2 März 2019

LIVE: Abfahrt der Herren in Kvitfjell, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Abfahrt der Herren in Kvitfjell, Vorbericht, Startliste und Liveticker
LIVE: Abfahrt der Herren in Kvitfjell, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Am Samstag steht im norwegischen Kvitfjell der siebte und vorletzte Abfahrtslauf der Herren auf dem Programm. Mit einem Sieg von Beat Feuz wäre ihm die kleine Disziplinenkugel sicher, die er bereits in der letzten Saison sein Eigen nennen durfte. Der Schweizer ist bei 10 der letzten 11 Abfahrtsrennen im Weltcup, darunter bei jedem der letzten fünf, auf dem Podium gestanden. Im Vorjahr siegte Thomas Dreßen vor Beat Feuz und Aksel Lund Svindal. Das Rennen auf der Olympiabakken Abfahrtsstrecke wird um 10 Uhr gestartet. Die offizielle FIS Startliste für die Abfahrt der Herren, am Samstag um 10.00 Uhr in Kvitfjell, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben. 

Als Topfavoriten auf den Sieg werden Abfahrts-Weltmeister Kjetil Jansrud, der Schweizer Beat Feuz, der Südtiroler Dominik Paris und die Österreicher Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer gehandelt.

Daten und Fakten: 7. Skiweltcup-Abfahrt der Herren
in Kvitfjell 2018/19

Offizielle FIS-Startliste: 1. Abfahrtstraining in Kvitfjell
Offizieller FIS-Liveticker: 1. Abfahrtstraining in Kvitfjell
Offizieller FIS-Endstand: 1. Abfahrtstraining in Kvitfjell
Offizielle FIS-Startliste:  Abfahrtstraining Herren in Kvitfjell
Offizieller FIS-Liveticker: Abfahrtstraining Herren in Kvitfjell
Offizieller FIS-Endstand: Abfahrtstraining Herren in Kvitfjell
Offizielle FIS-Startliste:  Abfahrt der Herren in Kvitfjell
Offizieller FIS-Liveticker: Abfahrt der Herren in Kvitfjell
Offizieller FIS-Endstand: Abfahrt der Herren in Kvitfjell

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Im erweiterten Favoritenkreis findet man den Norweger Aleksander Aamodt Kilde, Johan Clarey aus Frankreich, den Österreicher Hannes Reichelt, Christof Innerhofer aus Südtirol, den Schweizer Mauro Caviezel, aber auch der US-Amerikaner Bryce Bennet, Benjamin Thomsen aus Kanada und die Franzosen Adrien Theaux sowie Brice Roger.

Als Außenseiter gehen die Italiener Mattia Casse und Matteo Marsaglia, DSV-Rennläufer Josef ‚Pepi‘ Ferstl sowie der Steirer Daniel Danklmaier ins Rennen.

Statistik: Gesamt- und Abfahrtsweltcup

Im Gesamtweltcup liegt Marcel Hirscher mit 1408 Punkten klar in Führung vor Alexis Pinturault (918) und Henrik Kristoffersen (808). Mit einem Sieg bei der Abfahrt in Kvitfjell könnte Beat Feuz sein kleine Kristallkugel im Abfahrts-Weltcup verteidigen. Beat Feuz (420) geht mit einem Vorsprung von 100 Weltcuppunkten in die beiden letzten Weltcupabfahrten der Saison. Hinter dem Schweizer versuchen Dominik Paris (320), Christof Innerhofer (260), Vincent Kriechmayr (249) und Aleksander Aamodt Kilde (228), den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen.

Bisher fanden in der Saison 2018/19 sechs Abfahrten der Herren statt.

