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ABGESAGT: 3. Abfahrtstraining der Herren in Wengen auf dem Lauberhorn, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Wengen Lauberhornabfahrt 2012

Wengen Lauberhornabfahrt 2012

Heute kein Abfahrts-Training am Lauberhorn –  Das heutige Training ist abgesagt. Nachdem bereits zweimal erfolgreich trainiert werden konnte, wird der heutige Tag nun als Ruhetag und zur Pistenpräparation eingesetzt, damit für die morgige Superkombination alles in top Zustand sein wird.

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Am Donnerstag um 12.30 Uhr soll auf dem Lauberhorn in Wengen, wenn das Wetter mitspielt, das 3. Training für die am Samstag stattfindende Abfahrt in Szene gehen. (Startliste und Liveticker finden Sie im Menü oben.)

Auf der mit 4,415 Kilomert längsten, kultträchtigen  Abfahrtsstrecke im Skiweltcup erzielte beim 2. Training am Mittwoch der Franzose Johan Clarey in 2:34.62 Minuten die Tagesbestzeit vor seinem Mannschaftskollegen Adrien Theaux (+ 0.09) und dem Österreicher Klaus Kröll (+ 0.11) der 2011 auf der Lauberhornstrecke triumphieren konnte.

Für die Organisatoren war es vor allem wichtig, dass man trotz schlechter Wetterprognosen, bereits am Mittwoch ein Training vom Originalstart durchführen konnte. Da die Vorhersagen von einer deutlichen Wetterbesserung ausgehen, sollte am Samstag der 83.  Lauberhornabfahrt nichts mehr im Wege stehen.

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Mehr als nur ein Klassiker – die Lauberhornabfahrt in Wengen

Wengen – Eingebettet in einem bezaubernden Bergpanorama im Berner Oberland ist die Lauberhornabfahrt mehr als nur eine klassische Abfahrt. Die über 4,4 Kilometer lange Strecke zieht alle in ihren Bann, einerlei ob es nun Fans oder Abfahrtsgrößen vergangener Zeiten und der Gegenwart sind. Bereits seit 1930 ist sie Schauplatz eines Rennens und war schon 1967 bei der Einführung des Weltcups dabei.

Die längste Abfahrt im alpinen Skirennsport weist auch die höchste Spitzengeschwindigkeit aller Abfahrten auf. Bei knapp 160 km/h bleibt dem Fan im wahrsten Sinne die Spucke weg, und auch für den geschulten Rennläufer ist der Ritt auf der Piste mehr als nur Nervenkitzel, Adrenalinschub und Herzklopfen. Wer die Lauberhornabfahrt ohne Fehler meistert, die selektive Piste schafft und wenig Zeit auf die Führenden verliert, ist mit Sicherheit bei den Besten dabei. Den inneren Schweinehund hat man sowieso schon längst besiegt.

Blicken wir ins Starthaus der Piste, die ein Höchstgefälle von 93 (!) Prozent und ein Durchschnittsgefälle von 33 Prozent ihr Eigen nennt. Wenn die Abfahrt aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse nicht verkürzt wird, tummelt sich die Abfahrtselite auf 2.315 Höhenmeter. Der obere Streckenteil, auf dem Klaus Kröll, Christof Innerhofer und Co. nahezu eine Minute unterwegs ist, ist flach und verfügt über ein paar Gleitpassagen und langen Kurven. Der Russisprung ist schon etwas Besonderes, liegt er ja inmitten des ersten Abschnitts. Nach dem berühmten Traversenschuss und einer S-Kurve wird das Tempo etwas gedrosselt, ehe der Sprung über den Hundschopf zwischen blanken und schroff hervorstehendem Felsgestein allen Zuschauern den Atem stocken lässt.

Doch die Skirennläufer kennen keine Scheu. Angst ist der falsche Begleiter, und schon kommt es zur Minsch-Kante und zum Canadian Corner. Fast alle Streckenteile haben eine eigene Geschichte. Doch diese anzuführen würde den ganzen Text um ein Vielfaches sprengen. Ausruhen können sich die Abfahrtsgrößen keineswegs, denn schon steht eine Gleitpassage, der Alpweg auf dem Programm. Das Kernen-S, eine enge Kombination einer Doppelkurve, wobei letztere auf eine kurze Brücke führt, ist auch eine Schlüsselstelle des Rennens. Die Rennfahrer kommen nun zur Brücke zu einem Tunnel und einem weiteren Gleitstück, das Langentrejen genannt wird.

