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LIVE: 2. Abfahrtstraining der Herren in Saalbach-Hinterglemm, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Saalbach Hinterglemm / Samo Vidic: Kjetil Jansrud (NOR)

© Saalbach Hinterglemm / Samo Vidic: Kjetil Jansrud (NOR)

Im Salzburger Land, genauer gesagt in Saalbach-Hinterglemm, stehen an diesem Wochenende die ersten Speedrennen nach der Weltmeisterschaft in den USA auf dem Programm. Der Start für das Abschlusstraining wird am Freitag um 11.30 Uhr erfolgen. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben)

Im Austragungsort der SKI WM 1991 wollen die Schweizer Gold und Silbermedaillengewinner Patrick Küng und Beat Feuz ihre Leistung bestätigen, die Italiener und Österreicher hingegen wollen Revanche für den verkorkste WM Auftritt in Beaver Creek.

© Saalbach Hinterglemm / Richard Ronacher - www.Der-Fotoigel.at: Kjetil Jansrud (NOR)

© Saalbach Hinterglemm / Richard Ronacher - www.Der-Fotoigel.at: Kjetil Jansrud (NOR)

Bei traumhaften Bedingungen ging am Donnerstag das erste Abfahrtstraining der Herren in Saalbach Hinterglemm über die Bühne. Strahlend blauer Himmel, Temperaturen um die minus 4 ° und eine perfekt präparierte Kristallabfahrt erwarteten die Rennläufer auf dem Zwölferkogel.

Die Tagesbestzeit, wenn auch mit einem Torfehler, erzielte in 1:49.62 Minuten der Norweger Kjetil Jansrud. Während die Abfahrt in Saalbach Hinterglemm für die meisten Rennläufer “Neuland” ist, fühlten sich die Österreicher auf Anhieb wohl auf ihrer Heimstrecke. Diesen Heimvorteil nutze das Sextett, Max Franz (2. Platz – + 0.09), Matthias Mayer (3. – + 0.29), Romed Baumann (4. – + 0.43), Vincent Kriechmayr (+ 0.55), Georg Streitberger (6. – + 0.60) und Hannes Reichelt (7. – + 0.66) und klassierte sich, fehlerfrei auf den Rängen 2 bis 7. Für die Konkurrenz ist am heutigen Nachmittag und Abend ein Videostudium der ÖSV Linie angesagt, um bereits beim morgigen Abschlusstraining den Österreichern näher zu kommen.

Max Franz: “Eine richtig coole Stecke, mit den künstlich eingebauten Wellen. Aber es ist auch schwierig hier richtig gut runterzufahren.”

Offizieller FIS Endstand: 1. Abfahrtstraining der Herren in Saalbach-Hinterglemm

Mit Abfahrtsweltmeister Patrick Küng (8. – + 0.81), der jedoch auch mit einem Torfehler unterwegs war und  Carlo Janka (9. – + 0.87) reihten sich zwei Schweizer auf den Rängen acht und neun ein. Die Top Ten komplettierten der Franzose Guillermo Fayed (+ 1.04). Direkt dahinter beendeten David Poisson (+ 1.25) aus Frankreich sowie der zeitgleiche Österreicher Klaus Kröll die erste Trainingseinheit auf dem elften Platz.

Als bester DSV Rennläufer klassierte sich Josef Ferstl (+ 1.64) hinter dem Schweizer Didier Defago (+ 1.42) auf dem 15. Rang. Auch Klaus Brandner (+ 1.89) zeigte eine ansprechende Leistung und wurde 19.

Offizieller FIS Endstand: 1. Abfahrtstraining der Herren in Saalbach-Hinterglemm

FIS Renndirektor Hannes Trinkl ist hellauf begeistert von der im Vergleich zur WM 1991 noch attraktiveren Rennstrecke, auf der am Samstag eine Abfahrt und am Sonntag ein Super G ausgetragen werden. Das Comeback von Saalbach Hinterglemm im Audi FIS Ski Weltcup nach 13-jähriger Pause ist zugleich die WM-Revanche. Die Schweizer Gold und Silbermedaillengewinner Patrick Küng und Beat Feuz wollen ihre Leistung bestätigen, die Italiener und Österreicher hingegen wollen den verkorkste WM Auftritt in Beaver Creek vergessen machen.

Und so fällt Trinkls Diagnose aus: „Im oberen Teil haben wir viel Gelände und einen ordentlichen Sprung, dann folgt ein Highspeed-Bereich mit anspruchsvollen Kurven. Nach einer Traverse mit Sprung folgt Gott sei Dank ein etwas ruhigerer Streckenabschnitt, dann geht es wieder durch tolle Kurven in einen flacheren Teil. Und der wunderschöne Zielsprung ist ein perfektes Finale.“ Das Resümee des FIS-Renndirektors: Rennläufer und Skifans dürfen sich auf eine gewaltige Abfahrt und einen ebenso spektakulären Super G freuen. „Ja, in dieser Strecke ist alles drinnen, was wir von der FIS wollen. Die Strecke am Zwölferkogel hat einen eigenen Charakter, den wir sonst nirgends haben im Weltcup“, sagte Trinkl.

Welche Siegerzeit ist zu erwarten? „Um die zwei Minuten.“ Kann sich Hannes Trinkl vorstellen, dass Saalbach Hinterglemm zum fixen Speed-Klassiker werden kann im Audi FIS Ski Weltcup? „Ich würde es mir wünschen“, meinte der gebürtige Oberösterreicher, der in seiner Karriere neben WM-Gold noch sechs Weltcuprennen gewonnen hat (5 Abfahrten, 1 Super G).

Die WM 1991 in Saalbach Hinterglemm hat Trinkl, damals 23 Jahre alt, nur daheim vor dem TV-Schirm erlebt. Spontan erinnert er sich an die „tolle Siegesfahrt von Stephan Eberharter im Super G und an den unvergesslichen Rudi Nierlich.“

Und wie geht es dem Ex-Rennläufer in seinem neuen Job? „Ein paar Sachen sind sehr lustig“, verrät Trinkl, „etwa die Arbeit mit den Rennläufern, Trainern und Veranstaltern. Aber dass ich so viel unterwegs bin, daran habe ich mich noch nicht gewöhnt.“ Und wie lebt Trinkl mit der großen Verantwortung, die er als FIS-Renndirektor für die Sicherheit der Athleten trägt? „Der Druck und die Anspannung sind extrem. Kitzbühel war das beste Beispiel dafür. Erst wenn die ersten fünf Läufer im Ziel sind, dann fühle ich mich wohler.“

Saalbach (AUT)

– Sa., 21.02.2015, 11:30 Uhr (MEZ): Abfahrt Herren (AF)
– So., 22.02.2015, 11:00 Uhr (MEZ): Super-G Herren (SG)

Fakten & Daten zur Strecke

Starthöhe: 1980 m
Ziel: 1060 m
Höhenunterschied: 920 m
Streckenlänge: 3,6 km
Steilste Stelle: 72 %
Tore: ca. 35
Geschwindigkeit Läufer: 120 – 140 km/h

Benötigtes Material:
ca. 4,5 km Absperrzaun
12 km B-Netze
140 m A-Netze Sicherheitsnetz

Kabel:
Zeitnehmung 3,6 km
Fernsehen 36 km (ORF)
Kameras: 29 Kameras entlang der Strecke
Quelle: skiweltcup.saalbach.com  

 

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