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LIVE: Abfahrt der Herren beim Weltcupfinale in Soldeu, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Verteidigt Beat Feuz beim Weltcupfinale in Soldeu seine kleine Abfahrtskugel? (HEAD/Christophe PALLOT-AGENCE ZOOM)

Verteidigt Beat Feuz beim Weltcupfinale in Soldeu seine kleine Abfahrtskugel? (HEAD/Christophe PALLOT-AGENCE ZOOM)

Am Mittwoch um 10.30 Uhr steht für die Speed-Herren in Soldeu die letzte Abfahrt der Weltcup-Saison 2018/19 auf dem Programm. Im Abfahrtsweltcup führt Beat Feuz (500) vor dem letzten Saisonrennen mit einem Vorsprung von 80 Weltcuppunkten vor Dominik Paris (420). Feuz hat sich dieses Polster über die gesamte Saison erarbeitet. Der Schweizer ist bei 11 der letzten 12 Abfahrtsrennen im Weltcup, darunter bei jedem der letzten sechs, auf dem Podium gestanden. Paris konnte die Abfahrten in Bormio, Kitzbühel und Kvitfjell für sich entscheiden, und wurde ganz nebenbei noch Abfahrtsweltmeister in Are. Eine bessere Ausgangsposition hat der Südtiroler in Beaver Creek (12.), Gröden (17.) und Wengen (11.) verspielt. Die offizielle FIS Startliste für das letzte Abfahrtstrennen der Herren am Mittwoch um 10.30 Uhr beim Weltcupfinale in Soldeu, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

Für Dominik Paris dürfte die Saison gerne noch etwas länger gehen. Zur Zeit ist der Südtiroler in einer bestechenden Form, und geht deshalb auch als Topfavorit in die letzte Saisonabfahrt. Seine größten Herausforderer sind der Schweizer Beat Feuz, Kjetil Jansrud aus Norwegen und der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr.

Daten und Fakten zum
8. Abfahrtslauf der Herren in Soldeu / Andorra

Offizielle FIS-Startliste – 1. Training Soldeu
Offizieller FIS-Liveticker – 1. Training Soldeu
Offizieller FIS-Endstand – 1. Training Soldeu
Offizielle FIS-Startliste – 2. Training Soldeu
Offizieller FIS-Liveticker – 2. Training Soldeu
Offizieller FIS-Endstand – 2. Training Soldeu
Offizielle FIS-Startliste – Abfahrt Herren Soldeu
Offizieller FIS-Liveticker – Abfahrt Herren Soldeu
Offizieller FIS-Endstand – Abfahrt Herren Soldeu

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Mit einem Podestplatz würden auch gerne, der Südtiroler Christof Innerhofer, Matthias Mayer aus Österreich, der Schweizer Mauro Caviezel, der Norweger Adrian Smiseth Sejersted und Routinier Johan Clarey aus Frankreich, die Abfahrtssaison beenden.

Außenseiterchancen rechnen sich der US-Amerikaner Steven Nyman, Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen, der Kanadier Benjamin Thomsen, Adrien Theaux aus Frankreich, DSV-Rennläufer Josef Ferstl und die beiden Österreicher Hannes Reichelt und Otmar Striedinger aus.

Wo findet man Soldeu El Tarter auf der Landkarte?

Doch wo ist El Tarter genau? Man muss einen kleinen Finger haben, um die im Jahr 2015 nicht einmal 700 Seelen zählende Kleinstadt im Atlas zu finden. Überhaupt ist die rund 16 Kilometer nordöstlich von Andorra la Vella wie der Pyrenäenstaat zwischen Frankreich und Spanien nicht groß.

Und Soldeu? Das ist eine auf 1700 Höhenmeter liegende Wintersportsiedlung in Canillo, wenige Kilometer von El Tarter entfernt. Über 60 km Liftanlagen und fast 200 km Abfahrten sorgen für Pistenspaß ohne Ende.

