9 Januar 2021

LIVE: 2. Riesentorlauf von Adelboden 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten am Samstag 10.30 / 13.30 Uhr

LIVE: 2. Riesentorlauf von Adelboden 2021 - Vorbericht, Startliste und Liveticker
LIVE: 2. Riesentorlauf von Adelboden 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Adelboden – 24 Stunden nach dem ersten Riesentorlauf stehen die Riesenslalomspezialisten erneut im schweizerischen Adelboden am Start eines Rennens. Man wird gespannt sein, ob der Franzose Alexis Pinturault wieder wie von einem anderen Stern und die Gegner wie einst Marcel Hirscher in Grund und Boden fährt. Spannend wird es auch, was die Disziplinenwertung betrifft. Am Samstag um 10.30 Uhr (MEZ) beginnt der erste Lauf; das Finale wird drei Stunden später vom 30. des ersten Durchgangs eröffnet. Die offizielle FIS Startliste und Startnummern für den Riesenslalom der Herren in Adelboden, sowie den FIS Liveticker finden Sie in unserem Menü oben!

   

Daten und Fakten zum Riesenslalom Ski Weltcup
6. Riesenslalom der Herren in Adelboden – Samstag

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang **
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang **
Offizieller FIS-Endstand Riesenslalom Herren in Adelboden

Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Riesenslalom der Herren 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Herrenwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

    

Pinturault ist sicher motiviert, um auch am morgigen Samstag auf das oberste Treppchen des Podests zu klettern. Doch er muss höllisch auf den eidgenössischen Jungspund Marco Odermatt aufpassen, der in der Disziplinenwertung zehn Punkte mehr auf dem Konto hat und aufgrund seines vierten Top-4-Ergebnisses im Riesenslalom ein Meister der Konstanz ist und der bei seinem Heimrennen nichts anbrennen lassen möchte. Der Kroate Filip Zubcic und der US-Amerikaner Tommy Ford sind auch gut in Form und wollen diese auch im zweiten Rennen im Berner Oberland eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Lucas Braathen, der beim ersten Riesenslalom in Adelboden im Ziel stürzte und sich wohl eine Knieprellung zuzog, wird nicht von seinem Startrecht Gebrauch machen. Das wird wohl auch für Zan Kranjec aus Slowenien zutreffen, der über Rückenschmerzen klagt. Der Swiss-Ski-Mann Loic Meillard ist immer für einen sehr guten Platz zu haben; und auch wenn keine Fans mit Kuhglocken ins Ziel peitschen, will er – ähnlich wie sein Teamkollege Justin Murisier – erfolgreich sein. Die Wikinger Leif Kristan Nestvold-Haugen, Aleksander Aamodt Kilde und Henrik Kristoffersen fahren mit unterschiedlichen Ambitionen. Während Nestvold-Haugen ein gutes Resultat anpeilt, schielt Kilde auf die große Kristallkugel. Kristoffersen, immerhin im letzten Winter Sieger der Riesenslalom-Disziplinenwertung, will endlich an die alte Form anknüpfen. Bislang gewann er mit dem Slalom in Madonna di Campiglio, für seine Ansprüche und sein Können zu wenig.

Die Österreicher Stefan Brennsteiner, Marco Schwarz und Roland Leitinger sind heuer bislang oft unter Wert geschlagen worden. Letzterer knallte beim ersten Auftritt in Adelboden die zweitbeste Zeit im Finaldurchgang in den Schnee. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, was möglich wäre, wenn man so eine Leistung in zwei Läufen abrufen würde. Alle drei sind sicher gute Fahrer, die das Skifahren nicht verlernt haben. Und auch der junge Norweger Atle McGrath und der Südtiroler Riccardo Tonetti können positiv überraschen. Das ist auch dem Deutschen Alexander Schmid zu wünschen, nachdem das DSV-Zugpferd Stefan Luitz verletzungsbedingt nicht an den Start gehen kann.

Es bleibt zu hoffen, dass Pinturaults Teamkollegen Mathieu Faivre und Victor Muffat-Jeandet in die Gänge kommen und der US-Amerikaner Ted Ligety auch mit einem Erfolgserlebnis von sich hören lässt.  Doch auch sie wissen: Abgerechnet wird zum Schluss.

