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Lindsey Vonn meldet sich beim Samstag-Super-G von Val d’Isère auf dem Siegerpodest zurück

Lindsey Vonn meldet sich beim Samstag-Super-G von Val d’Isère auf dem Siegerpodest zurück

Lindsey Vonn meldet sich beim Samstag-Super-G von Val d’Isère auf dem Siegerpodest zurück

Val d’Isère – Es ist immer das erste Mal! So freut sich die US-Amerikanerin Lindsey Vonn über ihren ersten Super-G-Sieg in Val d’Isère und über den 78. Erfolg bei einem Weltcuprennen. Die vierfache Gesamtweltcupsiegerin siegte vor Sofia Goggia aus Italien und Ragnhild Mowinckel aus Norwegen.

Vonn benötigte für ihren Erfolg eine Zeit von 1.04,86 Minuten. Im Anschluss daran erzählte sie im ORF-Interview: „Es war nicht leicht, man konnte die Wellen nicht genau sehen. Aber ich habe gewusst, wo ich mehr Richtung nehmen muss, um die Geschwindigkeit gut mitzunehmen. Ich bin happy, im Ziel zu sein. Es war wichtig für mein Selbstvertrauen. Das war die beste Fahrt in dieser Saison. Das ist unglaublich. Nach so einem Saisonstart ist das sehr wichtig. Auch für die Zukunft. So kann ich weiterfahren.“

Auf Platz zwei fuhr die Italienerin Sofia Goggia (+0,31). Auch für sie war es der erste Podestplatz in diesem Winter. Die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,39) freute sich über den dritten Rang sehr. Die Österreicherin Nicole Schmidhofer (+0,67) belegte Position vier. Die amtierende Weltmeisterin resümierte: Bei mir war es in Ordnung, bis auf eine Stelle, wo die Sicht nicht so gut war. Da musste ich kurz aufmachen. Beim Tunnelsprung hätte die Strecke etwas mehr ausgerutscht gehört. Das ist teilweise etwas gefährlich. Es ist ein Riesenrückstand auf Lindsey, da darfst du dir keinen Fehler erlauben. Man muss Gas geben und darf nichts verschenken. Der Lauf ist etwas kurz, man fährt raus und ist schon wieder im Ziel.“

Eine sehr gute Leistung zeigte die junge Eidgenossin Joana Hählen (+0,70) auf Rang fünf. Das kann man auch von der Sechstplatzierten – und das ist Hanna Schnarf (+0,82) aus Südtirol – behaupten. Die DSV-Athletin Viktoria Rebensburg (+0,88) schwang als Siebte ab. Laurenne Ross (+0,97), ihres Zeichens eine Teamkollegin von Lindsey Vonn, wurde Achte.

Lara Gut aus der Schweiz hatte als Neunte genau eine Sekunde Rückstand auf die Tagessiegerin aus den USA. Guts Teamkollegin Michelle Gisin (+1,07), in St. Moritz noch Zweite, rundete die besten Zehn des heutigen Super-G’s ab. Und weil wir bei den Swiss-Ski-Girls bleiben, wollen wir ihnen die Ergebnisse nicht vorenthalten. Corinne Suter (+1,12) wurde Zwölfte. Weltcuppunkte gab es auch für St. Moritz-Siegerin Jasmine Flury (+1,42) und Priska Nufer (+1,49). Die beiden Starterinnen klassierten sich auf den Rängen 18 und 19.

Die frech fahrende Tamara Tippler (+1,32) aus Österreich landete auf Platz 14 und schwang vor ihrer Teamkollegin Anna Veith (+1,35) ab. Die Salzburgerin meinte im Anschluss an ihre Fahrt: „Es war komisch, einmal war es besser, dann schlechter. Man musste genau die Linie halten. Ich war einmal komplett im Tiefschnee.“

Die Tirolerin Ricarda Haaser (+1,41) reihte sich auf Position 17 ein. Für die beiden ÖSV-Damen Stephanie Venier (+1,52) und Christine Scheyer (+2,05) reichte es nicht für einen Top-15-Platz. Die Liechtensteinerin Tina Weirather schied aus, und die Steirerin Cornelia Hütter, die mit der Startnummer 1 das Rennen eröffnete, wurde nach einem Torfehler kurz vor dem Ziel disqualifiziert.

Weirather meinte danach: „Es war ein kleiner Fehler, an einem Tag wie heute verträgt es aber keinen Fehler. Vor alle, weil abseits der Piste viel Neuschnee ist. es war sicher eine Kombination von meinem Fehler und den schwierigen Bedingungen. Ich spüre die Schulter und die Hand ein bisschen, aber sonst ist alles gut.“

Und auch Hütter meldete sich zu Wort: „Ich bin ins Weiche raus gekommen und hab einen Schlag erwischt. Ich spüre es schon am Knie, aber es ist nichts Schlimmes. Ich hätte glaube ich mit Lindsey mithalten können.

Morgen steht der nächste Super-G auf dem Programm. Auch dieses Rennen wird in Val d’Isère ausgetragen. Hier können Weirather und Hütter zur Revanche bitten, und vielleicht steht Vonn wieder ganz oben. Sei es wie es ist, wir wünschen uns faire und gute Bedingungen für alle Athletinnen und eine würdevolle Siegerin.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Damen in Val d’Isére am Samstag

 

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