4 Februar 2021

LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2021, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Neue Startzeit 11.30 Uhr

LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2021, Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit 11.30 Uhr
LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2021, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit 11.15 Uhr

Garmisch-Partenkirchen – Da am Mittwoch das erste Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen abgesagt werden musste, bleibt den Speed-Piloten am Donnerstag nur eine Möglichkeit die schnellste Linie auf der Kandahar zu finden. Am Freitag wird dort eine Super-G, am Samstag eine Ski Weltcup Abfahrt ausgetragen. Das Abschlusstraining soll um 11.30 Uhr gestartet werden. Die offizielle FIS Startliste für das 2. Abfahrtstraining auf der Kandahar, am Donnerstag um 11.30 Uhr in Garmisch-Partenkirchen, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Daten und Fakten
6. Ski Weltcup Abfahrt der Herren
am Freitag in Garmisch-Partenkirchen 2020/21

FIS-Startliste: 1. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Liveticker: 1. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Endstand: 1. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Startliste: 2. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Liveticker: 2. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Endstand: 2. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Startliste: Abfahrt der Herren in Garmisch
FIS-Liveticker: Abfahrt der Herren in Garmisch
FIS-Endstand: Abfahrt der Herren in Garmisch

Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Abfahrt der Herren 2020/21

Nationencup: Herrenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Wie bereits befürchtet musste das 1. Abfahrtstraining der Herren in Garmisch-Partenkirchen abgesagt werden. Das OK und die FIS haben sich zu diesem Schritt entschieden um die Piste für das Rennwochenende zu schonen. Hohe Temperaturen und Regen, sowie die Ski Weltcup Damenrennen am Wochenend, haben der Strecke etwas zugesetzt. Deshalb hat man den Mittwoch genutzt um Präparierungsarbeiten auf der Piste zu verrichten.

Auch wenn das 1. Training abgesagt werden musste, ist man in Garmisch-Partenkirchen zuversichtlich das Abschlusstraining, den Super-G sowie die Abfahrt austragen zu können. Der Grundstock der Piste ist sehr gut, und sollte auch den verhältnismäßig hohen Temperaturen standhalten.

 

Bei den Männern macht der Weltcup-Tross an diesem Wochenende in Garmisch-Partenkirchen Halt. Nach den Hahnenkammrennen auf der Streif, steht in Garmisch-Partenkirchen auf der Kandahar die nächste traditionelle Abfahrt im Terminkalender von Beat Feuz & Co. Beim letzten Speed-Rennen vor der Ski-WM 2021 wollten die Athleten noch einmal Selbstvertrauen für die WM-Abfahrt im italienischen Cortina d’Ampezzo, die am Sonntag, 14. Februar  um 11.00 ausgetragen wird, sammeln.

Die Weltcup-Rennen der vergangenen Jahre machten deutlich, dass die Kandahar mit ihren Streckenabschnitten Tröglhang, Himmelreich, Eishang, Hölle und FIS-Schneise zu den spektakulärsten und technisch anspruchsvollsten Abfahrten des Weltcup-Zirkus gehört. Die 2008 durchgeführten Änderungen an Damen- und Herrenstrecke haben die Kandahar noch attraktiver gemacht. Wie die Damen, die in der letzten Woche in Garmisch-Partenkirchen zu Gast waren, werden die Herrenrennen ebenfalls auf der Kandahar 1 ausgetragen.

Die Vorfreude auf die Rennen ist nicht nur bei Andreas Sander groß: „Ich freue mich sehr auf den Heim-Weltcup, auch wenn diesmal keine Zuschauer dabei sein können. Die Kandahar liegt mir extrem. Ich freue mich jedes Jahr sehr darauf. Auf die Fans müssen wir dieses Jahr leider verzichten. Wir freuen uns schon darauf, 2022 hoffentlich wieder vor vollem Haus fahren zu können. Da wir nicht ganz von oben starten, fällt die erste schwierige Passage weg. Aber gerade die Ausfahrt Tröglhang wird sehr entscheidend sein. Den Speed aus der Passage nimmt man bis zur Einfahrt Eishang mit. In der Einfahrt Hölle ist immer viel drin. Genauso wichtig ist dann die Geschwindigkeit in der Ausfahrt Fischschneise. Hier kann man viel Zeit liegen lassen – oder gut machen. Es wird meist nicht die perfekte Fahrt in Garmisch, weil es in der Regel dunkel und unruhig ist. Aber dafür ist es umso spannender.“

 

Ein Blick auf die Wetterkarte kann die Ski-Fans positiv stimmen. Am Donnerstag soll sich die Sonne über der Kandahar sehen lassen. Da die Piste bestens präpariert wurde, sollten die Frühlingstemperaturen im Tal (Donnerstag 10°, Freitag 12°, Samstag 14°), der Rennstrecke nicht zu sehr schaden. In der Nacht werden im oberen Teil der Strecke Temperaturen im Minusbereich erwartet, im Zielbereich werden 2-3° vorhergesagt.