Dominik Paris beim 2. Abfahrtstraining in Soldeu nicht zu bremsen

Soldeu – Bei Sonnenschein und besten Bedingungen bestritten die Speed-Herren am Dienstag die zweite und abschließende Trainingseinheit für das morgige Abfahrts-Weltcupfinale in Soldeu. Dabei knallte Dominik Paris in einer Zeit von 1.25,79 Minuten trotz eines Torfehlers kurz vor dem Ziel die Bestzeit in den Schnee. Dahinter klassierten sich der Eidgenosse Mauro Caviezel (+0,48) und der Wikinger Adrian Smiseth Sejersted (+0,55) auf den Plätzen zwei und drei.

Vincent Kriechmayr (+0,64) aus Österreich belegte den vierten Rang. Ebenfalls aus Südtirol kommt Christof Innerhofer (+0,77). Er schwang vor dem gestrigen Trainingssieger Kjetil Jansrud (+0,84) aus Norwegen auf Platz fünf ab. Beat Feuz (+1,20) aus der Schweiz, der in der Disziplinenwertung mit einem Vorsprung von 80 Punkten auf Paris nach Andorra angereist ist, wurde Siebter.

Pepi Ferstl (+1,21) aus Deutschland belegte den achten Platz. Die besten Zehn des heutigen Probelaufs in Soldeu wurden vom Kärntner Matthias Mayer (+1,36) und dem US-Amerikaner Steven Nyman (+1,57) komplettiert. Ebenfalls für das Swiss-Ski-Team fahren Carlo Janka (11.; +1,67) und Gilles Roulin (13.; +1,72). Der ÖSV-Athlet Oti Striedinger (+1,76) wurde 14. Sollte er dieses Resultat im Rennen wiederholen, würde er gerade noch einige Punkte holen.

 

Abfahrtsweltmeister Kjetil Jansrud mit Tagesbestzeit beim 1. Abfahrtstraining in Soldeu

Bei Sonnenschein und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt absolvierten die Speed-Männer ihre erste Übungseinheit auf der kompakten, knapp 2,6 km langen Abfahrtspiste „Aliga“.  Dabei konnte sich Abfahrtsweltmeister Kjetil Jansrud über die Tagesbestzeit freuen. In einer Zeit von 1:28.39 Minuten verwies der Norweger den Routinier Johan Clarey (2. – + 0.24) aus Frankreich und seinen Teamkollegen Adrian Smiseth Sejersted (3. – + 0.32), sowie den zeitgleichen Südtiroler Christof Innerhofer (3. – + 0.32), auf die Plätze zwei und drei.

Hinter dem virtuellen Podest reihten sich die beiden Österreicher Vincent Kriechmayr (5. – + 0.38) und Hannes Reichelt (6. – + 0.43) auf den Rängen fünf und sechs ein.

Als zweitbester Franzose schwang Adrien Theaux (7. – + 0.65) bei der erste Übungseinheit, für die am Mittwoch stattfindende Abfahrt, vor dem US-Amerikaner Steven Nyman (8. – + 0.87) auf dem siebten Rang ab.

Über ein Platzierung innerhalb der besten Zehn konnten sich der Kanadier Benjamin Thomsen (9. – + 0.88) und Mauro Caviezel (10. – + 1.25) aus der Schweiz freuen.

Die großen Favoriten Beat Feuz (12. – + 1.32) aus der Schweiz und Dominik Paris (15. – + 1.44) aus Südtirol, die bei der letzten Saisonabfahrt um die kleine Kristallkugel kämpfen, legten noch nicht alle Karten auf den Tisch, und nutzen den heutigen Montag als schnelle Besichtigungsfahrt.

 

Bisher fanden in der Saison 2018/19 sieben Abfahrten der Herren statt.

