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LIVE: 1. Riesenslalom der Herren in Adelboden 2021: Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten am Freitag 10.15 / 13.15 Uhr

LIVE: 1. Riesentorlauf der Herren in Adelboden 2021: Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeiten 10.15 Uhr / 13.15 Uhr

LIVE: 1. Riesentorlauf der Herren in Adelboden 2021: Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten 10.15 Uhr / 13.15 Uhr

Adelboden – Nachdem die Slalomspezialisten am Bärenberg unweit der kroatischen Hauptstadt Zagreb ihr Kalenderjahr 2021 eröffnet haben, zieht so mancher von ihnen weiter und beginnt mit dem Riesentorlauf am Adelbodener Chuenisbärgli das neue Jahr in dieser Disziplin. Dabei kann sich Marco Odermatt, der Schweizer Führende in der Disziplinenwertung freuen. Obwohl keinen Schlachtenbummler vor Ort anzutreffen sein werden, gibt es gleich zwei Möglichkeiten für ihn, im Berner Oberland seinen komfortablen Vorsprung im Riesenslalom-Weltcup auf die Gegnerschaft auszubauen und so einen großen Schritt in Richtung kleiner Kristallkugel zu setzen. Der Startschuss zum ersten Riesenslalom in Adelboden fällt um 10.15 Uhr (MEZ), während der zweite Durchgang drei Stunden später angesetzt ist. Die offizielle FIS Startliste und Startnummern für den Riesenslalom der Herren in Adelboden, sowie den FIS Liveticker finden Sie in unserem Menü oben! 

 

ACHTUNG: Hier geht es zum 2. Riesentorlauf der Herren in Adelboden am Samstag – Bitte hier klicken

 

Daten und Fakten zum Riesenslalom Ski Weltcup
5. Riesenslalom der Herren in Adelboden

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.15 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang **
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.15 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang **
Offizieller FIS-Endstand Riesenslalom Herren in Adelboden

Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Riesenslalom der Herren 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Herrenwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Doch nicht nur Marco Odermatt ist ein Favorit auf einen Tagessieg. Auch der Franzose Alexis Pinturault, der beim Slalom in Zagreb für sein Können nur wenige Zähler gesammelt hat, will dem Eidgenossen das Leben schwer machen. Das gilt nicht nur in Bezug auf die Riesentorlauf-, sondern auch auf die Gesamtwertung. Das Duell auf Augenhöhe kann sich noch zum Duell der Superlative entwickeln, vor allem weil die beiden Athleten in mehreren Disziplinen sehr gut unterwegs sind. Aus Kroatien stammt Filip Zubcic. Er ist genauso wie der US-Amerikaner Tommy Ford und der Slowene Zan Kranjec für einen Podestplatz gut oder möglicherweise für Höheres berufen. Doch der schwere Hang in Adelboden kann auch eine Belastungsprobe darstellen, vor allem, wenn man bedenkt, dass man zweimal ihn bezwingen muss. Und am Ende kann jeder Punkt wichtig sein, wenn man zu Kristallehren kommen und die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen möchte.

Lucas Braathen aus Norwegen ist eindeutig der Shootingstar schlechthin. Der Wikinger hat das Auftaktrennen am Rettenbachferner hoch ober Sölden im Nordtiroler Ötztal für sich entschieden und weiß, dass er in den folgenden Riesentorläufen etwas nachgelassen hat. Ohne Zweifel gehört ihm die Zukunft, und mit einem mehr als nur zufriedenstellenden Ergebnis ist er wieder mittendrin im Geschehen. Odermatts Landsmann Loic Meillard will die derzeitige Euphorie rund um das serienweise kompakte Mannschaftsresultate liefernde Schweizer Team nicht bremsen. Im Gegenteil: Der junge Athlet steht gut auf den Skiern, und er kann wieder unter die besten Zehn fahren. Auch wenn sein Heimpublikum nicht vor Ort ist, werden ihm viele Eidgenossen vor den Bildschirmen zuhause fest die Daumen drücken. Das ist auch Justin Murisier zu wünschen, der vor Kurzem aufs Podest raste und auch mit seinem Corona-Nasen- und Mundschutz positiv, eben etwas anders auffiel.

