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LIVE: Erster Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Erster Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Erster Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Am Samstag und Sonntag machen die Ski Weltcup Herren Station im italienischen Santa Caterina Valfurva. Der italienischer Skiort, 200 Kilometer nordöstlich von Mailand, und in unmittelbarer Nähe zu Bormio gelegen, hat kurzfristig die wegen Schneemangel abgesagten Riesenslalom-Rennen von Val d’Isere übernommen. Der erste von zwei Riesentorlauf-Rennen wird am Samstag um 10.30 Uhr mit dem ersten Durchgang gestartet, das Finale der besten 30 geht ab 13.30 Uhr in Szene. (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern für den Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva, sowie den FIS Liveticker finden Sie in unserem Menü oben!)

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup Auftakt 2020/21
2. Riesenslalom der Herren in Santa Caterina Valfurva

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 10.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 1. Durchgang **
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 13.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Herren 2. Durchgang **
Offizieller FIS-Endstand Riesenslalom Herren in Santa Caterina

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Update: Der Start des Riesenslalom in Santa Caterina ist zunächst von der FIS für 10.30 Uhr bestätigt worden.

Montag könnte in Santa Caterina Valfurva als Ersatztag genutzt werden.

Die Vorbereitungen für die beiden Ski Weltcup Riesentorlauf Rennen in Santa Caterina Valfurva laufen auf Hochtouren. Beim Teamcaptain Meeting am Freitagabend um 17.00 Uhr wurde das Programm bestätigt. Die Piste Deborah Compagnoni wäre bereit für die Rennen, jedoch machen die reichlichen Schneefälle am Nachmittag den Verantwortlichen etwas Kopfzerbrechen. Es sind weitere Niederschläge angesagt, deshalb werden zwei Rutsch-Kommandos über die ganze Nacht im Einsatz sein. Für Samstag ist nur am Nachmittag weiterer Niederschlag angekündigt.

FIS Renndirektor Markus Waldner hofft, dass der Riesenslalom am Samstag planmäßig über die Bühne gehen kann. Die endgültige Entscheidung wird aber erst kurz vor Rennbeginn fallen können. Sollte man einen Riesenslalom am Samstag oder Sonntag streichen müssen, würde der Montag als Ersatztag zur Verfügung stehen.

 

Santa Caterina Valfurva ist erstmals Gastgeber für die Ski Weltcup Riesenslalom-Herren. Die Strecke, auf der die Rennen ausgetragen werden, ist nach der italienischen Skirennläuferin Deborah Compagnoni benannt. Sie war als dreifache Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin die wohl beste azurblaue Skirennläuferin der 1990er-Jahre.

Auch wenn der junge Norweger Lucas Braathen den ersten Riesentorlauf der Saison 2020/21, beim Saison Opening in Sölden, für sich entscheiden konnte, geht der Franzose Alexis Pinturault als Topfavorit ins Rennen. Mit dem Wikinger Henrik Kristoffersen, aber auch Marco Odermatt aus der Schweiz, der nach einer überstandenen COVID-19 Infektion wieder in das Renngeschehen eingreifen wird, wäre ein durchaus Sieg zuzutrauen.

Im erweiterten Favoritenkreis, und mit einem Podestplatz im Visier, gehen der Slowene Zan Kranjec, die Schweizer Gino Caviezel, Loïc Meillard und Justin Murisier, aber auch der Kroate Filip Zubčić an den Start.

Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde, der seinen Ausfall beim Auftaktrennen in Sölden verarbeitet hat, mit Platz 14 beim Parallel-Riesenslalom in Lech Zürs aber auch nicht zufrieden sein konnte, will so wie sein Teamkollege Leif Kristian Nestvold-Haugen, wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Aus deutscher Sicht hofft man auf ein gutes Abschneiden von Stefan Luitz und Alexander Schmid, während für die Franzosen, neben Alexis Pinturault, auch Victor Muffat-Jeandet und Mathieu Faivre viele Weltcuppunkte einfahren sollen.

Das Österreichische Riesentorlauf-Team will in Santa Caterina zeigen, dass man unter der Leitung von Trainer Michael Pircher, einen weiteren Schritt nach vorne machen konnte. Insbesondere Marco Schwarz, der nach einer Corona Infektion noch Trainingsrückstand aufweist, Roland Leitinger, Manuel Feller und Stefan Brennsteiner ist einiges zuzutrauen.

Auch die US-Rennläufer Ted Ligety, Tommy Ford und Ryan Cochran-Siegle wollen, ebenso wie der Italiener Luca De Aliprandini,  unter Beweis stellen, dass sie bestens für die WM-Saison 2020/21 gerüstet sind.

 

Herren Riesenslalom Rennen der Saison 2020/21

  1. Riesenslalom der Herren in Sölden

Bei strahlendem Sonnenschein in Sölden gab es mit dem Erfolg des jungen Norwegers Lucas Braathen einen Überraschungssieger, den kaum jemand auf dem Zettel hatte. Der Wikinger verwies die beiden Eidgenossen Marco Odermatt und Gino Caviezel auf die Ränge zwei und drei. Alexis Pinturault aus Frankreich verpasste hauchdünn den Sprung auf das Podest. Hinter dem auf Platz vier klassierten Angehörigen der Equipe Tricolore landeten zwei Athleten ex aequo auf dem fünften Rang. Es waren dies Loic Meillard vom Swiss-Ski-Team und der Norweger Henrik Kristoffersen. Der Slowene Zan Kranjec reihte sich auf dem siebten Platz ein. Ein weiterer Norweger, in persona der routinierte Leif Kristian Nestvold-Haugen, der Franzose Thibaut Favrot und der Italiener Luca De Aliprandini vervollständigten das Klassement der besten Zehn.

 

Blick auf die Riesentorlauf Disziplinenwertung in der Saison 2019/20

Der Norweger Henrik Kristoffersen gewann mit 394 Punkten die kleine Riesentorlauf-Kristallkugel. Der Franzose Alexis Pinturault sicherte sich mit sechs Zählern Rückstand den zweiten Platz. Weitere 20 Längen zurück klassierte sich Filip Zubcic aus Kroatien auf Position drei. Pechvogel der Saison war ohne Zweifel Zan Kranjec, der zwei Rennen gewann als Vierter nur 40 Punkte Rückstand auf den Wikinger aufriss. Die Saison 2019/20 wurde just vor seinem Heimrennen in Kranjska Gora abgebrochen. Wer weiß, vielleicht hätte ihn sein Heimpublikum in kristallene Sphären gebeamt. Beaver Creek-Triumphator Tommy Ford rundete mit 267 Zählern die Top-5 des abgelaufenen Winters ab.

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