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LIVE: 1. Super-G der Damen in St. Moritz 2017 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: 1. Super-G der Damen in St. Moritz 2017 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: 1. Super-G der Damen in St. Moritz 2017 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

St. Moritz – Die Super-G-Spezialisten machen nun im Schweizer Oberengadin, genauer gesagt in der Region Maloja halt. Sie müssen nicht extra den alten Schulatlas hervorkramen, ich sage Ihnen schon wo das ist. St. Moritz ist einer der bekanntesten Ferienorte und Ski-Destinationen der Welt. Um 10.45 Uhr (MEZ) beginnt die Jagd auf Tina Weirather. Die offizielle FIS-Startliste und den FIS-Liveticker finden Sie im Menü oben!

Weirather hat sowohl im vergangenen Winter die Disziplinenwertung als auch heuer den ersten Super-G der Saison für sich entschieden. Daher können wir die Liechtensteinerin als Top-Favoritin auf den Tagessieg dingfest machen. Doch die wiedergenesene und mit Platz zwei im kanadischen Lake Louise überzeugende Schweizerin Lara Gut will auftrumpfen. Die amtierende Weltmeisterin Nicole „Nici“ Schmidhofer will endlich ihr erstes Weltcuprennen gewinnen. Bei den Welttitelkämpfen 2017 gewann sie in St. Moritz, die Strecke müsste der Österreicherin demzufolge liegen.

Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn kann trotz ihren bescheidenen Vorstellungen in Kanada in St. Moritz wieder zur Siegläuferin avancieren. Und auch ihre Teamkollegin Mikaela Shiffrin, die in Lake Louise mit dem fünften Rang mehr als nur überraschte, möchte ihre Allrounderqualitäten mehr als nur unter Beweis stellen.

Ebenfalls positiv war das Endergebnis der Französin Tessa Worley im ersten Super-G in der Olympiasaison 2017/18. Mit Position vier zeigte die Riesentorlaufspezialistin, dass sie auch in einer anderen Disziplin erfolgreich sein kann.

Zudem sind die Eidgenossinnen Jasmine Flury, Corinne Suter und Michelle Gisin bereit, auch vor heimischer Kulisse ordentlich zu punkten. Ähnliches haben Schmidhofers Mannschaftskolleginnen Cornelia Hütter, Tamara Tippler und Stephanie Venier vor. beide fuhren in Lake Louise unter die besten Zwölf.

Die Südtirolerin Hanna Schnarf hat sich längst schon zu einer Spitzenathletin gemausert und will dies auch in St. Moritz zeigen. Aus italienischer Sicht will Sofia Goggia nach ihrem Traumwinter 2016/17 endlich wieder einmal aufs Podest fahren. Ihre Teamkollegin Elena Fanchini und die Norwegerin Ragnhild Mowinckel sind zwar keine heißen Eisen für einen Sprung aufs Podium, doch ein Top-10-Rang ist durchaus nicht utopisch.

Blicken wir in die Ski-Chronik von St. Moritz. Im Ort, an dem zweimal die olympische Familie gastierte, wurde – wie betont – im letzten Winter die Ski-WM ausgetragen. Dabei holte sich die Steirerin Schmidhofer die Goldmedaille. Sie siegte vor Weirather und Gut.

Bei der WM-Generalprobe am 17. März 2016 hatte Weirather vor Gut die Nase vorne. Schmidhofers Landsfrau Cornelia Hütter freute sich über 60 Punkte und einen dritten Platz. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass das eine oder andere Resultat, wie eben beschrieben, auch heuer eintreffen kann. Das Wichtigste ist, dass die Entscheidung fair ist und sich keine Dame verletzt. Doch das muss nicht explizit erwähnt werden.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

Vorschau Super-G der Damen in St. Moritz – Samstag 9. und Sonntag 10. Dezember 2017

Weirather strebt drei Siege in Folge an

Tina Weirather gewann das erste Super-G-Rennen der Saison letzte Woche in Lake Louise, nachdem sie auch das letzte Super-G-Rennen der letzten Saison in Aspen gewonnen hatte.

Weirather kann die siebte Frau und die dritte in den letzten 15 Jahren werden, um drei Weltcup-Super-G-Rennen in Folge zu gewinnen.

In den letzten 15 Jahren haben nur Lindsey Vonn und Lara Gut dieses Kunststück vollbracht.

In der vergangenen Saison gewann nur Gut drei Super-G-Rennen in Folge, als sie die ersten drei Rennen in Lake Louise, Val d’Isère und Garmisch-Partenkirchen gewann.

