22 Dezember 2019

ABGESAGT: Abfahrt der Damen in Val d’Isère 2019 am Sonntag – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Abfahrt der Damen in Val d’Isère 2019 am Sonntag - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Start 11.00 Uhr
LIVE: Abfahrt der Damen in Val d’Isère 2019 am Sonntag – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Start 11.00 Uhr

Val d’Isère – Nach der Absage des Abfahrtslaufs der Damen in Val d‘Isere am Samstag, hat sich das OK in Absprache mit FIS-Renndirektor Peter Gerdol, dazu entschlossen, die geplante Kombination am Sonntag abzusagen, und einen weiteren Versuch zu starten, die Abfahrt durchzuführen.  Um 11.00 Uhr (MEZ) verlässt die erste Dame das Starthaus. (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern, sowie den FIS Liveticker finden Sie, gleich nach Eintreffen, in unserem Menü oben!)

 

Die Abfahrt der Damen in Val d’Isere wurde erneut abgesagt.

Die Abfahrt der Damen in Val d’Isere, die von Samstag auf Sonntag verschoben wurde, ist erneut abgesagt worden. Nach weiterem Schneefall in der Nacht von Samstag auf Sonntag, war es den Verantwortlichen nicht möglich eine sichere Piste für die Ski Weltcup Damen zur Verfügung zu stellen.

Trotz des unermüdlichen Einsatz der Pistenarbeiter war der Kampf gegen die Schneemassen, alleine in der Nacht fielen 30 cm Neuschnee, am Tag sind weitere 50 cm angesagt, aussichtslos gewesen. Bereits am Samstag hatte die Piste unter den feuchten Neuschneemengen gelitten.

Aufgrund der Ausfallversicherung des Veranstalters, wollte man jedoch alles versuchen um wenigstens ein Rennen auszutragen. Das heißt, die Damen verlassen Val d’Isere ohne ein einziges Rennen.

Die große Siegerin des Val d’Isere Wochenende heißt damit Mikaela Shiffrin. Die Führende in der Gesamtwertung, verzichtete auf die Reise nach Val d’Isere und hat sich, insbesondere wegen der schlechten Wettervorhersagen, auf die Technik-Rennen in Lienz vorbereiten. Eine weise Entscheidung, wie bereits im Vorjahr, wo sie die Reise nach Rosa Khutor nicht antraten. Auch damals mussten die Konkurrentinnen ohne Rennen und Weltcuppunkte im Gepäck die Heimreise antreten.

Alexandra Meisnitzer: „Eine weise Entscheidung. Sie hat sich vorher den Wetterbericht angeschaut, und will sich mehr auf ihre Disziplinen, Slalom und Riesenslalom, vorbereiten. Auch wenn Mikaela bei allen Rennen gewinnen kann. Sie hat sich in Courchevel nicht richtig wohlgefühlt und wollte auch noch einiges testen. Darum war die Entscheidung für sie goldrichtig. Vor allem weil jetzt die Rennen an einen anderen Austragungsort verlegt werden. Damit ist sie die große Gewinnerin.“

Wann und wo die Abfahrt, sowie die Kombination nachgetragen werden, steht noch nicht fest.

 

Beim ersten und einzigen Trainingslauf gaben die Österreicherinnen um Ramona Siebenhofer den Ton an. Lediglich die Tschechin Ester Ledecká als Vierte verhinderte einen Vierfachtriumph. Die ÖSV-Delegation wartet seit 41 Jahren auf einen Sieg in Frankreich; in Val d’Isère stand 1978 zuletzt Annemarie Moser-Pröll auf der höchsten Stufe des Podests. Es könnte durchaus sein, dass diese lange Negativserie ein Ende findet.

 

Daten und Fakten zur Abfahrt der Damen in Val d‘Isere

FIS-Startliste – 1. Abfahrtstraining in Val d‘Isere
FIS-Liveticker – 1. Abfahrtstraining in Val d‘Isere
FIS-Endstand – 1. Abfahrtstraining in Val d‘Isere
FIS-Startliste – 2. Abfahrtstraining in Val d‘Isere
FIS-Liveticker -2. Abfahrtstraining in Val d‘Isere
FIS-Endstand – 2. Abfahrtstraining in Val d‘Isere
FIS-Startliste – Abfahrt der Damen in Val d‘Isere
FIS-Liveticker – Abfahrt Damen in Val d‘Isere
FIS-Endstand – Abfahrt Damen in Val d‘Isere

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Die Abfahrt am Samstag konnte aus Sicherheitsgründen nicht ausgetragen werden, da jedoch in den nächsten Stunden und auch in der kommenden Nacht weiterer Schneefall in den französischen Alpen vorhergesagt wird, steht auch die Abfahrt am Sonntag auf wackeligen Beinen.

