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LIVE: 2. Olympia Abfahrtstraining der Herren in Sotschi – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Christof Innerhofer / Blick in den Zielraum

© Christof Innerhofer / Blick in den Zielraum

Am Freitag um 07.15 Uhr (10.15 Uhr Ortszeit) steht für die Herren das 2. Abfahrtstraining für die am Sonntag stattfindende Abfahrt auf dem Programm. Der Start befindet sich auf einer Höhe von 2.045 Meter, das Ziel auf 970 Meter. Die vom Schweizer Bernhard Russi in den Wald gezauberte Strecke ist 3.495 Meter lang, in der Spitze erreichen die Fahrer ca. 130 km/h. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie im Menü oben)

Bei exzellent Bedingungen fand am Donnerstag das 1. Training statt. Besonders wohl auf der “Rosa Khutor” Rennpiste fühlte sich Bode Miller. Der US Amerikaner erzielte in 2:07.75 die Tagesbestzeit vor dem Schweizer Patrick Küng (+ 0.03) und dem Österreicher Matthias Mayer (+ 0.17). Als bester Südtiroler reihte sich Christof Innerhofer (+ 0.69) hinter dem US Amerikaner Marco Sullivan (+ 0.51)  und vor dem überraschend starken Schweizer Mauro Caviezel (+ 0.75) auf dem 5. Rang ein.

Bode Miller nach dem 1. Abfahrtstraining: „Trainingsläufe heißen nicht viel, das hat man in Kitzbühel schon gesehen. Ich fahre technisch gut, bin körperlich gut beisammen, und die Ski sind schnell. Das ist alles wichtig hier, aber es kommt auch darauf an, es am Renntag umsetzen. Man muss hier vom Start bis ins Ziel sehr konzentriert sein, nur dann kann man hier gewinnen.“

Matthias Mayer: „Es ist nicht so extrem eisig, aber am Schluss sehr kräfteraubend. Weil es oben so hin und her geht, geht es ordentlich an die Substanz. Das liegt mir aber ganz gut“, sagte Mayer, der sich über seinen guten Einstand freute: „Jetzt kann ich ein wenig entspannter in die nächsten Trainings gehen.“

Max Franz: „Es war eine gute Besichtigung. Die Strecke ist sehr anstrengend, es sind überall so kleine Wellen drinnen. Der obere Teil ist mit dem Kunstschnee sehr aggressiv, unten ist es richtig eisig. Es ist nicht einfach und sehr kräfteraubend.“

Joachim Puchner: „Ich werde alles geben.  Natürlich wäre es ein Traum am Sonntag am Start zu stehen. Die Abfahrt gefällt mir, sie  hat viele Wellen und sehr weite Sprünge.  Auch die Bedingungen, die wir heuer in Kombination mit dem herrlichen Wetter noch nicht in dieser Art hatten, sind  fantastisch. So macht es wirklich Spaß, ein Abfahrtstraining auf der Olympiastrecke zu bestreiten.“

Christof Innerhofer: „Ich bin zufrieden. Es ist eine schwierige Strecke mit vielen Kurven. Ich habe es genossen. Auf dieser Piste wird viel Energie verbraucht. Ich fuhr im unteren Abschnitt etwas zu vorsichtig. …“

Peter Fill: „Die Strecke ist sehr schön und hart. Das Gelände ist sehr ruppig, vor allem im unteren Teil im Flachen. Unten ist es nicht so anstrengend. Die Sprünge sind sehr hoch. In Bezug auf meine Vaterschaft möchte ich noch sagen, dass die Distanz nicht gut tut. Ich gebe viel Geld fürs Telefonieren aus. Scherz beiseite, ich bin glücklich, wenn ich meine Angehörigen höre und der kleine Leon brav ist.“

Werner Heel: „Mir haben etwas das Timing und die Entfernungen gefehlt. Es war dennoch ein guter Lauf. Bis zur Hälfte machte er Spaß, dann schläft man ein bisschen ein. Es gibt aber auch längere Strecken zwischen dem einen und dem anderen Tor. Das erste Training ist immer das Schwerste. Wir werden in den nächsten Tagen das Beste aus uns herausholen.“

Dominik Paris: „Die Strecke ist sehr schön. Sie schien schwieriger als sie ist. Jeder Sprung ist besonders. Die Skier halten gut. Im unteren Streckenteil bricht der Schnee ein wenig, es gibt Klumpen. Körperlich fühle ich mich ziemlich gut, die Schmerzen sind weg. Ich muss nur den richtigen Rhythmus finden. In den nächsten Tagen kann ich mich verbessern. …“

Die 3,5 km lange Abfahrt hat für jeden Spezialisten etwas; lange Kurven, zwei weite Sprünge, Wellen, eine Kompression und ein Flachteil. Manchmal muss man die Bretter hindrücken, mal laufen lassen. Auch die Wetterbedingungen, die durchaus speziell sind, können entscheidend sein. So kann es oben derart eisig sein und unten weich. Joachim Puchner bringt es auf den Punkt: „Der Servicemann kann daher entscheidend sein, wenn es um Edelmetall geht.“

Für Spannung bei der Abfahrt der Herren im Rahmen der XXII. Olympischen Winterspiele ist also gesorgt, auch wenn die Wettervorhersagen für Sonntag nicht gerade bestens sind. Der Chefbetreuer der italienischen Speedspezialisten Gianluca Rulfi sagte gegenüber der Gazzetta dello Sport, dass die Piste ein Mix aus Technik und Schlittenrennen ist. Wichtig ist, dass die Piste kompakt ist. Und auf 2300 Meter Seehöhe erblickt man das Schwarze Meer. Die für SKY/CIELO aktive Südtirolerin Karen Putzer, unlängst unsere Interviewpartnerin, erzählt, dass Schnee vorhanden ist und die Pisten gut bedeckt sind. Außerhalb der Strecke ist nicht so viel von der weißen Grundlage vorhanden, aber das ist nicht so wichtig. Für Freitag wird ein bedeckter Himmel und – 3°C erwartet, am Samstag soll die Sonne scheinen und die Temperatur – 2°C betragen. Am Sonntag, dem Renntag soll es bedeckt sein, das Quecksilber klettert auf – 1°C.

 

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