5 Februar 2021

LIVE: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker -Startzeit: 11.30 Uhr

LIVE: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2021 - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 11.30 Uhr
LIVE: Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 11.30 Uhr

Garmisch-Partenkirchen – Wenige Tage vor dem WM-Startschuss wird in Garmisch-Partenkirchen die letzte Herrenabfahrt ausgetragen. Die Rennjury und das Organisationskomitee haben sich darauf verständigt, die Abfahrt auf der Kandahar auf Freitag 11.30 Uhr vorzuverlegen. Der Super-G der Herren wird zur gleichen Zeit am Samstag über die Bühne gehen. Grund für den Programmwechsel ist die, durch Regen und warmen Temperaturen in Mitleidenschaft gezogene, Rennstrecke. Durch die Änderung möchte man die Piste bestmöglich schonen. Wenn man einen Blick auf die Disziplinenwertung wirft, kann man davon ausgehen, dass alle Beat Feuz aus der Schweiz jagen möchten. Der Eidgenosse will die vierte Abfahrtskristallkugel in Folge gewinnen und möchte mit einem Erfolg in Bayern einen weiteren Schritt in diese Richtung unternehmen. Die offizielle FIS Startliste für die Ski Weltcup Abfahrt, am Freitag um 11.30 Uhr in Garmisch-Partenkirchen, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Daten und Fakten
6. Ski Weltcup Abfahrt der Herren
am Freitag in Garmisch-Partenkirchen 2020/21

FIS-Startliste: 1. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Liveticker: 1. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Endstand: 1. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Startliste: 2. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Liveticker: 2. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Endstand: 2. Abfahrtstraining in Garmisch
FIS-Startliste: Abfahrt der Herren in Garmisch
FIS-Liveticker: Abfahrt der Herren in Garmisch
FIS-Endstand: Abfahrt der Herren in Garmisch

Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Abfahrt der Herren 2020/21

Nationencup: Herrenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Der Österreicher Matthias Mayer und der Franzose Johan Clarey, die in Kitzbühel gemeinsam mit dem Swiss-Ski-Athleten auf dem Podest standen, wollen das natürlich verhindern und den Kampf um die kleine Kristallkugel lange offen halten, selbst wenn es für den zuletzt angeführten Athleten eher knapp wird und alles auf den Zweikampf zwischen Feuz und Mayer hinausläuft. Der Südtiroler Dominik Paris ist auch immer für einen guten Platz zu haben, auch wenn es natürlich schwer ist, nach einer Verletzung gleich Fuß zu fassen. Aus deutscher Sicht wollen Romed Baumann und Andreas Sander für eine gute Stimmung sorgen, auch wenn coronabedingt keine Fans in Garmisch-Partenkirchen mit von der Partie sind.

Otmar Striedinger aus Österreich, in Val d’Isère sehr guter Zweiter, will zeigen, dass das Resultat, dass er zum Saisonauftakt in Frankreich erzielt hat, keine Eintagsfliege ist und dass sein WM-Ticket möglicherweise gerechtfertigt ist. Die Grand Nation hofft auch, dass Matthieu Bailet ein mehr als nur zufriedenstellendes Resultat verbuchen kann. Doch nicht nur Mayer und Striedinger, auch Vincent Kriechmayr vom Team Austria will in der letzten Abfahrt vor der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo auftrumpfen. Der Südtiroler Christof Innerhofer, zuletzt auf der Streif Vierter, kennt den Hang in Bayern gut. Vor zehn Jahren holte er hier drei WM-Medaillen. Seine Formkurve zeigt nach oben, und es scheint, dass er gerade rechtzeitig vor dem Saisonhöhepunkt ganz der Alte ist.

Einen Top-10-Platz kann man sicher Max Franz aus Österreich zutrauen. Seine Trainingsbestzeit könnte dem Kärntner ohne Zweifel einen zusätzlichen Auftrieb geben. Carlo Janka aus der Schweiz und Nils Allegre von der Equipe Tricolore ist Ähnliches zuzutrauen. Es bleibt auch abzuwarten, ob der slowenische Überraschungssieger von Val d’Isére – und das ist Martin Cater – sein Ergebnis von Frankreich bestätigen kann. Aus Norwegen kommt Kjetil Jansrud. Er will die eher durchwachsenen Saisonleistungen vergessen und mit einer guten Position viel Selbstbewusstsein tanken und an die bevorstehenden, weltmeisterlichen Aufgaben herangehen.

Von Interesse wird sein, wie sich der Rückkehrer Thomas Dreßen, der hier vor einem Jahr einen schönen Heimsieg feierte, präsentiert. Eine lange Auszeit kann natürlich einige Probleme mit sich bringen, aber wer bei den Welttitelkämpfen in der norditalienischen Provinz Belluno erfolgreich sein möchte, muss auch einmal eine Talsohle durchschreiten und sozusagen einen Neubeginn wagen.