  1. Abfahrt der Herren in Lake Louise Saison 2018/19

Im kanadischen Lake Louise sicherte sich Max Franz, der mit Startnummer 1 das Rennen eröffnete den Sieg. Das Siegerpodest teilte sich der Österreicher mit den beiden Südtirolern Christof Innerhofer (2.) und Dominik Paris (3.). Vincent Kriechmayr (4.) verpasste den Sprung auf das Podest um drei Hundertstelsekunden und reihte sich, vor dem französischen Routinier Johan Clarey (5.) und dem Schweizer Mitfavoriten Beat Feuz (6.) auf dem vierten Rang ein. Als bester DSV Rennläufer beendete Thomas Dreßen (7.), noch vor den beiden Olympiasiegern Aksel Lund Svindal (8.) aus Norwegen und dem Österreicher Matthias Mayer (8.), die sich zeitgleich Platz acht teilten, das Rennen auf Rang sieben.

  1. Abfahrt der Herren in Beaver Creek Saison 2018/19

Mit einem Schweizer Doppelsieg endete die 2. Saisonabfahrt  auf der berüchtigten „Birds of Prey“-Piste in Beaver Creek. Nach drei zweiten Plätzen (2011, 2014, 2017) konnte Beat Feuz zum ersten Mal in seiner Karriere den Sieg auf der Raubvogelpiste einfahren. Der Schweizer gewann vor seinem Teamkollegen Mauro Caviezel (2.) und dem Norweger Aksel Lund Svindal (3.). Der Routinier Adrien Theaux (4.) verpasste den Sprung auf das Podium knapp und reihte sich vor seinem Teamkollegen Johan Clarey (5.) und dem zeitgleich klassierten Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (5.) auf dem vierten Rang ein. Hannes Reichelt (7.) klassierte sich vor seinem Teamkollegen Christian Walder (8.) der mit Startnummer 44 noch weit nach vorne fuhr.

  1. Abfahrt der Herren in Gröden Saison 2018/19

Die tollen Bedingungen in Gröden nutze  Aleksander Aamodt Kilde für einen Zauberlauf auf der Saslong. Der Norweger verwies den Österreicher Max Franz (2.)  und Beat Feuz (3.) mit deutlichen Respektabstand auf die Plätze 2 und 3. Knapp am Podest vorbei schrammten das US-Amerikanische Trio mit Bryce Bennett (4.), Steven Nyman (5.) der auf der Saslong bereits dreimal gewinnen konnte und Travis Gangon (6.). Aksel Lund Svindal (7.) der nach dem bösen Sturz von Marc Gisin über 30 Minuten auf seinen Start warten musste, reihte sich vor dem Schweizer Mauro Caviezel (8.) auf dem siebten Platz ein.

  1. Abfahrt der Herren in Bormio Saison 2018/19

Bei der vierten Saisonabfahrt konnten sich am Ende zwei Südtiroler und ein Schweizer über einen Podestplatz freuen. Den Sieg sicherte sich der Ultner Dominik Paris vor dem Gaiser Christof Innerhofer (2.) und Beat Feuz (3.) aus dem Emmental. Für eine von zwei Überraschungen sorgte der US-Amerikaner Bryce Bennett (4.), der einen Podestplatz knapp verpasste, und sich vor dem Vincent Kriechmayr (5.) auf dem vierten Rang einreihte. Für die zweite Überraschung war der Franzose Matthieu Bailet (6.) zuständig, der mit Startnummer 47 auf den sechsten Platz vorfuhr und Matthias Mayer (7.) auf Rang sieben verdrängte. Enttäuschend verlief das Rennen auf der Stelvio für die Norweger. Als bester Wikinger beendete Grödensieger Aleksander Aamodt Kilde (9.) das Rennen hinter dem Franzosen Johann Clarey (8.) und vor dem Kanadier Benjamin Thomsen (10.) auf dem neunten Platz.