 

Herren Riesenslalom Rennen der Saison 2020/21

  1. Riesenslalom der Herren in Sölden

Bei strahlendem Sonnenschein in Sölden gab es mit dem Erfolg des jungen Norwegers Lucas Braathen einen Überraschungssieger, den kaum jemand auf dem Zettel hatte. Der Wikinger verwies die beiden Eidgenossen Marco Odermatt und Gino Caviezel auf die Ränge zwei und drei. Alexis Pinturault aus Frankreich verpasste hauchdünn den Sprung auf das Podest. Hinter dem auf Platz vier klassierten Angehörigen der Equipe Tricolore landeten zwei Athleten ex aequo auf dem fünften Rang. Es waren dies Loic Meillard vom Swiss-Ski-Team und der Norweger Henrik Kristoffersen. Der Slowene Zan Kranjec reihte sich auf dem siebten Platz ein. Ein weiterer Norweger, in persona der routinierte Leif Kristian Nestvold-Haugen, der Franzose Thibaut Favrot und der Italiener Luca De Aliprandini vervollständigten das Klassement der besten Zehn.

  1. Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva

Im norditalienischen Santa Caterina der wurde zweite Herren-Riesenslalom in der Weltcupsaison 2020/21 ausgetragen. Dabei siegte der Kroate Filip Zubcic vor den Slowenen Zan Kranjec und dem Schweizer Marco Odermatt. Ebenfalls aus der Schweiz kommt Loic Meillard, der als guter Vierter ab schwang. Der routinierte Franzose Alexis Pinturault beendete seinen Arbeitstag auf Position fünf. Der US-Amerikaner Tommy Ford klassierte sich direkt hinter dem Mann der Equipe Tricolore als Sechster. Das nach dem ersten Lauf auf Rang 13 gereihte Duo Adam Zampa aus der Slowakei und der Franzose Mathieu Faivre machten im Finale ein paar Ränge gut und klassierten sich auf den Plätzen sieben und acht. Abgerundet wurden die besten Zehn der Rangliste durch Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen und dem Kanadier Erik Read.

  1. Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva

In Santa Caterina wurden zwei Riesentorläuf der Herren ausgetragen. Der Tagessieg am Montag ging an den Schweizer Marco Odermatt. Er verwies den US-Amerikaner Tommy Ford und Filip Zubcic den kroatischen Triumphator des ersten Rennens auf die Plätze zwei und drei. Loic Meillard, seines Zeichens zweitbester Schweizer, verpasste als Vierter nur um einen Wimperschlag den Sprung aufs Podest. Der Franzose Alexis Pinturault beendete seinen Arbeitstag auf Position fünf. Gut präsentierte sich der Italiener Luca De Aliprandini auf Platz sechs. Leif Kristian Nestvold-Haugen aus Norwegen schwang als Siebter ab und war genau um eine Zehntelsekunde schneller als der auf Position acht klassierte Slowake Adam Zampa. Die besten Zehn wurden vom Deutschen Alexander Schmid und dem abermals erfrischend fahrenden Kanadier Erik Read komplettiert.

  1. Riesenslalom der Herren in Alta Badia

Auch wenn es am Ende sehr spannend wurde, sicherte sich der Franzose Alexis Pinturault knapp, aber doch den Sieg beim Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia/Hochabtei. Er gewann vor dem jungen Wikinger Atle Lie McGrath und dem Schweizer Justin Murisier. Sein Landsmann Marco Odermatt schrammte knapp, als Vierter ins Ziel kommend, an einem Podestplatz vorbei. Der US-Amerikaner Tommy Ford machte im zweiten Durchgang neun Positionen gut und war am Ende über seinen fünften Platz glücklich. Aleksander Aamodt Kilde überzeugte mit Rang sechs. Bester Deutscher wurde Alexander Schmid auf Platz sieben. Er war um eine kleine Hundertstelsekunde schneller als Stefan Brennsteiner aus Österreich, der als bester seines Landes Achter wurde. Die besten Zehn des heurigen Riesenslaloms in der ladinischen Bergwelt wurden vom Slowenen Zan Kranjec und dem Kroaten Filip Zubcic abgerundet.

  1. Riesenslalom der Herren in Adelboden

Am Freitag wurde der erste von zwei Riesenslaloms im eidgenössischen Adelboden ausgetragen. Dabei düpierte der Franzose Alexis Pinturault die Gegner nach Belieben; er gewann vor dem Kroaten Filip Zubcic und dem Schweizer Marco Odermatt. Der auf Platz vier abschwingende Norweger Aleksander Aamodt Kilde lag nach dem ersten Durchgang noch weit zurück. Auf den Positionen fünf und sechs klassierten sich die Hausherren Justin Murisier und Loic Meillard. Der Wikinger Lucas Braathen, der den ersten Riesenslalom dieses Winters in Sölden gewann, wurde Siebter, kam jedoch im Ziel schwer zu Sturz. Auch Braathens Landsmänner Leif Kristian Haugen (8.) und Henrik Kristoffersen (9.), sowie der US-Amerikaner Tommy Ford (10.) klassierten sich innerhalb der Top Ten. Bester Österreicher wurde Roland Leitinger, der sich nach der zweitbesten Laufzeit im Finale um 17 Ränge verbesserte, Schadensbegrenzung betrieb und Elfter wurde.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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