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Wer nun denkt, das ist alles, hat entweder keine Ahnung vom Skirennsport oder hat die Abfahrt von Wengen noch nie gesehen. Der Hannegschuss lässt Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 150 km/h zu. In der Formel 1 würde man sagen, dass sich die Touren im tief dunkelroten Bereich befinden würden. Der mittlerweile zu den Ski-Crossern gewechselte, ehemalige Abfahrer und Südtiroler Stefan Thanei wurde einmal mit 158 km/h „geblitzt“.

Es geht weiter mit dem Seilersboden, gespickt mit flachen Kurven. Diese verlangen von den mittlerweile müden Rennfahrern vollste Konzentration und jede Menge Fingerspitzengefühl. Seit nunmehr zehn Jahren folgt der Silberhornsprung. Die wohl letzte Schlüsselstelle der Strecke, die kaum unter 2:30 Minuten gemeistert wird, ist das Ziel-S, das in den Zielschuss mit einer Neigung von 42 Grad den steilsten Streckenabschnitt leitet. Hier verunglückte im fernen Jahr 1991 das aufstrebende ÖSV-Talent Gernot Reinstadler, Sohn der einstigen österreichischen Skifahrerin Traudl Eder, gerade einmal 20-jährig, tödlich.

Ein Blick zum Schluss noch in die Siegerlisten und die Chroniken des über 75 Jahre alten Skiorts Wengen: Am Fuße Berge Eiger, Mönch und Jungfrau ist Karl Molitor, mittlerweile über 90 Jahre alt, mit sechs Triumphen Rekordsieger. Toni Sailer siegte zwischen 1955 und 1958 vier Mal. Auch Karl Schranz konnte die Abfahrt viermal für sich entscheiden. Rudolf Graf und Franz Klammer siegten drei Mal. Von den jüngeren Athleten siegten u.a. Stephan Eberharter und Marc Giradelli wie auch Bode Miller zweimal. Im vergangenen Jahr siegte Lokalmatador Beat Feuz.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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© Kraft Foods  /  Johan Clarey

© Kraft Foods / Johan Clarey

Es ist vollbracht. Auf dem Lauberhorn konnte das 2. Abfahrtstraining bei guten Bedingungen vom Originalstart durchgeführt werden. Auf der mit 4,415 Kilomert längsten, kultträchtigen  Abfahrtsstrecke im Skiweltcup erzielte der Franzose Johan Clarey in 2:34.62 Minuten die Tagesbestzeit vor seinem Mannschaftskollegen Adrien Theaux (+ 0.09) und dem Österreicher Klaus Kröll (+ 0.11) der 2011 auf der Lauberhornstrecke triumphieren konnte.

Der Vortagesschnellste Aksel Lund Svindal (+ 0.19) aus Norwegen, der noch nie in Wengen gewinnen konnte, zeigte erneut eine gute Fahrt und reihte sich mit 19 Hundertstel Sekunden Rückstand auf Rang 4 ein.

Max Franz (+ 0.41) meldete sich, 46 Tage nach seinem schweren Sturz im Super G von Beaver Creek mit einem starken 5. Platz zurück.

Die Ränge 6 und 7 waren mit Christof Innerhofer (+ 0.46) und Dominik Paris (+ 0.57) fest in Südtiroler Hand.

Georg Streitberger (+ 0.67) konnte sich als dritter ÖSV Rennfahrer, vor dem Franzosen David Poisson (+ 0.73) und dem Kroaten Ivica Kostelic (+ 1.03) auf dem 8. Platz klassieren.

Als bester Schweizer beendete Patrick Küng (+ 1.06) hinter dem Norweger Kjetil Jansrud (+ 1.04) und vor dem Deutschen Stephan Keppler (+ 1.09) auf dem 12. Rang die zweite Trainingseinheit

Offizieller FIS Endstand: 2. Abfahrtstraining der Herren in Wengen  

 

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© EMMI  /  Christof Innerhofer am Lauberhorn

© EMMI / Christof Innerhofer am Lauberhorn

So Petrus will findet am Mittwoch um 12.30 Uhr auf dem Lauberhorn das 2. Abfahrtstraining der Herren statt. Für Mittwoch meldet der Wetterdienst wechselhaftes Wetter mit vereinzelten Schneeschauern. Die Temperaturen pendeln sich bei – 15° Grad ein. Der Wind weht schwach aus nördlicher Richtung. (Startliste und Liveticker finden Sie im Menü oben)

Sollte wetterbedingt am Mittwoch und Donnerstag nicht von ganz oben trainiert werden können, hat man laut FIS-Renndirektor Günter Hujara einen Notfallplan in der Schublade. Am Samstagvormittag würde es dann einen „Trainingslauf“ bis zum Super-Kombi-Start geben, von dort bis ins Ziel würden die Läufer die normale Pisteninspektion fortsetzen.

