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LIVE: Abfahrt der Herren in Val d’Isère – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Abfahrt der Herren in Val d’Isère – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Abfahrt der Herren in Val d’Isère – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Val d’Isère – Nachdem den Super-G-Spezialisten der Vortritt gelassen wurde, bestreiten die Abfahrtsspezialisten morgen im französischen Val d’Isère ihr erstes Rennen in der Saison 2020/21. Die bekannten Überseeetappen in den USA und in Kanada wurden coronabedingt bereits vor Saisonbeginn abgesagt. Um 10.30 Uhr (MEZ) geht’s los. Da eröffnet der Athlet mit der Startnummer 1 das Rennen. Die offizielle FIS Startliste für die Ski Weltcup Abfahrt, am Sonntag um 10.30 Uhr in Val d‘Isere, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

Zu den Topfavoriten für die Abfahrt am Samstag zählen der Schweizer Beat Feuz, Dominik Paris aus Südtirol, die beiden Österreicher Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr, aber auch die Norweger Alexander Aamodt Kilde und Kjetil Jansrud.

 

Ski Weltcup Daten und Fakten:
1. Abfahrt der Herren in Val d‘Isere 2020/21

FIS-Startliste: 1. Abfahrtstraining in Val d’Isere
FIS-Liveticker: 1. Abfahrtstraining in Val d’Isere
FIS-Endstand: 1. Abfahrtstraining in Val d’Isere
FIS-Startliste:  2. Abfahrtstraining in Val d’Isere
FIS-Liveticker: 2. Abfahrtstraining in Val d’Isere
FIS-Endstand: 2. Abfahrtstraining in Val d’Isere
FIS-Startliste:  Abfahrt der Herren in Val d’Isere
FIS-Liveticker: Abfahrt der Herren in Val d’Isere
FIS-Endstand: Abfahrt der Herren in Val d‘Isere

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Alle machen Jagd auf Beat Feuz. Der Eidgenosse kann mit einem Sieg nicht nur gut in den neuen Winter starten, sondern auch einen Grundstein für die vierte kleine Kristallkugel in Folge legen. Nach dem Ausfall von Thomas Dreßen aus Deutschland haben natürlich die Österreicher Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr alle Chancen der Welt, mit einem Hunderter in die neue Saison zu starten.

Die Norweger Kjetil Jansrud und Aleksander Aamodt Kilde blieben im Super-G wohl etwas unter ihren eigenen Erwartungen zurück. Nichtsdestotrotz wäre es ein großer Fehler, wenn man sie jetzt schon abschreiben würde. Der Südtiroler Dominik Paris will natürlich wieder an seine alten Leistungen in der Abfahrt anknüpfen. Wir werden sehen, ob es bei seinem Comeback in dieser Disziplin auf Anhieb für eine Spitzenposition reicht.

Und weil wir gerade die Schweizer Abfahrer anschneiden, müssen wir neben Niels Hintermann unbedingt Mauro Caviezel ins Auge fassen. Er feierte mit seinem Super-G-Erfolg eine Rückkehr nach Maß. Er war ja lange verletzt, und man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass er sich diesen Auftakt in seinen kühnsten Träumen wohl nur ansatzweise vorgestellt hatte. Die US-Amerikaner Travis Ganong, Bryce Bennett und Ryan Cochran-Siegle wollen ebenfalls mit einem mehr als zufriedenstellenden Resultat gut in die neue Saison starten. Das kann man sich auch von den Franzosen Maxence Muzaton, Adrien Theaux und Johan Clarey erwarten.

Der Wikinger Adrien Smiseth Sejersted, im Super-G Zweiter, kann auch in der Abfahrt auftrumpfen. Es wird auch interessant zu beobachten sein, wie der Italiener Matteo Marsaglia unterwegs sein wird. Wenn wir uns die besten 25 in der Disziplinenwertung der letztjährigen Saison ansehen, erkennen wir, dass Romed Baumann der zweitbeste Deutsche ist. Er wird alles daransetzen, um Dreßen gut zu vertreten. Ein Top-15-Ergebnis bei der morgigen Abfahrt könnte schon ein wenig Selbstvertrauen mit sich bringen und würde für den weiteren Saisonverlauf alles andere als ein Nachteil sein. Aber auch Andreas Sander und Josef Ferstl können für eine positive Überraschung sorgen.