 

Herren Abfahrtsrennen der Saison 2020/21

  1. Abfahrtslauf der Herren in Val d’Iser

Am dritten Adventsonntag wurde im französischen Val d’Isère die erste Herren-Abfahrt in der Ski-Weltcup Saison 2020/21 ausgetragen. Dabei triumphierte der Slowene Martin Cater vor dem Österreicher Otmar Striedinger und dem Schweizer Urs Kryenbühl. Mit dieser Reihenfolge hatte wohl niemand gerechnet. Auf Rang vier schwang der Norweger Aleksander Aamodt Kilde ab. Der Franzose Johan Clarey belegte bei seinem Heimrennen den fünften Platz. Beat Feuz aus der Schweiz, der immer konstante Ergebnisse erzielt und die vierte kleine Kristallkugel en suite gewinnen möchte, landete heute auf Position sechs. Der Deutsche Andreas Sander zeigte eine sehr gute Vorstellung und beendete seinen Arbeitstag auf Rang sieben. Matthias Mayer aus Österreich, er ist wie Striedinger im südlichsten Bundesland der Alpenrepublik daheim, schwang als Achter ab. Romed Baumann aus Deutschland, eigentlich ein Tiroler, konnte sich über Platz neun freuen. Die besten Zehn wurden vom wieder genesenen Südtiroler Dominik Paris komplettiert.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Gröden

Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde gewann die Skiweltcup-Abfahrt der Herren in Gröden. Auf Position zwei schwang der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle ab. Der Schweizer Beat Feuz kletterte als Dritter auf die niedrigste Stufe des Podests. Sehr gut präsentierten sich die US-Amerikaner Bryce Bennett und Jared Goldberg auf den Positionen vier und sechs. Lediglich Kildes Mannschaftskollege Kjetil Jansrud schob sich dazwischen; er war auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Bennett unterwegs. Ein erfreuliches und kräftiges Lebenszeichen gab es von Carlo Janka zu vermelden, der als Siebter abschwang. Bester Deutscher war Romed Baumann; er belegte den achten Platz. Die besten Zehn wurden von den beiden Österreicherin Max Franz und Matthias Mayer vervollständigt.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Bormio

Mit dem Abfahrtsklassiker auf der ‚Stelvio‘ wurde in Bormio das letzte Skirennen des Kalenderjahres 2020 ausgetragen. Dabei beendete Matthias Mayer die lange, sieglose Serie des ÖSV. Knapp dahinter reihte sich sein Teamkollege Vincent Kriechmayr auf Platz zwei ein. Auch der Rückstand des auf Rang drei abschwingenden Schweizers Urs Kryenbühl war alles andere als riesengroß. Dominik Paris, der fünffache Bormio-Abfahrtssieger verpasste hauchdünn den Sprung aufs Podest. Hinter dem Vierten aus dem Ultental klassierte sich Kryenbühls Landsmann Mauro Caviezel auf Position fünf. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde war etwas zu brav unterwegs und landete auf den für ihn wohl enttäuschenden sechsten Platz. Der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, der sowohl die Abfahrtstrainings auf der Stelvio als auch den Super-G dominierte, positionierte sich auf Rang sieben. Die Franzosen Matthieu Bailet und Johan Clarey reihten sich auf den Plätzen acht und neun ein. Beat Feuz vom Swiss-Ski-Team und seines Zeichens der beste Abfahrer der jüngeren Geschichte, musste sich mit der zehnten Position begnügen.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Kitzbühel (Ersatzrennen Wengen)

Der Schweizer Skirennläufer Beat Feuz hat die erste Abfahrt auf der Kitzbüheler „Streif“ für sich entschieden. Der österreichische Vorjahressieger Matthias Mayer schwang als Zweiter ab. Dominik Paris aus Südtirol, der eine ganze Gamsherde sein Eigen nennt, belegte den dritten Rang und packte eine bronzefarbene Gams ein. Der Franzose Johan Clarey, der beim Abschlusstraining stürzte und Gott sei Dank unverletzt blieb, zeigte eine gute Fahrt und wurde am Ende mit dem vierten Rang belohnt. Der Deutsche Andreas Sander wird immer besser; sein fünfter Platz zeigte dies mehr als nur deutlich. Feuz‘ Teamkollege Carlo Janka riss zwar viel Rückstand auf, doch auch er konnte mit der sechsten Position mehr als nur zufrieden sein. Abgerundet wurden die besten Zehn von Matthieu Bailet (7) aus Frankreich, Romed Baumann (8) aus Deutschland, Vincent Kriechmayr (9) aus Österreich und Nils Allegre (10), der ebenfalls für die Equipe Tricolore unterwegs ist.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Kitzbühel

Der Schweizer Beat Feuz gewann wie zwei Tagen zuvor auch die zweite Abfahrt in Kitzbühel. Auch der Franzose Johan Clarey zeigte wiederum eine sehr gute Vorstellung und schwang als Zweiter ab. Auf Position drei klassierte sich der Österreicher Matthias Mayer, der den Platz an der Sonne in der Disziplinenwertung an Feuz abtreten musste. Ein mehr als starkes Lebenszeichen gab der Südtiroler Christof Innerhofer von sich; der Pusterer reihte sich auf dem sehr guten vierten Platz ein. Die beiden Deutschen Romed Baumann und Andreas Sander waren fast gleich schnell unterwegs und klassierten sich auf den Positionen fünf und sechs. Nicht ganz glücklich war Dominik Paris, der als Siebter abschwang. Die besten Zehn wurden von Otmar Striedinger aus Österreich, Clareys Mannschaftskollegen Matthieu Bailet und dem zeitgleichen Duo Daniel Hemetsberger (AUT) und dem Swiss-Ski-Athleten Marco Odermatt vervollständigt.

 

Blick zurück: Saison 2019/20
Abfahrtslauf der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Der Deutsche Thomas Dreßen gewann die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. Hinter dem Lokalmatador schwangen Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen und Johan Clarey auf den Plätzen zwei und drei ab. Der Österreicher Vincent Kriechmayr belegte den vierten Rang. Auf Position fünf positionierte sich Travis Ganong  aus den USA. In einem Rennen der knappen Zeitabschnitte belegte Beat Feuz vor seinem Schweizer Landsmann Niels Hintermann den sechsten Platz. Die besten Zehn wurden vom Wikinger Kjetil Jansrud, dem Österreicher Max Franz und dem Italiener Emanuele Buzzi komplettiert.

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