  1. Abfahrt der Herren in Wengen Saison 2018/19

In Wengen konnte sich Vincent Kriechmayr über seinen ersten Sieg auf dem Lauberhorn freuen. Der 27-jährige Niederösterreicher verwies den heimischen Topfavoriten Beat Feuz (2.) und Aleksander Aamodt Kilde (3.) aus Norwegen, auf die Plätze zwei und drei. Abfahrts-Olympiasieger Aksel Lund Svindal (4.) verpasste das Podest knapp und reihte sich vor dem US-Amerikaner Bryce Bennett (5.) und dem Italiener Emanuele Buzzi (6.) auf Rang 4 ein. Hinter dem Schweizer Mauro Caviezel (7. ), konnten sich mit Christof Innerhofer (8.) und Dominik Paris (10.) zwei Südtiroler innerhalb der Top Ten klassieren. Dazwischen schob sich mit Gilles Roulin (8.) ein weiterer Eidgenosse auf den neunten Platz.

  1. Abfahrt der Herren in Kitzbühel Saison 2018/19

Der Hahnenkamm-Abfahrtsieger 2019 heißt Dominik Paris. Der Südtiroler feierte damit seinen 3. Sieg, nach 2013 und 2017, bei einer Abfahrt in Kitzbühel. Seinen ersten Sieg auf der Streif verpasste der Schweizer Beat Feuz (2.) knapp. Der 27-jährige Kärntner Otmar Striedinger (3.) konnte mit Startnummer 27 als Dritter auf das Podest fahren. In Abwesenheit der Norweger Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud, dem Südtiroler Peter Fill sowie Vorjahressieger Thomas Dreßen, die alle verletzungsbedingt auf einen Start verzichten mussten, reihte sich Christof Innerhofer (4.), vor dem wieder stark auftrumpfenden Kärntner Daniel Danklmaier (5.), der am Montag die Europacup-Abfahrt auf der Streif gewinnen konnte, auf dem vierten Rang ein. Hinter dem Kanadier Benjamin Thomsen (6.) klassierte sich DSV-Rennläufer Josef ‚Pepi‘ Ferstl (6.) auf einem ausgezeichneten sechsten Platz. Die als Topfavoriten ins Rennen gegangenen Österreicher Hannes Reichelt (8.) und Matthias Mayer (9.) mussten sich mit den Rängen acht und neun zufrieden geben. Die Top Ten komplettierte der Franzose Johan Clarey (10.)

  1. Abfahrt der Herren in Kvitfjell Saison 2018/19

Der Südtiroler Dominik Paris setzte sich bei der Abfahrt in Kvitfjell vor dem Schweizer Beat Feuz (2.) und Matthias Mayer (3.) aus Österreich durch. Der Eidgenosse Mauro Caviezel (4.) war lange mit den schnellsten Zwischenzeiten unterwegs, musste sich aber dann, vor den beiden ÖSV-Rennläufern Vincent Kriechmayr (5.) und Otmar Striedinger (6.), mit dem vierten Rang begnügen. Einen starken Lauf zeigte der US-Amerikaner Steven Nyman (7.), der sich vor dem norwegischen Mitfavoriten Kjetil Jansrud (8.) auf dem siebten Platz klassieren konnte. Innerhalb der besten Zehn schwangen auch der der US-Amerikaner Jared Goldberg (9.) mit der hohen Startnummer 42 und der Franzose Johan Clarey (10.) ab.

Blick zurück: WM-Abfahrt der Herren in Are 2019

Der neue Weltmeister in der Abfahrt heißt Kjetil Jansrud. Der Wikinger setzte sich in vor seinem Teamkollegen Aksel Lund Svindal (2.) durch. Nach Silber im Super-G sicherte sich der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (3.) mit Bronze sein zweites Edelmetall bei der Ski-WM 2019. Der Schweizer Titelverteidiger Beat Feuz (4.) verpasste den Sprung auf das WM-Podest und reihte sich vor dem Kärntner Matthias Mayer (5.) und Super-G Weltmeister Dominik Paris (6.) aus Südtirol, auf dem vierten Rang ein. Hinter dem Kanadier Benjamin Thomsen (7.) reihte sich mit Aleksander Aamodt Kilde (8.) ein weiterer Norweger innerhalb der besten Zehn ein, die vom US-Amerikaner Bryce Bennett (9.) und dem zeitgleichen Schweizer Mauro Caviezel (9.) abgerundet wurden.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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