Dazu meinte Alexandra Meisnitzer im ORF Interview: „Wenn kein Super-G geht, dann geht auch keine Abfahrt. Das schwierige wäre aber jetzt gewesen, einen zweiten Durchgang mit einem Slalom auszutragen. Gerade der Slalomhang hat eine sehr weiche Piste. Deshalb ist die Entscheidung so gefallen. Man probiert es jetzt, aber ob die Abfahrt morgen stattfinden kann, muss man schauen. Ich kann die Entscheidung nachvollziehen, warum sie es so gemacht haben und es mit der Abfahrt probieren.“

Nicole Schmidhofer: „Ich finde die Überlegung sehr interessant. Mir würde es natürlich taugen, wenn wir morgen noch einmal die Abfahrt probieren. Ich bin aber gespannt wie sie die Piste rennfertig bringen wollen.“

Ramona Siebenhofer: „Es ist immer wieder ein Widerspruch mit den anderen Nationen. Die wo im Training gut waren wollen fahren, die nicht so gut waren sehen Löcher in der Piste, die nicht da sind. Aber die Sicherheit der Athletinnen soll immer im Vordergrund stehen, das ist das Wichtigste. Die FIS trägt hier die Verantwortung, und ist auch oft schon in der Kritik gestanden. Die Entscheidung, welche die FIS trifft ist dann auch zu akzeptieren.

Stephanie Venier: „Ich bin eine Rennfahrerinn und wäre auch gerne gefahren. Aber ich denke die Entscheidung war schon richtig.“

Ilka Stuhec: „Die Meinung von uns Läuferinnen ist, dass es heute schon sehr schwierig gewesen wäre. Einige Stellen sind wirklich gefährlich. Ich denke, es ist nicht nötig, dass sich hier jemand verletzt. Natürlich möchte ich gerne fahren, aber nicht für jeden Preis.“

Die große Siegerin des Val d’Isere Wochenende scheint jedoch Mikaela Shiffrin zu sein. Die Führende in der Gesamtwertung, verzichtete auf die Reise nach Val d’Isere und wollte sich, insbesondere wegen der schlechten Wettervorhersagen, auf die Technik-Rennen in Lienz vorbereiten. Eine weise Entscheidung, wie bereits im Vorjahr, wo sie die Reise nach Rosa Khutor nicht antraten. Damals mussten die Konkurrentinnen ohne Rennen und Weltcuppunkte im Gepäck die Heimreise antreten.

Alexandra Meisnitzer: „Eine weise Entscheidung. Sie hat sich vorher den Wetterbericht angeschaut, und will sich mehr auf ihre Disziplinen, Slalom und Riesenslalom, vorbereiten. Auch wenn Mikaela bei allen Rennen gewinnen kann. Sie hat sich in Courchevel nicht richtig wohlgefühlt und wollte auch noch einiges testen. Darum war die Entscheidung für sie goldrichtig. Vor allem weil jetzt mit Sicherheit ein Rennen an einen anderen Austragungsort verlegt wird. Damit ist sie die große Gewinnerin.“

 

Nicole Schmidhofer hat die letzte Abfahrt gewonnen und möchte auch in Frankreich ganz oben stehen. Überhaupt reiten die ÖSV-Ladies auf der Welle des Erfolgs. Sieben von zehn Abfahrten gingen auf das Konto des Team Austria. Schmidhofer gewann drei, Ramona Siebenhofer zwei, Stephanie Venier und Mirjam Puchner je ein Rennen.

Ester Ledecká hat nach zwei Rennen das rote Leibchen der in der Disziplinenwertung Führenden inne. Die Tschechin landete bei beiden Abfahrten in Kanada unter die Top-4. Und im Probelauf bewies sie eindrücklich, dass auch in Val d’Isère mit ihr zu rechnen ist.

Ilka Stuhec hat schon einmal in Val d’Isère gewonnen. Das war 2016 der Fall. In der Zwischenzeit krönte sie sich zweimal zur Abfahrtsweltmeisterin. Doch auch einige Verletzungspausen warfen sie ein wenig zurück. Doch die Slowenin will wieder nach vorne kommen. Dass sie auf dem richtigen Weg ist, zeigte der einzige Probelauf hier an Ort und Stelle.

Corinne Suter aus der Schweiz landete in den letzten sieben Abfahrten fünfmal unter den besten Sechs des Klassements. Dazu gesellten sich ein zweiter Rang und dritte Plätze. Spätestens nach ihren zwei WM-Medaillen in den Speedrennen von Åre ist sie immer für einen Podestplatz zu haben. Ein Sieg wäre auch durchaus möglich.

