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Lindsey Vonn mutiert zur Iron Lady

Lindsey Vonn mutiert zur Iron Lady

Lindsey Vonn mutiert zur Iron Lady

Vail – Noch vor Kurzem waren wir alle schockiert, als die Kunde vom Sturz der US-Amerikanerin Lindsey Vonn die Runde machte. Ein Oberarmbruch, zugezogen beim Super-G-Training in Colorado, wäre normalerweise gleichbedeutend mit einem Nichtantreten auf der Lieblingspiste in Lake Louise, pardon Lake Lindsey.

Doch die 32-Jährige beweist Nerven aus Stahl. Zuerst dachte man an eine Rückkehr in den Ski-Zirkus in zwei Monaten und einen Start bei der Weltmeisterschaft in St. Moritz. Aber da kennt man die ehrgeizige Skirennläuferin aus den USA nicht. Schenkt man Vonns Mannschaftskollegin Mikaela Shiffrin Glauben, so könnte Vonn in drei Wochen in Kanada an den Start gehen.

Der Splitterbruch ist mit einer Metallplatte verschraubt worden. Sollten die Mediziner Vonn grünes Licht für einen Start geben, will die Iron Lady alles daransetzen, um dem legendären Ingemar Stenmark immer näher zu kommen. Noch hat der Schwede zehn Rennsiege Vorsprung.

Vonn will diesen Rekord unbedingt knacken. Sie wird selbstverständlich die Zähne zusammenbeißen und das Beste aus sich herausholen. HEAD Austria-Chef Rainer Salzgeber weiß, dass sie Großes erreichen kann, selbst wenn sie erst im neuen Jahr wieder auf den Skiern steht. Es wäre für ihn keine allzu große Überraschung, wenn sie beim Saisonhöhepunkt im eidgenössischen St. Moritz eine Goldmedaille holen würde.

Auf Twitter bedankte sich die 32-jährige Ausnahmeathletin, die schon wieder fleißig an ihrer Kondition trainiert, bei ihren vielen Fans. Zudem schrieb sie auf Facebook, dass es weitergehen muss. Sie könne und wolle nicht aufhören. Das ist mehr als nur eine Kampfansage.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner und Marion Tuschek

Quellen: www.srf.ch, www.krone.at

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