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LIVE: 2. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen am Montag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 10.50 Uhr

LIVE: 2. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen am Montag, Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 10.50 Uhr

LIVE: 2. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen am Montag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 10.50 Uhr

Der 2. Ski Weltcup Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen wurde wegen Nebel von Sonntag auf Montag verschoben. Trotz der anhaltenden Regenfälle in der Nacht von Samstag auf Sonntag, präsentierte sich die Kandahar-Piste in einem perfekten Zustand. Nun hofft man, dass man am Montag mehr Wetterglück hat und den Super-G ohne weitere Probleme über die Bühne bringen kann. Für die Speed-Ladys ist es der letzte Auftritt vor der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo. Um 10.50 Uhr (MEZ) wird mit Kajsa Vickhoff Lie, die erste Dame das Starthaus verlassen. Die offizielle FIS Startliste und Startnummern für den 2. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen, am Montag um 10.50 Uhr, sowie den FIS Liveticker finden Sie in unserem Menü oben!

 

Ski Weltcup Daten und Fakten (Montag)
5. Super-G der Damen in Garmisch 2020/21

FIS-Startliste – Super-G der Damen in Garmisch
FIS-Liveticker – Super-G der Damen in Garmisch
FIS-Endstand – Super-G der Damen in Garmisch

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Super-G der Damen 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Damenwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

In der Disziplinenwertung liegt die Schweizerin Lara Gut-Behrami sehr weit vorne, die kleine Kristallkugel scheint zum Greifen nahe. Die Eidgenossin befindet sich in einer bärenstarken Form und will auch den vierten Super-G in Folge gewinnen. Sie steht sehr gut auf den Skiern und bei ihr schaut alles so leicht aus, so dass man meinen würde, sie würde den ganzen Tag nur Super-G-Rennen bestreiten. Ihre Teamkolleginnen Corinne Suter und Priska Nufer haben beim ersten Auftritt in Bayern überzeugt und wollen den positiven Schwung auch auf das zweite Rennen übertragen. Überraschenderweise ist Michelle Gisin nun doch nach Garmisch gereist, und wird den Super-G am Montag bestreiten.

Die Italienerinnen Marta Bassino und Federica Brignone wollen den Anschluss nicht verlieren und hoffen, dass sie auch am Sonntag erfolgreich sein werden. Sofia Goggia, die am Sonntagnachmittag auf einer Einfahrstrecke zu Sturz kam, muss auf einen Start verzichten. Die 28-Jährige hat Garmisch-Partenkirchen bereits verlassen und ist auf dem Weg nach Mailand, wo sie eingehend Untersuchung wird.

Positiv aufgefallen sind am Samstag sowohl die Österreicherin Christine Scheyer als auch die Kanadierin Marie-Michele Gagnon, die mit einer Startnummer jenseits der 20 die Top-10 durcheinanderwirbelten und zum Teil auch das schier sichere Podestfoto störten. Ihnen ist durchaus ein zweiter Husarenritt auf der Kandahar zuzutrauen.

Die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie ist mit ihrem guten Vorstellung am Samstag in der Westspitze angekommen. Die Tschechin Ester Ledecká, die den ersten Super-G des WM-Winters 2020/21 in Val d‘Isère für sich entschieden hatte, ist wieder mit einem guten Resultat belohnt worden. Die Österreicherin Tamara Tippler ist endlich für ihren ersten Sieg bei einem Weltcuprennen fällig, oder spart sie sich den totalen Triumph wie einst Nicole Schmidhofer auf die WM auf?

Gut fahren können auch Tipplers Teamkolleginnen Ricarda Haaser, Ariane Rädler und Stephanie Venier, wobei Letztere als 31. im ersten Super-G von Garmisch-Partenkirchen meilenweit hinter den eigenen Erwartungen blieb. Petra Vlhová aus der Slowakei macht wie ein Eichhörnchen Punkt um Punkt, um in Gesamtweltcupfragen der in Bayern abwesenden Schweizerin Michelle Gisin kontinuierlich zu enteilen. Enttäuscht verlief der erste Kandahar-Auftritt für die Hausherrin Kira Weidle, die sich für den zweiten Versuch wesentlich mehr vornehmen wird.

Die Französinnen Laura Gauche und Tiffany Gauthier können auch mit einem Top-10-Platz zeigen, was in ihnen steckt. Wenn man aber die bisherigen Saisonergebnisse untersucht, wird wohl alles auf einen denkbaren vierten Super-G-Sieg in Folge von Lara Gut-Behrami hinauslaufen. Der mehr als nur komfortable Vorsprung in der Disziplinenwertung und die Selbstsicherheit sind zwei Faktoren, die für die Tessinerin sprechen, die dessen ungeachtet sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Dazu ist sie zu routiniert nd gewissermaßen zu abgebrüht.