Lara Gut-Behrami ist von den Starterinnen die einzige, die in Val d’Isère zweimal die Abfahrt gewinnen konnte. Das war in den Jahren 2012 und 2015 der Fall. Dazu gesellt sich ein Triumph im Super-G, eingefahren im Jahr 2016. Die Eidgenossin möchte dafür Sorge tragen, dass ihr der sprichwörtliche Knopf wieder aufgeht und dass sie an die Errungenschaften vergangener Tage wieder anknüpfen kann. Ein sehr gutes Ergebnis wäre bereits die halbe Miete zum Erfolg.

Sofia Goggia hat bisher sechs Rennen im Weltcup für sich entschieden. Die Italienerin möchte das Konto natürlich aufstocken und sich mit einem Hunderter in Val d’Isère beschenken. Doch auch die junge Grödnerin Nicol Delago ist immer für einen Spitzenplatz zu haben.

Im letzten Jahr kletterten mit Kira Weidle (zweimal) und Viktoria Rebensburg (einmal) zwei deutsche Skirennläuferinnen auf ein Weltcuppodium. Auch wenn der letzte Sieg einer DSV-Athletin mit dem Erfolg von Maria Höfl-Riesch in Cortina d’Ampezzo im Januar 2014 fast sechs Jahre zurückliegt, haben sowohl Weidle als auch Rebensburg die Chance, diese erfolglose Serie über kurz oder lang zu beenden.

Aufzeigen können auch die junge Vorarlbergerin Nina Ortlieb oder die Italienerin Francesca Marsaglia. Sie haben in dem noch jungen Winter schon gezeigt, was in ihnen steckt. Die Oberösterreicherin Tamara Tippler will auch ein gutes Ergebnis erzielen. Ähnliches erwarten wir uns von der Französin Romane Miradoli, der Liechtensteinerin Tina Weirather, der US-Amerikanerin Alice McKennis und Marsaglias Teamkollegin Elena Curtoni.

Die große Abwesende stammt aus den USA; Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Einsatz. Und dass die Swiss-Ski-Dame Michelle Gisin in Val d’Isère sehr gerne fährt und gute Erinnerungen an diese Skidestination im Département Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes hat, haben wir an anderer Stelle betont.

Im letzten Jahr wurde die Abfahrt in Val d’Isère wegen zu hoher Temperaturen, Schneemangel und nicht gerade günstiger Wettervorhersagen abgesagt und in Gröden nachgeholt. 2017 konnten keine Rennen aufgrund ausgefallener Probefahrten ausgetragen werden. Im Jahr zuvor siegte Stuhec vor der Österreicherin Cornelia Hütter und Sofia Goggia aus Italien.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

Die Abfahrtsrennen der Saison 2019/20

  1. Abfahrtsrennen der Damen in Lake Louise

Die erste Abfahrt der Damen im laufenden Ski Weltcup Winter 2019/20 gewann die Tschechin Ester Ledecká vor der Schweizerin Corinne Suter. Die Tirolerin Stephanie Venier wurde Dritte. Hinter der mit der Nummer 1 ins Rennen gegangenen Deutschen Viktoria Rebensburg und der zeitgleichen Vorarlbergerin Nina Ortlieb, belegte Sofia Goggia als beste Italienerin den sechsten Rang. Nicole Schmidhofer, die im Vorjahr mit zwei Abfahrtssiegen in Kanada den Grundstein für den späteren Gewinn der kleinen Kristallkugel legte, musste sich mit Platz sieben anfreunden. Direkt hinter der Steirerin reihte sich mit Kira Weidle die zweitbeste Deutsche auf Position acht ein. Nicol Delago aus Südtirol startete mit einem neunten Rang gut in den neuen Speedwinter. Die besten Elf wurden von der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der norwegischen Trainingsmeisterin Lie Kajsa Vickhoff vervollständigt.

  1. Abfahrtsrennen der Damen in Lake Louise

Die Österreicherin Nicole Schmidhofer gewann die 2. Abfahrt von Lake Louise. Die Steirerin verwies die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und die Italienerin Francesca Marsaglia auf die Ränge zwei und drei. Die tschechische Vortagessiegerin Ester Ledecká landete als Vierte dieses Mal nicht unter den besten Drei. Die Schweizerin Corinne Suter verpasste als Fünfte den Sprung auf das Treppchen knapp. Beste Deutsche wurde Kira Weidle auf Platz sechs. Die Französin Romane Miradoli zeigte eine gute Fahrt und schwang als Siebte ab. Tamara Tippler klassierte sich als zweitbeste ÖSV-Athletin auf Rang acht. Viktoria Rebensburg aus Deutschland wurde Neun. Die besten Zehn wurden von Alice McKennis aus den USA komplettiert.

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