  1. Abfahrt der Herren in Lake Louise Saison 2018/19

Im kanadischen Lake Louise sicherte sich Max Franz, der mit Startnummer 1 das Rennen eröffnete den Sieg. Das Siegerpodest teilte sich der Österreicher mit den beiden Südtirolern Christof Innerhofer (2.) und Dominik Paris (3.). Vincent Kriechmayr (4.) verpasste den Sprung auf das Podest um drei Hundertstelsekunden und reihte sich, vor dem französischen Routinier Johan Clarey (5.) und dem Schweizer Mitfavoriten Beat Feuz (6.) auf dem vierten Rang ein. Als bester DSV Rennläufer beendete Thomas Dreßen (7.), noch vor den beiden Olympiasiegern Aksel Lund Svindal (8.) aus Norwegen und dem Österreicher Matthias Mayer (8.), die sich zeitgleich Platz acht teilten, das Rennen auf Rang sieben.

  1. Abfahrt der Herren in Beaver Creek Saison 2018/19

Mit einem Schweizer Doppelsieg endete die 2. Saisonabfahrt  auf der berüchtigten „Birds of Prey“-Piste in Beaver Creek. Nach drei zweiten Plätzen (2011, 2014, 2017) konnte Beat Feuz zum ersten Mal in seiner Karriere den Sieg auf der Raubvogelpiste einfahren. Der Schweizer gewann vor seinem Teamkollegen Mauro Caviezel (2.) und dem Norweger Aksel Lund Svindal (3.). Der Routinier Adrien Theaux (4.) verpasste den Sprung auf das Podium knapp und reihte sich vor seinem Teamkollegen Johan Clarey (5.) und dem zeitgleich klassierten Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (5.) auf dem vierten Rang ein. Hannes Reichelt (7.) klassierte sich vor seinem Teamkollegen Christian Waldner (8.) der mit Startnummer 44 noch weit nach vorne fuhr.

  1. Abfahrt der Herren in Gröden Saison 2018/19

Die tollen Bedingungen in Gröden nutze  Aleksander Aamodt Kilde für einen Zauberlauf auf der Saslong. Der Norweger verwies den Österreicher Max Franz (2.)  und Beat Feuz (3.) mit deutlichen Respektabstand auf die Plätze 2 und 3. Knapp am Podest vorbei schrammten das US-Amerikanische Trio mit Bryce Bennett (4.), Steven Nyman (5.) der auf der Saslong bereits dreimal gewinnen konnte und Travis Gangon (6.). Aksel Lund Svindal (7.) der nach dem bösen Sturz von Marc Gisin über 30 Minuten auf seinen Start warten musste, reihte sich vor dem Schweizer Mauro Caviezel (8.) auf dem siebten Platz ein.

  1. Abfahrt der Herren in Bormio Saison 2018/19

Bei der vierten Saisonabfahrt konnten sich am Ende zwei Südtiroler und ein Schweizer über einen Podestplatz freuen. Den Sieg sicherte sich der Ultner Dominik Paris vor dem Gaiser Christof Innerhofer (2.) und Beat Feuz (3.) aus dem Emmental. Für eine von zwei Überraschungen sorgte der US-Amerikaner Bryce Bennett (4.), der einen Podestplatz knapp verpasste, und sich vor dem Vincent Kriechmayr (5.) auf dem vierten Rang einreihte. Für die zweite Überraschung war der Franzose Matthieu Bailet (6.) zuständig, der mit Startnummer 47 auf den sechsten Platz vorfuhr und Matthias Mayer (7.) auf Rang sieben verdrängte. Enttäuschend verlief das Rennen auf der Stelvio für die Norweger. Als bester Wikinger beendete Grödensieger Aleksander Aamodt Kilde (9.) das Rennen hinter dem Franzosen Johann Clarey (8.) und vor dem Kanadier Benjamin Thomsen (10.) auf dem neuntenPlatz.