Bei der letzten Abfahrt in Val d’Isère – sie fand am 3. Dezember 2016 statt – verhinderte der Südtiroler Peter Fill als Zweiter einen norwegischen Doppelsieg. Es gewann Kjetil Jansrud; sein mittlerweile zurückgetretene Freund Aksel Lund Svindal schwang als Dritter.

 

Die Rennen finden auf der Piste Oreiller-Killy (kurz O.K.-Piste oder OK-Piste) statt. Wie bei der Piste La face de Bellevarde liegt der Start unterhalb des 2.827 Meter hohen Gipfels des Rocher de Bellevarde, allerdings auf der anderen Seite des Berges. Das Ziel befindet sich auf ca. 1.800 Metern Seehöhe in La Daille, einem Ortsteil von Val-d’Isère.

Val d’Isère ist vor allem durch den Ski-Weltcup berühmt geworden. Der Ski Weltcup Zirkus gastiert schon seit den 60er-Jahren im noblen Skiort in den Hochsavoyen. Normalerweise fahren die Damen auf der Oreiller-Killy-Piste, in diesem Jahr werden jedoch auch die Herren hier ihren Speed-Auftakt bestreiten. Die Piste wurde nach den bekannten französischen Skifahrern vergangener Zeiten, Henri Oreiller und Jean-Claude Killy benannt.

Letztmals waren die Ski Weltcup Speed-Herren in der Saison 2016/17 zu Gast in Val d’Isere. In Frankreich wurden die abgesagten Herrenrennen von Beaver Creek nachgeholt. Damals siegte der Norweger Kjetil Jansrud vor dem Südtiroler Peter Fill und seinem Teamkollegen Aksel Lund Svindal. Dominik Paris beendete das Rennen vor dem aktuelle Gesamtweltcupsieger Alexander Aamodt Kilde auf Rang sieben. Beat Feuz beendete die Abfahrt auf dem 13. Platz.

In den letzten Jahren hatte man bei den Speedbewerben der Damen nur selten Wetterglück. Wegen Neuschnees und starker Winde vor allem im oberen Streckenabschnitt musste sich die Rennleitung immer wieder für eine Absage entscheiden.

 

Die Abfahrtsrennen der Herren in der Saison 2019/20

1. Abfahrtslauf der Herren in Lake Louise

Bei der 1. Saisonabfahrt in Lake Louise sorgte Thomas Dreßen für einen richtigen Paukenschlag. Thomas Dreßen, der vor einem runden Jahr in Beaver Creek schwer zu Sturz kam und seitdem kein Rennen mehr bestritt, konnte sich über den Sieg freuen. Dominik Paris reihte sich vor den beiden, auf Rang drei klassierten Schweizern Carlo Janka und Beat Feuz auf dem zweiten Rang ein. Matthias wurde als bester Österreicher Fünfter. Drittbester Eidgenosse wurde Mauro Caviezel der mit der Nummer 1 das Rennen eröffnete und als Sechster abschwang. Vincent Kriechmayr aus Österreich musste sich mit dem siebten Rang zufriedengeben. Der Norweger Kjetil Jansrud, der Franzose Adrien Théaux und das zeitgleiche US-amerikanische Duo Steven Nyman und Travis Ganong vervollständigen die besten Zehn.