Am Dienstag beim ersten Training für die Weltcup-Abfahrt der alpinen Ski-Herren in Wengen hat Aksel Lund Svindal die Bestzeit verbucht. Direkt dahinter positionierte sich mit Werner Heel der erste Südtiroler.

Der Norweger war auf der verkürzten Lauberhorn-Strecke in 1:50,92 Minuten der Schnellste, doch mit nur fünf Hundertstel Rückstand lag im der Südtiroler Heel dicht auf den Fersen. Den dritten Platz belegte mit Kjetil Jansrud ein weiterer Norweger.

Neben Heel zeigte auch Christof Innerhofer, dass er mit der Lauberhorn-Strecke bestens zurecht kommt. Er beendete den Trainingslauf mit 57 Hundertstel Rückstand auf den fünften Rang.

Das Training war auf 11.15 Uhr vorverlegt und auf verkürzter Strecke ausgetragen worden, um das große Teilnehmerfeld von 78 Läufern vor dem für den Nachmittag prognostizierten Schneefall durchzubringen.

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Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Das erste Abfahrtstraining der Herren auf dem Lauberhorn in Wengen musste, wegen Neuschnee im oberen Teil, auf einer verkürzten Strecke ausgetragen werden. Die Rennläufer gingen vom Kombinationsstart kurz oberhalb des Hundschopf in die Trainingseinheit.

Die schnellste Zeit erzielte Aksel Lund Svindal. Der Norweger setzte sich in einer Zeit von 1:50.92 Minuten vor dem immer stärker werdenden Werner Heel (+ 0.05) aus Südtirol und seinem Mannschaftskollegen Kjetil Jansrud (+ 0.36) durch.

Hinter dem US Amerikaner Travis Ganong (+ 0.50) reihte sich der Südtiroler Christof Innerhofer (+ 0.57) auf dem 5. Rang ein.

Mit Georg Streitberger (+ 0.58) als Sechster, Florian Scheiber (+ 0.66) auf Platz 7 und Klaus Kröll (+ 0.80) als Neuntplatzierter, konnten sich drei ÖSV Rennfahrer in den ersten Zehn klassieren. Dazwischen schob sich, als Bester Schweizer, Patrick Küng (+ 0.73) auf Rang 8.

Die Top 10 wurden vom Franzosen Brice Roger komplettiert.

Offizieller FIS Endstand: 1. Abfahrtstraining der Herren in Wengen

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Das erste Training der 83.  Internationalen Lauberhornrennen findet bereits am Dienstag, 15.01.2012, 11:15 Uhr statt. (Die offizielle Startliste und den Liveticker finden Sie im Menü oben).

Aufgrund der Wetterprognosen für die kommende Woche wird der 1. Trainingslauf Abfahrt der Int. Lauberhornrennen in Wengen von Mittwoch auf Dienstag, 15. Januar, 11.15 Uhr vorgezogen. Die vorgängige erste Besichtigung der Abfahrtsstrecke ist für 09.45 Uhr geplant. Die erste Mannschaftsführersitzung findet am Montag, 14. Janurar um 20.00 Uhr im Schulhaus Wengen statt.

Seit 1930 ist der alpine Skiort Wengen in der Schweiz fester Bestandteil des Weltcups. Auch in diesem Jahr werden wieder Rennen der Superlative am Fuße von Eiger, Mönch und Jungfrau erwartet.

UPDATE: Dienstag, 15.03.2012 – 10.30 Uhr:
FIS Alpine: Wegen wechselnder Wetterbedingungen wird der Start des 1. Abfahrtstraining in Wengen auf den Kombinationsstart runter verlegt. Start in Wengen ist heute um 11.15 Uhr
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Speziell die Lauberhornabfahrt verspricht einiges an Dramatik. Bei einer Länge von über 4.200m, einer Fahrtdauer von mehr als zweieinhalb Minuten und einer Höhendifferenz von 1.028m, haben die Rennläufer nicht nur mit einem Gefälle zwischen 10,5 und 90%, sondern auch mit mehreren waghalsigen Sprüngen bis ins Ziel zu kämpfen.

Doch auch der Slalom-Hang hat schon einige Berühmtheit erlangt. Es ist der wohl kürzeste Slalom des Männerweltcups, aber mit seinem steilen Beginn und den Übergängen im Mittel- und Schlussteil hat er genügend Tücken für die Läufer parat.

Seit einigen Jahren wird zusätzlich auch noch eine Super-Kombination ausgetragen, die das Spektakel des Wengen-Wochenendes noch interessanter gestaltet. Auch diesmal werden wieder tausende Zuschauer an die faszinierende Strecke pilgern, um die einzigartige Atmosphäre LIVE mitzuerleben.

 

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