  1. Abfahrt der Herren in Wengen Saison 2018/19

In Wengen konnte sich Vincent Kriechmayr über seinen ersten Sieg auf dem Lauberhorn freuen. Der 27-jährige Niederösterreicher verwies den heimischen Topfavoriten Beat Feuz (2.) und Aleksander Aamodt Kilde (3.) aus Norwegen, auf die Plätze zwei und drei. Abfahrts-Olympiasieger Aksel Lund Svindal (4.) verpasste das Podest knapp und reihte sich vor dem US-Amerikaner Bryce Bennett (5.) und dem Italiener Emanuele Buzzi (6.) auf Rang 4 ein. Hinter dem Schweizer Mauro Caviezel (7. ), konnten sich mit Christof Innerhofer (8.) und Dominik Paris (10.) zwei Südtiroler innerhalb der Top Ten klassieren. Dazwischen schob sich mit Gilles Roulin (8.) ein weiterer Eidgenosse auf den neunten Platz.

  1. Abfahrt der Herren in Kitzbühel Saison 2018/19

Der Hahnenkamm-Abfahrtsieger 2019 heißt Dominik Paris. Der Südtiroler feierte damit seinen 3. Sieg, nach 2013 und 2017, bei einer Abfahrt in Kitzbühel. Seinen ersten Sieg auf der Streif verpasste der Schweizer Beat Feuz (2.) knapp. Der 27-jährige Kärntner Otmar Striedinger (3.) konnte mit Startnummer 27 als Dritter auf das Podest fahren. In Abwesenheit der Norweger Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud, dem Südtiroler Peter Fill sowie Vorjahressieger Thomas Dreßen, die alle verletzungsbedingt auf einen Start verzichten mussten, reihte sich Christof Innerhofer (4.), vor dem wieder stark auftrumpfenden Kärntner Daniel Danklmaier (5.), der am Montag die Europacup-Abfahrt auf der Streif gewinnen konnte, auf dem vierten Rang ein. Hinter dem Kanadier Benjamin Thomsen (6.) klassierte sich DSV-Rennläufer Josef ‚Pepi‘ Ferstl (6.) auf einem ausgezeichneten sechsten Platz. Die als Topfavoriten ins Rennen gegangenen Österreicher Hannes Reichelt (8.) und Matthias Mayer (9.) mussten sich mit den Rängen acht und neun zufrieden geben. Die Top Ten komplettierte der Franzose Johan Clarey (10.)

Blick zurück: WM-Abfahrt der Herren in Are 2019

Der neue Weltmeister in der Abfahrt heißt Kjetil Jansrud. Der Wikinger setzte sich in vor seinem Teamkollegen Aksel Lund Svindal (2.) durch. Nach Silber im Super-G sicherte sich der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr (3.) mit Bronze sein zweites Edelmetall bei der Ski-WM 2019. Der Schweizer Titelverteidiger Beat Feuz (4.) verpasste den Sprung auf das WM-Podest und reihte sich vor dem Kärntner Matthias Mayer (5.) und Super-G Weltmeister Dominik Paris (6.) aus Südtirol, auf dem vierten Rang ein. Hinter dem Kanadier Benjamin Thomsen (7.) reihte sich mit Aleksander Aamodt Kilde (8.) ein weiterer Norweger innerhalb der besten Zehn ein, die vom US-Amerikaner Bryce Bennett (9.) und dem zeitgleichen Schweizer Mauro Caviezel (9.) abgerundet wurden.

Blick zurück: Abfahrt der Herren in Kvitfjell 2017/18

Thomas Dreßen feiert im letzten Jahr in Kvitfjell seinen zweiten Weltcupsieg. Der Deutsche holt sich im hohen Norden den Sieg vor Beat Feuz (2)) aus der Schweiz und dem Norweger Aksel Lund Svindal (3.). Der Norweger Kjetil Jansrud (4.), der als Topfavorit an den Start ging, musste sich mit Rang vier begnügen. Über einen starken fünften Platz konnte sich der Südtiroler Christof Innerhofer (5.) freuen. Hinter dem Schweizer Mauro Caviezel (6.) reihten sich der Franzose Adrien Theaux (7.) und der Südtiroler Dominik Paris (8.) auf den Rängen sieben und acht ein. Als bester ÖSV-Rennläufer klassierte sich Vincent Kriechmayr (9.), vor dem Franzosen Brice Roger (10.) auf dem neunten Platz.

