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Lindsey Vonn gewinnt auch Super-G in St. Moritz

Lindsey Vonn gewinnt Super-G in St. Moritz

Lindsey Vonn gewinnt Super-G in St. Moritz

St. Moritz – Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn gewinnt auch den Super-G in St. Moritz. Mit einer Zeit von 1:02,71 Minuten siegte sie vor der Slowenin Tina Maze (+0,37) und Teamkollegin Julia Mancuso (+ 1,01). Auch wenn der Winter fest die Alpen im Griff hat, oben ein sehr starker Wind herrschte und somit der Start nach unten verlegt wurde, ließ sich Vonn von niemandem beirren und raste auf einem wendig und selektiv gesetztem Kurs zum Erfolg.

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Lindsey Vonn:  „Gestern war ich zu passiv im Super G, im Slalom habe ich volles Risiko genommen. Aber wurscht, ich hab gesagt: Gestern ist gestern und heute ist heute. Ich war voll motiviert. Ich habe gestern ein bisschen etwas komisches gehört von Tina und hab gesagt, heute kommt der Rückschlag. Im Riesentorlauf hoffe ich auf ein Top-10-Ergebnis – für den Gesamtweltcup wäre das wichtig.“

Tina Maze: „Natürlich hätte ich heute gerne gewonnen. Aber zweiter Platz, hallo. Ich bin mit meinem Skifahren sehr zufrieden. Mit dem Wind hatte ich ein bisschen Pech, ich bin sehr zufrieden. Der Sieg im Super G ist ein besonderes Ziel. So wie ich dieses Jahr fahre ist das auch möglich.“

Auf den unglücklichen vierten Platz klassierte sich Hausherrin Fabienne Suter (+1,27). Die Ränge fünf und sechs belegten die besten DSV-Damen Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg, die schon mehr als 1,3 Sekunden Rückstand auf Vonn aufwiesen. Dahinter folgte mit Steffi Köhle die beste ÖSV-Dame auf Platz sieben (+1,72)

Maria Höfl-Riesch: „Das Wetter war schon etwas wechselhaft und ich hatte wohl auch nicht die besten Voraussetzungen. Wenn man sich etwas beeinträchtigt fühlt ist es auch schwer ans Limit zugehen. Es waren aber sicher teilweise auch die eigenen Fehler die kein besseres Ergebnis zugelassen haben, wobei ein 5. Platz auch nicht so schlecht ist.“

Vicky Rebensburg: „Ich stehe auch beim Super G gerne in der Leaderbox und wäre auch gerne noch länger stehen geblieben. Der Lauf war richtig gut und die Sicht war auch ganz gut. Es ist Tor für Tor alles sehr schnell gegangen. Aber es war ein schöner Lauf, der den Riesentorlaufläufern schon entgegen kommt.“

Stefanie Köhle: „Ich bin sehr zufrieden. Ich wollte endlich ein gutes Ergebnis im Super G erreichen. Ich hab mich gestern gefreut, als ich gehört habe, dass der Trainer der Tina setzt.“

Hinter der Italienerin Elena Curtoni (+1,77) klassierte sich Regina Sterz (+ 1,81) als zweibeste Österreicherin auf Position neunte Dominique Gisin (SUI) komplettierte die Top-10. Die anderen rot-weiß-roten Athletinnen wie Niki Hosp, Elisabeth Görgl und Andrea Fischbacher konnten mit ihrer Leistung – einen Tag nach dem mannschaftlich so überzeugenden Auftreten – nicht zufrieden sein und holten zwar Punkte, aber keine Topresultate. DSV-Dame Veronique Hronek erreichte bei sehr schlechter Bodensicht und der Startnummer 1 einen beachtlichen zwölften Rang.

Regina Sterz: „Mir ist eine gute Fahrt gelungen. Ich hab geschaut, dass ich riskiere, dass ich voll auf Zug fahre, obwohl eigentlich keine Bodensicht war. Das ist mir gut gelungen.“

Nachdem Lindsey Vonn den vierten Sieg im vierten Speedrennen der Saison 2012/13 erreichte, muss Tina Maze noch ein wenig warten. Der Sieg im Super-G hätte der Slowenin nämlich den Aufstieg in den elitären Kreis jener Läuferinnen gebracht, die in allen Disziplinen mindestens einmal gewonnen haben.

Enttäuschend lief das Rennen für die beiden Schweizerinnen Fränzi Aufdenblatten und Lara Gut, sowie für Anna Fenninger (AUT). Sie sahen alle das Ziel nicht.

Anna Fenninger: „Ich habe oben schon einen Fehler gemacht, war extrem weit von der Linie weg. In den Steilhang rein habe ich riskiert, das ist sich nicht mehr ausgegangen. Es passiert halt mal. Nach dem Fehler oben musste ich das machen, sonst wäre ich irgendwo gewesen.“

Offizieller FIS Endstand: Super G der Damen in St. Moritz

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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