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Lisa Magdalena Agerer ist ein Stehaufweibchen, wie sie im Buche steht

© Archivio FISI / Lisa Magdalena Agerer ist ein Stehaufweibchen, wie sie im Buche steht

© Archivio FISI / Lisa Magdalena Agerer ist ein Stehaufweibchen, wie sie im Buche steht

Nauders – Es passierte am vergangenen Freitag beim Gletschertraining am Hintertuxer Gletscher. Die 23-jährige (Süd-)Tiroler Skirennläuferin Lisa Magdalena Agerer verlor auf der eisigen Piste einen Ski und wollte einen Sturz vermeiden. Doch dann geschah das Malheur. Sie griff in den Schnee und blieb an einem Tor hängen. Die Diagnose „Schulterluxation“ war schmerzhaft, doch die Sportlerin hatte Glück im Unglück. Sie hätte sich ja auch eine Sehnen- oder Bänderverletzung zuziehen können.

Die Athletin, die unweit des Reschenpasses in Nauders zuhause ist, zog sich im Laufe ihrer Karriere schon einige Verletzungen zu. So zieren Bänderrisse im Knöchel, Verletzungen im Innenband oder eine Rückenblockade ihre lange Krankenakte. Aber Agerer, die vor einigen Jahren die Europacupgesamtwertung für sich entschieden hatte, ist ein Stehaufweibchen. Sie verliert nicht den Mut und schon gar nicht den Humor.

Wenn in Sölden der Ski-Winter 2015/16 beginnt, wird die azurblaue Athletin wohl nicht am Start stehen. Bei vier Starts am Rettenbachferner schaute bisher nur ein 21. Rang als bestes Resultat heraus. Dieses erzielte sie vor drei Jahren. Zur Saisonvorbereitung kann die Skirennläuferin mit Fug und Recht behaupten, dass diese bis zum Zwischenfall im Zillertal gut, sogar sehr gut verlaufen ist. Sie blickt zuversichtlich nach vorne und geht davon aus, dass sie bei den Europacuprennen in Skandinavien, just beim Beginn der kontinentalen Rennserie mit von der Partie ist.

Lisa Magdalena Agerer bereitete sich mit der eigenen Sportgruppe oder privat auf die neue Saison vor. Die Skirennläuferin, die einmal unter die Top-7 im Weltcup fuhr, arbeitete nicht nur am Hintertuxer, sondern auch am Stubaier Gletscher. Auch Einheiten am Stilfser Joch standen auf dem Sommerplan. Wie berichtet, hat die sympathische Skirennläuferin, die am 1. November 24 Jahre jung wird, das Material gewechselt. So fährt sie von nun an mit Völkl-Skiern, Lange-Schuhen und Marker-Bindung.

Neben dem Skisport gehört Agerers wichtigstes Hauptaugenmerk dem Studium. Sie studiert in Bruneck Tourismus-, Sport- und Eventmanagement. Es braucht keine Anwesenheitspflicht, dennoch ist das Lernen eine große Herausforderung, die die Sportlerin gerne auf sich nimmt. Auch wenn das Lernfach Mathematik die Athletin nicht gerade sehr gerne hat, hinkt sie im Lernprogramm den „Nicht-Sportlern“ um nichts nach.

In diesem Sinne wünschen wir von skiweltcup.tv Lisa Magdalena Agerer eine gute Besserung und dass sich alles, was sie sich wünscht, sei es im sportlichen als auch im beruflichen, in Erfüllung gehen wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: „Dolomiten“ vom 7. Oktober 2015, S. 34.

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