Verwandte Artikel:

Dominik Paris und Aksel Lund Svindal beim „Festivals dello Sport“ (Foto © Georg Pircher)
Dominik Paris und Aksel Lund Svindal beim „Festivals dello Sport“ (Foto © Georg Pircher)

Trient – Der Südtiroler Skirennläufer Dominik Paris war gemeinsam mit seinem langjährigen Widersacher und Freund Aksel Lund Svindal bei der diesjährigen Auflage des „Festivals dello Sport“ zu Gast. Es war ein besonderes Treffen. Der Ultner bereitete sich bis vor kurzer Zeit in Ushuaia vor und zeigte sich zuversichtlich für die bevorstehende WM-Saison. So will er… Dominik Paris will im WM-Winter 2022/23 um Kristall und Medaillen kämpfen weiterlesen

ÖSV News: Günther Mader verstärkt das ÖSV-Alpinteam
ÖSV News: Günther Mader verstärkt das ÖSV-Alpinteam

Innsbruck – Der Tiroler Günther Mader, früher im Weltcup ein allseits geschätzter Skirennläufer und als Allrounder bekannt, verstärkt den Österreichischen Skiverband. Mader, im Nordtiroler Wipptal beheimatet, wird viel Wissen einbringen. So war er in den letzten zwei Jahrzehnten als Rennsportleiter für den Skiausrüster Salomon in federführender Position tätig. Mader, so der neue ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl,… ÖSV News: Günther Mader verstärkt das ÖSV-Alpinteam weiterlesen

Sloweniens Speed-Team mit der Trainingsarbeit in Chile hochzufrieden (Foto: © Sloski)
Sloweniens Speed-Team mit der Trainingsarbeit in Chile hochzufrieden (Foto: © Sloski)

Die slowenische Speed-Nationalmannschaft hat das erfolgreiche Trainingslager in Chile beendet und ist in die Heimat zurückgekehrt. Mit der 28-tägigen Arbeit waren sowohl die Trainer als auch die Athleten mehr als zufrieden. Bei einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten des Skiverbandes Slowenien konnten sich die Ski-Medien über den Ablauf des Trainingslagers genauer informieren. Gregor Koštomaj, Cheftrainer:„Ich muss… Sloweniens Speed-Team mit der Trainingsarbeit in Chile hochzufrieden weiterlesen

Sofia Goggia freut sich auf das Treffen mit Lindsey Vonn (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)
Sofia Goggia freut sich auf das Treffen mit Lindsey Vonn (Foto: © Archivio FISI/ Pentaphoto/ Alessandro Trovati)

Trient – Von heute Donnerstag bis zum Sonntag findet in Trient eine neue Auflage des von der italienischen Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“ organisierten „Festival dello Sport“ statt. Die Wintersportlerinnen und -sportler betreten wieder einmal die große Bühne, und auch im Alpinsektor sind viele Stars von heute und früher vor Ort. So spricht der einstige… Nicht nur Sofia Goggia und Lindsey Vonn sind beim „Festival dello Sport“ in Trient anwesend weiterlesen

Matthias Mayer: „Solange ich Rennen fahre möchte ich auch gewinnen.“
Matthias Mayer: „Solange ich Rennen fahre möchte ich auch gewinnen.“

Neben Katharina Liensberger war auch dreifach Olympiasieger Matthias Mayer bei der ORF Sendung „Sport am Sonntag“ zu Gast. Nach dem Besuch beim „Tag des Sports“ stellte sich der 32-Jährige, der dreimal Olympiagold bei drei Spielen in Folge gewann, den Fragen von ORF Moderator Boris Kastner-Jirka. Matthias Mayer über die Gefahr von Verletzungen Die letzten Jahre… Matthias Mayer: „Solange ich Rennen fahre möchte ich auch gewinnen.“ weiterlesen