Henrik Kristoffersen, Leif Kristian Nestvold-Haugen und Aleksander Aamodt Kilde sind auch für das Kontingent der Wikinger-Delegation am Start. Während Kristoffersen bis auf seinen Triumph in Madonna di Campiglio auf die Stelle tritt, will Nestvold-Haugen ein gutes Resultat erzielen. Und Kilde will ja auch noch ein Wörtchen rund um die große Kristallkugel mitreden, selbst wenn der amtierende Titelverteidiger die Führung an Pinturault abtreten musste. Die Italiener setzen wohl alles auf Luca De Aliprandini. Wenn man sich die aktuellen Errungenschaften der azurblauen Auswahl näher unter die Lupe nimmt, sieht es leider vor der Heim-WM in Cortina d’Ampezzo alles andere als rosig aus. Es kann jedoch sein, dass De Aliprandini sich von den sehr guten Leistungen seiner Freundin Michelle Gisin beflügeln lässt. Dann ist ein sehr guter Auftritt, gleichzustellen mit einem ähnlich strukturierten Ergebnis am Chuenisbärgli im Bereich des Möglichen. Giovanni Borsotti kann wie Riccardo Tonetti für das Selbstvertrauen sammeln Punkte.

Erik Read aus Kanada und Adam Zampa aus der Slowakei können positiv überraschen, wobei wohl den Konkurrenten die vorderen Plätze zugestanden werden. Zampa kann ein bisschen zu seiner sehr erfolgreichen Landsfrau Petra Vlhová schauen, die wohl den Löwenanteil der Punkte des ostmitteleuropäischen Landes auf ihrem Konto verbucht, wenn man am Saisonende in der Lenzerheide einen Schlussstrich zieht sich und die Nationenwertung anschaut. Aus der Equipe Tricolore sind auch Mathieu Faivre, Thibaut Favrot und Victor Muffat-Jeandet unterwegs. Sie wollen ähnlich wie die ÖSV-Herren Stefan Brennsteiner, Marco Schwarz und Roland Leitinger ordentlich Zähler holen. Zu wünschen wäre dies der rot-weiß-roten Auswahl allemal, und vielleicht kann das Top-Mannschaftsresultat nach dem Slalom von Zagreb ein Gradmesser sein, auch wenn man nach dem Karriere-Ende von Marcel Hirscher noch viel Arbeit auf die Mannschaft wartet und die Erfolge des achtfachen Gesamtweltcupsiegers viele Schwachstellen kaschiert haben.

Ted Ligety aus den USA ist oftmals unter Wert geschlagen worden. Fast könnte man sagen, dass der Athlet von der anderen Seite des Atlantiks, ein Schatten seiner selbst ist. Aber wir wollen nicht zu streng mit ihm ins Gericht gehen. Er braucht nur einmal einen Ausreißer im positiven Sinne. Dann schaut die nahe Zukunft des mehrfachen Weltmeisters und des Sympathieträgers, der niemals aufgibt, trotz seiner 36 Jahre gut aus.

Nach dem Ausfall von Stefan Luitz, werden Alexander Schmid und Julian Rauchfuß die deutschen Farben auf dem Chuenisbärgli.

Im letzten Jahr triumphierte Kranjec vor Zubcic. Muffat-Jeandet und Kristoffersen komplettierten als zeitgleiche Dritte das Podest und sorgten darüber hinaus dafür, dass es auf der niedrigsten Stufe etwas eng zuging. Andersrum kann man auch sagen, dass es keinen Vierten gab, wenn man sich das Endresultat des letztjährigen Ritts auf dem Chuenisbärgli genauer ansieht.

 

Herren Riesenslalom Rennen der Saison 2020/21

  1. Riesenslalom der Herren in Sölden

Bei strahlendem Sonnenschein in Sölden gab es mit dem Erfolg des jungen Norwegers Lucas Braathen einen Überraschungssieger, den kaum jemand auf dem Zettel hatte. Der Wikinger verwies die beiden Eidgenossen Marco Odermatt und Gino Caviezel auf die Ränge zwei und drei. Alexis Pinturault aus Frankreich verpasste hauchdünn den Sprung auf das Podest. Hinter dem auf Platz vier klassierten Angehörigen der Equipe Tricolore landeten zwei Athleten ex aequo auf dem fünften Rang. Es waren dies Loic Meillard vom Swiss-Ski-Team und der Norweger Henrik Kristoffersen. Der Slowene Zan Kranjec reihte sich auf dem siebten Platz ein. Ein weiterer Norweger, in persona der routinierte Leif Kristian Nestvold-Haugen, der Franzose Thibaut Favrot und der Italiener Luca De Aliprandini vervollständigten das Klassement der besten Zehn.

