren ersten Weltcupeinsatz, kam aber nicht ins Ziel. Im November 2007 erreichte die Technikspezialistin bei ihrem neunten Weltcupantritt ihre ersten Punkte. Sie wurde 18. beim Slalom auf der Reiteralm. Zwei Wochen später toppte sie dieses Ergebnis und wurde Zwölfte beim Torlauf von Panorama.

Das beste Resultat in ihrer Karriere war der elfte Platz beim Slalom von Flachau, den sie im Januar 2011 erzielen konnte. Außerdem war sie bei den Ski-Weltmeisterschaften 2005, 2007, 2009 und 2011 am Start. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 und 2014 vertrat sie die Farben des kleinen Fürstentums im Herzen der Alpen. Kurz vor dem Ende der letzten Saison gab sie das Ende ihrer Karriere bekannt.

Kommen wir zurück nach Malbun: In der nur auf Liechtenstein zugeschnittenen Wertung siegte Nigg vor Anna-Laura Bühler. Joana Frick und Rebecca Bühler schieden aus. Der Sieg beim Slalom der Herren ging von der Zeit her an den Schweizer Ramon Zenhäusern. Vom LSV-Quartett war nur Manuel Hug am Ende des Tages im Ziel. Hug sagte, dass es nicht einfach war, in beiden Durchgängen ins Ziel zu kommen. Seine Teamkollegen Marco Pfiffner, Nico Gauner und Alexander Hilzinger beendeten den Ritt zwischen den schmalen Kippstangen vorzeitig.

© Gerwig Löffelholz  /  Marina Nigg und Manuel Hug

© Gerwig Löffelholz / Marina Nigg und Manuel Hug

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.vaterland.li, eigene Recherchen

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