2. Abfahrtslauf der Herren in Beaver Creek

Auf der Birds of Prey in Beaver Creek konnte sich der Schweizer Beat Feuz über den Tagessieg freuen. Er verwies den Österreicher Vincent Kriechmayr und den Franzosen Johan Clarey, die zeitgleich waren, auf Position zwei. Kriechmayrs Teamkollege Hannes Reichelt verpasste den Sprung auf das Podest knapp und wurde am Ende Vierter. Der im Training stark fahrende US-Athlet Ryan Cochran-Siegle und der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, sowie Dominik Schwaiger belegten hinter dem auf Rang vier abschwingenden Adrian Smiseth Sejersted, die Positionen sechs und sieben. Da der Franzose Adrien Théaux und der Wikinger Kjetil Jansrud auf die Hundertstelsekunde gleich schnell waren, gab es keinen Neuntplatzierten. Der Südtiroler Dominik Paris und der Franzose Matthieu Bailet schwangen zeitgleich als Elfte ab.

3. Abfahrtslauf der Herren in Bormio (Ersatzrennen Gröden)

Mit einem Traumlauf hat sich der „König der Stelvio“, Dominik Paris, den vierten Abfahrtssieg in Bormio gesichert. Der Südtiroler verwies Beat Feuz aus der Schweiz und den Kärntner Matthias Mayer auf die Plätze zwei und drei. Eine erneut starke Leistung lieferte der Norweger Aleksander Aamodt Kilde ab, der sich vor den mannschaftlich stark auftrumpfenden Franzosen Maxence Muzaton (5.), Matthieu Bailet (6.) und Brice Roger (7.), auf dem vierten Rang einreihte. Hinter dem US-Amerikaner  Travis Ganong reihte sich Lake Louise Abfahrtssieger Thomas Dreßen als bester DSV Rennläufer auf dem neunten Platz ein. Der französische Mitfavorit Johan Clarey rundeten die Top Ten ab.

4. Abfahrtslauf der Herren in Bormio

Bei der zweiten Abfahrt in Bormio siegte – wie Tags zuvor – der Südtiroler Dominik Paris. Fast hätte der junge Schweizer Urs Kryenbühl dem Ultner den Sieg weggeschnappt. Auf Rang drei schwang Kryenbühls Teamkollege Beat Feuz ab. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde wurde Vierter. Der Österreicher Matthias Mayer schwang als Fünfter ab. Hinter dem Abfahrtsolympiasieger von Sotschi und dem sensationell fahrenden Eidgenossen Niels Hintermann (6) klassierten sich die Franzosen Johan Clarey, Adrien Théaux und Maxence Muzaton auf den Rängen sieben, acht und neun. Vincent Kriechmayr aus Österreich beendete das Rennen auf Platz 10.

5. Abfahrtslauf der Herren in Wengen

In Wengen wurde der Abfahrtsklassiker der Herren auf dem Lauberhorn ausgetragen. Da es in der Nacht schneite, wurde das Rennen vom Kombi-Start aus in Angriff genommen, was sich auf eine rund 45 Sekunden kürzere Laufzeit niederschlug. Der Tagessieg ging an Beat Feuz. Auf den Plätzen zwei und drei schwangen der Südtiroler Dominik Paris und der Deutsche Thomas Dreßen ab. Mit dem frischgebackenen Wengen-Kombisieger Matthias Mayer klassierte sich der beste Österreicher auf Rang vier. Der Eidgenosse Mauro Caviezel erfreute sein Heimpublikum und wurde guter Fünfter. Bester Wikinger wurde einmal mehr Aleksander Aamodt Kilde als Sechster. Der mit der Nummer 1 ins Rennen gegangene Bryce Bennett aus den USA reihte sich auf Position sieben ein. Der österreichische Vorjahressieger Vincent Kriechmayr hatte heute nichts mit der Entscheidung zu tun, schwang als Achter ab und musste sich mit dem Swiss-Ski-Mann Niels Hintermann den Platz teilen. Der amtierende Abfahrtsweltmeister Kjetil Jansrud aus Norwegen wurde hinter dem jungen Schweizer und mit der Startnummer 34 ins Rennen gegangenen Ralph Weber  Elfter.

