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LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2018, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2018, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2018, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Bei den Männern macht der Weltcup-Tross an diesem Wochenende in Garmisch-Partenkirchen Halt. Auf dem Programm stehen eine Abfahrt und ein Riesentorlauf. Am Freitag um 11.45 Uhr steht in Garmisch-Partenkirchen die zweite Trainingsfahrt auf der Kandahar auf dem Programm. Die offizielle FIS-Startliste und den FIS-Liveticker finden Sie im Menü oben.

Beim ersten Training für die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen, erzielte am Donnerstag Christof Innerhofer die Tagesbestzeit. Der Südtiroler bewältigte die Kandahar in 1:56,09 Minuten und war damit 42 Hundertstelsekunden schneller als sein italienischer Landsmann Matteo Marsaglia. Auf dem dritten Platz reihte sich der Norweger Aleksandar Aamodt Kilde (+0,89) ein.

Christof Innerhofer und Garmisch-Partenkirchen, ist eine besondere Liebesbeziehung. Bei der Ski-Weltmeisterschaft 2011 nahm der Gaiser einen ganzen Medaillensatz, mit Gold im Super-G, Silber in der Alpinen Kombination und Bronze in der Abfahrt, mit nach Hause.

Innerhofer freute sich im Ziel über seine Fahrt auf der nach seiner Meinung gut präparierten Piste, wobei er in seiner Analyse den oberen Teil mit den aggressiven Verhältnissen und im unteren Streckenabschnitt den Frühlingsschnee ansprach. Um hier erfolgreich zu sein muss man nach der Meinung des 33-Jährigen dynamisch fahren.

Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen (+ 1.79) reihte sich bei der ersten Testfahrt auf seiner „Heimstrecke“ hinter den beiden Österreichern Hannes Reichelt (+ 1.40) und Vincent Kriechmayr sowie dem Eidgenossen Beat Feuz (+ 1.72) auf dem siebten Rang ein.

Für Reichelt ist Innerhofer, auf der nach seiner Meinung unruhigen Piste, der große Favorit. Der Vorjahressieger ist überzeugt, dass sich der Südtiroler gerade in den Streckenabschnitten wohlfühlt wo es schlägt und knackig ist. Reichelt selbst hat aber noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt und war mit seiner Zeit sehr zufrieden.

Olympiasieger Mayer sprach, nach den schweren Stürzen im letzten Jahr, von einer etwas entschärften Kandahar. Gerade der „Kramersprung“, bei dem im letzten Jahr einige Rennläufer ihre Probleme hatten, sei kein Sprung mehr sondern eher ein Hügel.

Bei den Abfahrten im letzten Jahr stürzten Valentin Giraud Moine aus Frankreich und der US-Amerikaner Steven Nyman schwer und mussten die Saison vorzeitig beenden. Aleksander Aamodt Kilde, Guillermo Fayed und vor allem Erik Guay flogen spektakulär ab, blieben zum Glück jedoch weitgehend unverletzt.

Die Weltcup-Rennen der vergangenen Jahre machten deutlich, dass die Kandahar mit ihren Streckenabschnitten Tröglhang, Himmelreich, Eishang, Hölle und FIS-Schneise zu den spektakulärsten und technisch anspruchsvollsten Abfahrten des Weltcup-Zirkus gehört. Die 2008 durchgeführten Änderungen an Damen- und Herrenstrecke haben die Kandahar noch attraktiver gemacht.

Die Kandahar ist eine der bekanntesten Abfahrtsstrecken der Welt und erstreckt sich über eine Länge von 3.3 km (2.9 km bei den Damenrennen). Die WM Herrenstrecken von 2011 ist etwas kürzer, dafür aber noch anspruchsvoller geworden. Der Mittelteil liegt in mittelsteilem Gelände und enthält viele natürliche Geländeformen. Im unteren Streckendrittel ist ebenfalls ein völlig neuer Abschnitt entstanden, der den Läufern vor dem Ziel noch einmal Alles abverlangen wird. Der steilste Abschnitt (ca.90%) ist auf Grund der neuen Streckenführung vom Ziel aus einsehbar. Die Herrenabfahrt hat nun vier zum Teil große Sprünge.

Im Vorjahr standen am Freitag und Samstag eine Abfahrt auf dem Rennprogramm in Garmisch-Partenkirchen, wobei das erste Rennen als Ersatz für die Lauberhornabfahrt angesetzt wurde. Am Freitag konnte sich der US-Amerikaner Travis Ganong über den Sieg freuen, die weiteren Plätze auf dem Podium gingen an Kjetil Jansrud (2.) und Peter Fill (3.). Am Samstag konnte sich Hannes Reichelt über den Sieg freuen. Der Österreicher verwies Peter Fill und Beat Feuz auf die Ränge zwei und drei.

 

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