Weirather gewann das letzte Weltcup-Super-G-Rennen in St. Moritz (17. März 2016). Weirather gewann auch den St. Moritz Super-G im Dezember 2013 und kann damit den Damenrekord von drei Weltcup-Super-G-Siegen, der von Lindsey Vonn gehalten wird, erreichen.

Weirather hat insgesamt sechs Super-G-Rennen im Weltcup gewonnen und liegt damit gemeinsam mit Marina Kiehl auf dem neunten Platz bei den Frauen. Sie braucht noch einen weiteren Sieg, um Alexandra Meissnitzer auf Platz acht in der Gesamtwertung zu erreichen.

Weirather wurde in St. Moritz Zweite im Super-G bei den Weltmeisterschaften hinter Nicole Schmidhofer in der vergangenen Saison.

Vonn auf der Suche nach Weltcup-Erfolg

Lindsey Vonn ist in drei ihrer letzten fünf Weltcup-Events (alle Disziplinen) ausgeschieden, davon zweimal in den vier Rennen in dieser Saison.

Vonn hat 27 Super-G-Rennen im Weltcup gewonnen, ein Rekord bei Männern und Frauen.

Vonn’s letzter Weltcup-Sieg im Super-G feierte sie am 24. Januar 2016 in Cortina d’Ampezzo.

Vonn hat drei der 13 Super-G-Rennen in St. Moritz gewonnen, die meisten bei den Frauen. Nur in Cortina d’Ampezzo (6) und Lake Louise (4) hat mehr Super-G-Rennen im Weltcup gewonnen.

Vonn wird am Tag des ersten Super-G-Rennens in St. Moritz 33 Jahre und 52 Tage alt. Sie kann nach Elisabeth Görgl, die im Dezember 2014 im Alter von 33 Jahre 304 Tage in Val d’Isère gewann, die zweitälteste Frau werden, die ein Super-G-Rennen im Weltcup gewinnt.

Vonn (77, vor diesem Wochenende) liegt in allen Disziplinen nur noch hinter Ingemar Stenmark (86) beim Kampf um die meisten Weltcup-Siege bei Männern und Frauen.

Vonn hat bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz im vergangenen Februar im Super-G-Rennen nicht das Ziel erreicht.

Gut hofft auf Heimsieg

Lara Gut hat 11 Weltcuprennen im Super-G gewonnen, die meisten für sie in einer einzigen Disziplin.

Gut ist ein Sieg schüchtern, wenn es darum geht, Carole Merle (12) als Vierte für die meisten Weltcup-Super-G-Siege bei den Frauen zu gewinnen. Nur Vonn (27), Renate Götschl (17) und Katja Seizinger (16) haben mehr behauptet.

Mit ihren 18 Weltcup-Siegen in den Speed-Wettbewerben belegt Gut vor diesem Wochenende den sechsten Platz unter den Frauen, hinter Vonn (66), Götschl (41), Annemarie Moser-Pröll (36), Seizinger (32) und Michaela Figini (20).

Lara Gut gewann den Super-G in St. Moritz im Dezember 2008, ihren ersten Weltcup-Rennsieg überhaupt.

Gut wurde in der vergangenen Saison Dritter im Super-G bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz.

Österreicherinnen und Österreicher wollen weitere Super-G-Rennen gewinnen

Anna Veith hat 20 Weltcup-Podestplätze im Super-G errungen, die sechstgrößte Anzahl unter den Frauen (Hilde Gerg als nächste auf 23). Ihre einzigen Siege in dieser Disziplin feierte sie in Garmisch-Partenkirchen (2013) und Bansko (2015).

Nicole Schmidhofer hat Anfang des Jahres in St. Moritz den Weltmeistertitel im Super-G gewonnen.

Sie ist zweimal auf dem Super-G-Podium des Weltcups gelandet, im Januar 2013 in Cortina d’Ampezzo auf dem zweiten Platz und letzte Woche in Lake Louise auf dem dritten Platz.

Cornelia Hütter hat letzte Woche die erste Abfahrt in Lake Louise gewonnen. Sie ist auch die letzte Österreicherin, die ein Weltcup-Super-G-Rennen gewonnen hat, und zwar am 12. März 2016 in Lenzerheide.

Die Österreicherinnen haben immer noch die meisten Super-G-Rennen gewonnen (55), auf Platz zwei folgt Deutschland mit 32 Siegen.

 

Skiweltcup Kalender / Termine der Damen Saison 2017/18
& Olympische Winterspiele Ski Alpin 2018

Skiweltcup Kalender / Termine der Herren Saison 2017/18
& Olympische Winterspiele Ski Alpin 2018

 

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