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LIVE: Riesenslalom der Herren in Åre, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© HEAD / Ted Ligety

© HEAD / Ted Ligety

Åre – Neben den Damen bestreiten auch die Herren im schwedischen Åre einen Riesentorlauf. Beim ersten Rennen in Sölden siegte Hausherr Marcel Hirscher vor dem DSV-Athleten Fritz Dopfer und dem Franzosen Alexis Pinturault. In Beaver Creek fand die WM-Generalprobe statt. Hier triumphierte US-Athlet Ted Ligety (zum vierten Mal in Folge) vor Pinturault und Hirscher. Und wer gewinnt in Schweden? Um 16 Uhr (MEZ) wird der erste Herr aus dem Starthaus gelassen, drei Stunden beginnt der zweite Lauf. (Die offizielle FIS Startliste – gleich nach Eintreffen – und den FIS Liveticker finden Sie im Navigationsmenü oben.)

Die großen Favoriten sind einmal mehr Ted Ligety und Marcel Hirscher. Auch wenn sich der US-Amerikaner den Saisonauftakt am Rettenbachferner in Sölden anders vorgestellt hatte, schlug er in Amerika vor heimischer Kulisse gnadenlos zurück. Er ist sehr angriffslustig und topmotiviert. Schließlich hat er bei der bevorstehenden Heim-WM in Vail/Beaver Creek drei Goldmedaillen zu verteidigen. Der sympathische US-Amerikaner fährt auf einem sehr hohen Niveau und gerade sein Heimsieg vor wenigen Tagen werden ihm erneut Auftrieb geben.

Marcel Hirscher aus Österreich will in Schweden auch gewinnen und somit im Saisonduell mit Ligety 2:1 in Führung gehen. Der Salzburger, der nun mit dem Norweger Kjetil Jansrud einen ernsten Widersacher im Kampf um die große Kristallkugel gefunden hat, ist auch ein Athlet, der sich von Rennen zu Rennen steigern kann. Konstante Ergebnisse sind die Früchte des Erfolgs. Und dass der 25-Jährige wie auf Schienen fährt, ist wohl dem letzten Ski-Laien mittlerweile aufgefallen.

Kommen wir zu Alexis Pinturault. Der Franzose mit dem „Spitznamen“ Pintu ist bei den bisherigen zwei Riesentorläufen immer aufs Podest gefahren und macht auch im Super-G große Fortschritte. Wenn er in Zukunft in drei Disziplinen sehr gut unterwegs sein wird, kann es für Hirscher eng werdem. Der junge Athlet der Equipe Tricolore will in Åre alles daran setzen, um als dritter Saisonsieger im dritten Saisonrennen ins Ziel zu kommen. Ob das sowohl Hirscher als auch Ligety so kampflos hinnehmen, ist und bleibt eine offene Frage.

Hirschers Mannschaftskollege Benjamin Raich hat mit der Halbzeitführung in Beaver Creek gezeigt, dass er noch lange nicht rennmüde ist. Zwei vierte Plätze in den bisher zwei ausgetragenen Riesenslaloms zeigen, dass der Tiroler, auch wenn er lange kein Ski-Benjamin mehr ist, sich immer in Lauerstellung befindet und jederzeit den Sprung aufs Podest schaffen kann. Ein Platz unter den besten Drei wäre befreiend und könnte den Pitztaler bei den nächsten Rennen sicherlich zu noch mehr Höchstleistungen pushen. Dass Raich ein ausgezeichneter Skifahrer ist, zeigen seine mehr als 30 Weltcupsiege.

Felix Neureuther und Fritz Dopfer aus Deutschland möchten auch unter die besten Fünf in Åre fahren. Ersterer musste den Saisonauftakt in Sölden auslassen, zweiterer zeigte sich dort in einer bestechenden Form und setzte mit dem zweiten Rang hinter dem Hausherrn Hirscher eine Duftmarke. Aber auch die Franzosen Thomas Fanara, Victor Muffat-Jeandet und Mathieu Faivre wollen gut unterwegs sein. Außenseiterchancen hat neben dem jungen Wikinger Henrik Kristoffersen auch dessen Landsmann Kjetil Jansrud. Der dreifache Saisonsieger lag beim Riesentorlauf von Beaver Creek zur Halbzeit in den Top-10, doch dann machten sich seine unzähligen Speedkilometer bemerkbar.

Stefan Luitz aus Deutschland, Carlo Janka aus der Schweiz und Roberto Nani aus Italien möchten auch ein gutes Ergebnis in Åre erzielen. Der Eidgenosse hat mit einem überragenden zweiten Durchgang in Beaver Creek seine Ambitionen auf ein Top-Ergebnis in Schweden unter Beweis gestellt. Der Wikinger Leif Kristian Haugen kann sich auch unter die Top-10 klassieren.

Im März 2009 wurde der letzte Riesentorlauf der Herren in Åre ausgetragen. Dabei zeigte Benni Raich ein sehr gutes Rennen. Durch einen bravourösen ersten Lauf rettete er 13 Hundertstelsekunden im Finale und hatte am Ende vor Ligety und dem mittlerweile zurückgetretenen Schweizer Didier Cuche die Nase vorn. Vierter wurde der Franzose Jean-Baptiste Grange, Fünfter Raichs Teamkollege Philipp Schörghofer.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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