 

Herren Abfahrtsrennen der Saison 2020/21

  1. Abfahrtslauf der Herren in Val d’Iser

Am dritten Adventsonntag wurde im französischen Val d’Isère die erste Herren-Abfahrt in der Ski-Weltcup Saison 2020/21 ausgetragen. Dabei triumphierte der Slowene Martin Cater vor dem Österreicher Otmar Striedinger und dem Schweizer Urs Kryenbühl. Mit dieser Reihenfolge hatte wohl niemand gerechnet. Auf Rang vier schwang der Norweger Aleksander Aamodt Kilde ab. Der Franzose Johan Clarey belegte bei seinem Heimrennen den fünften Platz. Beat Feuz aus der Schweiz, der immer konstante Ergebnisse erzielt und die vierte kleine Kristallkugel en suite gewinnen möchte, landete heute auf Position sechs. Der Deutsche Andreas Sander zeigte eine sehr gute Vorstellung und beendete seinen Arbeitstag auf Rang sieben. Matthias Mayer aus Österreich, er ist wie Striedinger im südlichsten Bundesland der Alpenrepublik daheim, schwang als Achter ab. Romed Baumann aus Deutschland, eigentlich ein Tiroler, konnte sich über Platz neun freuen. Die besten Zehn wurden vom wieder genesenen Südtiroler Dominik Paris komplettiert.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Gröden

Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde gewann die Skiweltcup-Abfahrt der Herren in Gröden. Auf Position zwei schwang der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle ab. Der Schweizer Beat Feuz kletterte als Dritter auf die niedrigste Stufe des Podests. Sehr gut präsentierten sich die US-Amerikaner Bryce Bennett und Jared Goldberg auf den Positionen vier und sechs. Lediglich Kildes Mannschaftskollege Kjetil Jansrud schob sich dazwischen; er war auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Bennett unterwegs. Ein erfreuliches und kräftiges Lebenszeichen gab es von Carlo Janka zu vermelden, der als Siebter abschwang. Bester Deutscher war Romed Baumann; er belegte den achten Platz. Die besten Zehn wurden von den beiden Österreicherin Max Franz und Matthias Mayer vervollständigt.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Bormio

Mit dem Abfahrtsklassiker auf der ‚Stelvio‘ wurde in Bormio das letzte Skirennen des Kalenderjahres 2020 ausgetragen. Dabei beendete Matthias Mayer die lange, sieglose Serie des ÖSV. Knapp dahinter reihte sich sein Teamkollege Vincent Kriechmayr auf Platz zwei ein. Auch der Rückstand des auf Rang drei abschwingenden Schweizers Urs Kryenbühl war alles andere als riesengroß. Dominik Paris, der fünffache Bormio-Abfahrtssieger verpasste hauchdünn den Sprung aufs Podest. Hinter dem Vierten aus dem Ultental klassierte sich Kryenbühls Landsmann Mauro Caviezel auf Position fünf. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde war etwas zu brav unterwegs und landete auf den für ihn wohl enttäuschenden sechsten Platz. Der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, der sowohl die Abfahrtstrainings auf der Stelvio als auch den Super-G dominierte, positionierte sich auf Rang sieben. Die Franzosen Matthieu Bailet und Johan Clarey reihten sich auf den Plätzen acht und neun ein. Beat Feuz vom Swiss-Ski-Team und seines Zeichens der beste Abfahrer der jüngeren Geschichte, musste sich mit der zehnten Position begnügen.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Kitzbühel (Ersatzrennen Wengen)

Der Schweizer Skirennläufer Beat Feuz hat die erste Abfahrt auf der Kitzbüheler „Streif“ für sich entschieden. Der österreichische Vorjahressieger Matthias Mayer schwang als Zweiter ab. Dominik Paris aus Südtirol, der eine ganze Gamsherde sein Eigen nennt, belegte den dritten Rang und packte eine bronzefarbene Gams ein. Der Franzose Johan Clarey, der beim Abschlusstraining stürzte und Gott sei Dank unverletzt blieb, zeigte eine gute Fahrt und wurde am Ende mit dem vierten Rang belohnt. Der Deutsche Andreas Sander wird immer besser; sein fünfter Platz zeigte dies mehr als nur deutlich. Feuz‘ Teamkollege Carlo Janka riss zwar viel Rückstand auf, doch auch er konnte mit der sechsten Position mehr als nur zufrieden sein. Abgerundet wurden die besten Zehn von Matthieu Bailet (7) aus Frankreich, Romed Baumann (8) aus Deutschland, Vincent Kriechmayr (9) aus Österreich und Nils Allegre (10), der ebenfalls für die Equipe Tricolore unterwegs ist.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Kitzbühel

Der Schweizer Beat Feuz gewann wie zwei Tagen zuvor auch die zweite Abfahrt in Kitzbühel. Auch der Franzose Johan Clarey zeigte wiederum eine sehr gute Vorstellung und schwang als Zweiter ab. Auf Position drei klassierte sich der Österreicher Matthias Mayer, der den Platz an der Sonne in der Disziplinenwertung an Feuz abtreten musste. Ein mehr als starkes Lebenszeichen gab der Südtiroler Christof Innerhofer von sich; der Pusterer reihte sich auf dem sehr guten vierten Platz ein. Die beiden Deutschen Romed Baumann und Andreas Sander waren fast gleich schnell unterwegs und klassierten sich auf den Positionen fünf und sechs. Nicht ganz glücklich war Dominik Paris, der als Siebter abschwang. Die besten Zehn wurden von Otmar Striedinger aus Österreich, Clareys Mannschaftskollegen Matthieu Bailet und dem zeitgleichen Duo Daniel Hemetsberger (AUT) und dem Swiss-Ski-Athleten Marco Odermatt vervollständigt.

 

Blick zurück: Saison 2019/20
Abfahrtslauf der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Der Deutsche Thomas Dreßen gewann die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. Hinter dem Lokalmatador schwangen Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen und Johan Clarey auf den Plätzen zwei und drei ab. Der Österreicher Vincent Kriechmayr belegte den vierten Rang. Auf Position fünf positionierte sich Travis Ganong  aus den USA. In einem Rennen der knappen Zeitabschnitte belegte Beat Feuz vor seinem Schweizer Landsmann Niels Hintermann den sechsten Platz. Die besten Zehn wurden vom Wikinger Kjetil Jansrud, dem Österreicher Max Franz und dem Italiener Emanuele Buzzi komplettiert.

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