 

Damen Super-G Rennen der Saison 2020/21

  1. Super-G der Damen in Val d’Isere

Die Tschechin Ester Ledecká gewann den Super-G in Val d’Isère hauchdünn vor der Schweizerin Corinne Suter und der Italienerin Federica Brignone. Überhaupt stark präsentierten sich die azurblauen Damen. So kamen Marta Bassino, Sofia Goggia und Elena Curtoni auf die Ränge vier, sieben und acht. Suters Mannschaftskollegin Lara Gut-Behrami konnte auch überzeugen und schwang auf dem fünften Platz ab. Die Slowakin Petra Vlhová sammelte als Sechste wieder jede Menge Punkte in Bezug auf den Gesamtweltcup. Michelle Gisin, ihres Zeichens drittbeste Swiss-Ski-Dame und die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie rundeten als Neunte und Zehnte die Top-10 des heutigen Rennens ab.

  1. Super-G der Damen in St. Anton

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G in St. Anton am Arlberg. Auf Rang zwei schwang die Italienerin Marta Bassino ab; Dritte wurde Gut-Behramis Landsfrau Corinne Suter. Auf Position vier landete mit Tamara Tippler die beste ÖSV-Athletin. Auf Position fünf klassierte sich die azurblaue Skirennläuferin Federica Brignone. Hinter der letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin kam Ester Ledecká auf Platz sechs; sie hatte den ersten Super-G der Saison im französischen Val d’Isère für sich entschieden. Eine exzellente Vorstellung zeigte die mit der hohen Startnummer 34 ins Rennen gegangene Österreicherin Ariane Rädler, sie belohnte sich mit dem sehr guten siebten Rang, und verwies die Swiss-Ski-Damen Michelle Gisin auf Rang acht. Wendy Holdener aus der Schweiz und die Tirolerin Stephanie Venier teilten sich zeitgleich den neunten Rang.

  1. Super-G der Damen in Crans-Montana

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G von Crans-Montana. Sie verwies in ihrem Heimrennen die Österreicherin Tamara Tippler und die Italienerin Federica Brignone auf die Ränge zwei und drei. Brignones Landsfrau Francesca Marsaglia, die als Vierte abschwang, verpasste um gerade einmal vier Hundertstelsekunden den Sprung aufs Treppchen. Christine Scheyer, mit der Nummer 33 ins Rennen gegangen, ließ die besten Athletinnen zittern. Am Ende reichte es für die Vorarlbergerin für Rang fünf. Die Swiss-Ski-Ladies traten bei ihrem Heimrennen mit einem kompakten Mannschaftsresultat auf; so klassierten sich Priska Nufer, Corinne Suter, und Joana Hählen auf den Rängen sechs, neun und elf. Aber auch Marta Bassino konnte sich freuen. Als Drittbeste der azurblauen Auswahl reichte es hinter der auf Position sieben fahrenden Tirolerin Ricarda Haaser für Platz acht. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie zeigte abermals eine gute Vorstellung und reihte sich auf Rang zehn ein.

  1. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen (Samstag)

Beim ersten Ski Weltcup Super-G auf der Kandahar zeigte abermals die Schweizerin Lara Gut-Behrami, aus welchem Holz sie geschnitzt ist und gewann vor der talentierten Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und der sensationell fahrenden Marie-Michele Gagnon aus Kanada. Die italienische Abfahrtskönigin Sofia Goggia schwang als Vierte ab. Mit der Nummer 25 ging Christine Scheyer vom Team Austria ins Rennen. Sie zeigte eine ansprechende bis sehr gute Leistung und wurde am Ende mit Platz fünf belohnt. Die Tschechin Ester Ledecká landete heute auf Rang sechs. Dahinter ging es ziemlich eng zur Sache, denn Gut-Behramis Landsfrauen Corinne Suter (7.) und Priska Nufer (8.) lagen nur knapp dahinter. Zweitbeste Österreicherin wurde Tamara Tippler, die auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Nufer war. Den zehnten Platz teilten sich die Französin Tiffany Gauthier und Petra Vlhová aus der Slowakei.

 

Blick zurück: Saison 2019/20

Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen

Corinne Suter gewann den Super-G in Garmisch-Partenkirchen. Für die Schweizerin war es der zweite Ski Weltcup Sieg, der erste im Super-G. Die Österreicherin Nicole Schmidhofer wurde Zweite; Suters Teamkollegin Wendy Holdener glänzte mit Rang drei. Tiffany Gauthier aus Frankreich machte es mit der Startnummer 24 noch einmal spannend. Am Ende fehlten der auf Rang vier abschwingenden Angehörigen der Equipe Tricolore der kleinstmögliche Rückstand auf einen Sprung unter die besten Drei. Die Italienerin Federica Brignone büßte als Fünfte zwei Zehntelsekunden auf einen Podestplatz ein. Die ÖSV-Athletin Stephanie Venier, die mit der Nummer 1 das Rennen eröffnete, wurde sechste. Drittbeste Swiss-Ski-Lady war Michelle Gisin, die als Siebte ein kräftiges Lebenszeichen von sich gab. Die Französin Romane Miradoli schwang auf Platz acht ab. Die in den technischen Disziplinen glänzend fahrende Petra Vlhová aus der Slowakei lieferte als Neunte des Tages ihre nächste Talentprobe im Speedbereich ab. Die Top-11 wurden von Brignones Mannschaftskollegin Marta Bassino (10.) und Joana Hählen (11.), einer weiteren Eidgenossin vervollständigt.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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