  1. Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva

Im norditalienischen Santa Caterina der wurde zweite Herren-Riesenslalom in der Weltcupsaison 2020/21 ausgetragen. Dabei siegte der Kroate Filip Zubcic vor den Slowenen Zan Kranjec und dem Schweizer Marco Odermatt. Ebenfalls aus der Schweiz kommt Loic Meillard, der als guter Vierter ab schwang. Der routinierte Franzose Alexis Pinturault beendete seinen Arbeitstag auf Position fünf. Der US-Amerikaner Tommy Ford klassierte sich direkt hinter dem Mann der Equipe Tricolore als Sechster. Das nach dem ersten Lauf auf Rang 13 gereihte Duo Adam Zampa aus der Slowakei und der Franzose Mathieu Faivre machten im Finale ein paar Ränge gut und klassierten sich auf den Plätzen sieben und acht. Abgerundet wurden die besten Zehn der Rangliste durch Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen und dem Kanadier Erik Read.

  1. Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva

In Santa Caterina wurden zwei Riesentorläuf der Herren ausgetragen. Der Tagessieg am Montag ging an den Schweizer Marco Odermatt. Er verwies den US-Amerikaner Tommy Ford und Filip Zubcic den kroatischen Triumphator des ersten Rennens auf die Plätze zwei und drei. Loic Meillard, seines Zeichens zweitbester Schweizer, verpasste als Vierter nur um einen Wimperschlag den Sprung aufs Podest. Der Franzose Alexis Pinturault beendete seinen Arbeitstag auf Position fünf. Gut präsentierte sich der Italiener Luca De Aliprandini auf Platz sechs. Leif Kristian Nestvold-Haugen aus Norwegen schwang als Siebter ab und war genau um eine Zehntelsekunde schneller als der auf Position acht klassierte Slowake Adam Zampa. Die besten Zehn wurden vom Deutschen Alexander Schmid und dem abermals erfrischend fahrenden Kanadier Erik Read komplettiert.

  1. Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Auch wenn es am Ende sehr spannend wurde, sicherte sich der Franzose Alexis Pinturault knapp, aber doch den Sieg beim Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia/Hochabtei. Er gewann vor dem jungen Wikinger Atle Lie McGrath und dem Schweizer Justin Murisier. Sein Landsmann Marco Odermatt schrammte knapp, als Vierter ins Ziel kommend, an einem Podestplatz vorbei. Der US-Amerikaner Tommy Ford machte im zweiten Durchgang neun Positionen gut und war am Ende über seinen fünften Platz glücklich. Aleksander Aamodt Kilde überzeugte mit Rang sechs. Bester Deutscher wurde Alexander Schmid auf Platz sieben. Er war um eine kleine Hundertstelsekunde schneller als Stefan Brennsteiner aus Österreich, der als bester seines Landes Achter wurde. Die besten Zehn des heurigen Riesenslaloms in der ladinischen Bergwelt wurden vom Slowenen Zan Kranjec und dem Kroaten Filip Zubcic abgerundet.

 

Blick zurück in die Saison 2019/20
Riesenslalom der Herren in Adelboden

Der Slowene Zan Kranjec, nach dem ersten Lauf noch Sechster, hat den Riesentorlauf von Adelboden für sich entschieden. Filip Zubcic aus Kroatien Klassierte sich auf dem zweiten Rang. Der Franzose Victor Muffat-Jeandet und der Wikinger Henrik Kristoffersen teilten sich den dritten Platz. Sehr gut präsentierte sich Aleksander Aamodt Kilde auf Position fünf. Der nach dem ersten Durchgang nur auf Rang 27 gereihte Österreicher Roland Leitinger zeigte im Finale eine mehr als nur grandiose Vorstellung und klassierte sich hinter dem norwegischen Speedspezialisten auf Platz sechs. Der ewig junge Ted Ligety aus den USA schwang als Siebter ab. Die besten Zehn wurden vom Franzosen Mathieu Faivre, dem Norweger Fabian Wilkens Solheim und Faivres Mannschaftskollegen Alexis Pinturault komplettiert.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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