6. Abfahrtslauf der Herren in Kitzbühel

Die Nummer 13 hat dem Kärntner Matthias Mayer Glück gebracht. Der ÖSV-Athlet gewann die legendäre Abfahrt in Kitzbühel und verwies der das zeitgleiche Duo Vincent Kriechmayr aus Österreich und Beat Feuz aus der Schweiz auf den zweiten Rang. Die Franzosen zeigten auch, was in ihnen steckt. So klassierten sich Johan Clarey und Maxence Muzaton auf den Plätzen vier und fünf. Der Norweger Kjetil Jansrud, der am Vortag den Super-G für sich entschieden hatte, schwang als Sechster ab. Romed Baumann aus Deutschland belegte den siebten Platz. Die besten Zehn wurden von Bryce Bennett aus den USA, Jansruds Mannschaftskollegen Aleksander Aamodt Kilde und vom Eidgenossen Carlo Janka vervollständigt.

7. Abfahrtslauf der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Der Deutsche Thomas Dreßen gewann die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. Hinter dem Lokalmatador schwangen Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen und Johan Clarey auf den Plätzen zwei und drei ab. Der Österreicher Vincent Kriechmayr belegte den vierten Rang. Auf Position fünf positionierte sich Travis Ganong  aus den USA. In einem Rennen der knappen Zeitabschnitte belegte Beat Feuz vor seinem Schweizer Landsmann Niels Hintermann den sechsten Platz. Die besten Zehn wurden vom Wikinger Kjetil Jansrud, dem Österreicher Max Franz und dem Italiener Emanuele Buzzi komplettiert.

8. Abfahrtslauf der Herren in Saalbach-Hinterglemm

Auf der Schneekristall-Piste, unterhalb des Zwölferkogels in Saalbach-Hinterglemm, hatte am Ende Thomas Dreßen die Skispitzen vorne und konnte so seinen dritten Abfahrtssaisonsieg feiern. Trotz eines Fahrfehlers im oberen Teil, baute  der Deutsche Meter für Meter mehr Geschwindigkeit auf, und setzte sich, vor den beiden Schweizern Beat Feuz und Mauro Caviezel an die Spitze des Feldes. Einzig Thomas Dreßen verhinderte einen Schweizer Vierfachsieg. Direkt hinter dem Podest schwangen die Eidgenossen Carlo Janka und Niels Hintermann auf den Rängen vier und fünf ab. Bis kurz vor dem Ziel war der Norweger Kjetil Jansrud mit Bestzeit unterwegs, verlor dann im Karussell etwas Zeit und reihte sich zeitgleich mit dem besten Österreicher Vincent Kriechmayr auf dem sechsten Platz ein. Die Franzosen Maxence Muzaton und Johan Clarey mussten sich heute mit den Rängen acht und neun begnügen. Im Hinblick auf den Gesamtweltcup hätte sich auch der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, der sich auf Rang 10 positionierte, etwas mehr erwartet.

9. Abfahrtslauf der Herren in Kvitfjell

Bei der Abfahrt auf der ‚Olympiabakken‘ unterstrich Alexander Aamodt Kilde (2.) seine Ansprüche auf die große Kristallkugel. Auch wenn der Sieg an den Kärntner Matthias Mayer ging, konnte sich der Norweger bei seinem Heimrennen über Platz zwei freuen und wichtige 80 Punkte für den Gesamtweltcup einfahren. Auf Platz drei schwang der Schweizer Carlo Janka ab. Jankas Teamkollege Beat Feuz (4.)  verpasste knapp den Sprung auf das Podest, konnte sich aber, nach der Absage des Ski Weltcup Finale in Cortina d’Ampezzo als Abfahrtsweltcupsieger feiern lassen. Travis Ganong (5.) aus den USA verwies den norwegischen Mitfavoriten Kjetil Jansrud (6.) und Mauro Caviezel (7.) aus der Schweiz, auf die Plätze sechs und sieben. Der dreifache Saisonsieger Thomas Dreßen (8.) aus Deutschland musste sich heute mit dem achten Rang begnügen. Die besten Zehn komplettierten der Franzosen Nicolas Raffort (9.) und Cameron Alexander (10.) aus Kanada.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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