15 Januar 2022

LIVE: Ski Weltcup Abfahrt der Herren in Wengen am Samstag – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 12.30 Uhr

LIVE: Ski Weltcup Abfahrt der Herren in Wengen am Samstag - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 12.30 Uhr
LIVE: Ski Weltcup Abfahrt der Herren in Wengen am Samstag - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 12.30 Uhr

Wengen – Einen Tag nach der Abfahrt auf einer verkürzten Strecke findet in Wengen die Abfahrt auf der Originalstrecke statt. Die Speedspezialisten bestreiten auf diese Weise das dritte Rennen in drei Tagen. Um 12.30 Uhr wird der erste Läufer aus dem Starthaus gelassen.  Die offizielle FIS Startliste für den Abfahrtslauf der Herren in Wengen auf dem Lauberhorn, am Samstag um 12.30 Uhr, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie, gleich nach der Auslosung hier im Menü.

 

Daten und Fakten – Herren Ski Weltcup
6. Abfahrt der Herren in Wengen (Samstag)

FIS-Startliste: 1. Abfahrt Herren in Wengen
FIS-Liveticker: 1. Abfahrt Herren in Wengen
FIS-Endstand: 1. Abfahrt Herren in Wengen

FIS-Endstand: 1. Abfahrt FREITAG in Wengen

FIS-Endstand: 2. Abfahrtstraining in Wengen
FIS-Endstand: 1. Abfahrtstraining in Wengen

Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Abfahrt der Herren 2020/21

Nationencup: Herrenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden sofort aktualisiert

 

Starting at the top at the @WeltcupWengen, today’s programme has been confirmed and racing starts at 12:30 😁#fisalpine pic.twitter.com/CRlak2Wtsx

— FIS Alpine (@fisalpine) January 15, 2022

 

In der Disziplinenwertung hat der Südtiroler Dominik Paris das rote Trikot des Führenden verloren. Sowohl der Norweger Aleksander Aamodt Kilde als auch der Österreicher Matthias Mayer sind an ihm vorbeigezogen. Wer den Ultner kennt, weiß, dass er wieder voll attackieren und sich revanchieren möchte. Doch der Wikinger, Erster in der ersten Abfahrt, und der Kärntner sind gewappnet und möchten die aussichtsreichen Platzierungen im Kampf um die kleine Kristallkugel selbstverständlich behalten.

Die Schweizer Beat Feuz und Marco Odermatt wollen beim nächsten Heimrennen wiederum sehr gut fahren. Überhaupt ist Odermatt ein Wunderknabe, der es gut versteht, ohne viel Aufwand zu Spitzenresultaten zu fahren. Die Österreicher Daniel Hemetsberger, Max Franz, Vincent Kriechmayr und Otmar Striedinger wollen auch ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, ehe die Klassiker in Kitzbühel auf dem Kalender stehen. Der Eidgenosse und als fairer Sportsgeist bekannte Carlo Janka möchte bei seinem Abschiedsrennen noch einmal zeigen, dass er gut fahren kann, auch wenn ihm der Abschied von der Szene gewiss schwerfallen wird.

Die Italiener Mattia Casse, die Deutschen Andreas Sander, Josef Ferstl, Romed Baumann und Dominik Schwaiger, der Südtiroler Christof Innerhofer, der Franzose Johan Clarey und die US-Athleten Bryce Bennett und Ryan Cochran-Siegle können überzeugend auftreten, wobei die DSV-Athleten das nicht allzu gute Mannschaftsergebnis kompensieren wollen. Alle in diesem Absatz angeführten Speedspezialisten wissen mit ihrer Erfahrung umzugehen und können diese in ein zählbares Ergebnis umwandeln.

 

Die Lauberhorn Abfahrt

Die Abfahrt in Wengen ist und bleibt ein zeitloser Klassiker. Jeder Starter muss Mut, Risikobereitschaft und Kondition aufweisen. Zudem ist eine perfekte und nahezu fehlerlose Technik von Vorteil, wenn es über den Russisprung, den Traversenschuss, den Hundschopf, die Minschkante als grenzgenialer Mix aus Sprung, Kurve, Technikverständnis und Linienwahl, aber auch der Alpweg mit dem Kernen-S, die Wasserstation, der Hanneggschuss, der Seilersboden, der Silberhornsprung oder auch das Ziel-S geht. Die Schlüsselstelle ist der Langentrejen, ein undankbarer Pistenabschnitt. Dabei handelt es sich um ein Flachstück mit lang gezogenen Richtungsänderungen; hier kann man das Rennen für sich entscheiden oder alles verspielen.

Seit Beginn der Weltcup-Geschichte ist der alpine Skiort Wengen am Fuße von Eiger, Mönch und Jungfrau, ein fixer Bestandteil im Skizirkus. Die Lauberhornabfahrt mit einer Länge von 4,2 km und einer Fahrtdauer von mehr als zweieinhalb Minuten versprechen Nervenkitzel, Adrenalin und vieles mehr. Die Strecke, die mit waghalsigen Sprüngen und langen Gleitpassagen ausgestattet ist, verlangt von den tollkühnen Herren alles ab.

 

 

Herren Abfahrtsrennen der Saison 2021/22

  1. Abfahrtslauf der Herren in Lake Louise

Mit einer 24-stündigen Verspätung starteten in Lake Louise die Abfahrtsspezialisten in ihre neue Saison. Dabei erwischte der Österreicher Matthias Mayer einen Auftakt nach Maß. Der Kärntner gewann vor seinem Mannschaftskollegen Vincent Kriechmayr und dem Schweizer Beat Feuz. Sein Landsmann Marco Odermatt landete auf Position vier. Der Österreicher Max Franz beendete das Rennen auf Rang fünf. Romed Baumann aus Deutschland klassierte sich im Herzen der Rocky Mountains auf Platz sechs. Der Franzose Mathieu Bailet schwang als Bester der Equipe Tricolore auf Position sieben ab. Der Südtiroler Dominik Paris reihte sich dahinter auf Platz acht ein. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde musste sich am Ende mit dem neunten Rang zufrieden geben. Der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle komplettierte die besten Zehn der Rangliste.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Beaver Creek (Samstag)

Bei der ersten Abfahrt in Beaver Creek siegte der Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Der Österreicher Matthias Mayer verpasste als Zweiter seinen zweiten Sieg auf nordamerikanischen Schnee in Folge. Der Schweizer Beat Feuz wurde Dritter. Der frischgebackenen Jungvater Matteo Marsaglia aus Italien schwang vor dem Südtiroler Dominik Paris auf Platz vier ab. Der Hausherr Ryan Cochran-Siegle landete auf Rang sechs. Der Schweizer Niels Hintermann belegte die siebte Position. Die beiden ÖSV-Athleten Daniel Hemetsberger und Vincent Kriechmayr waren beinahe gleich schnell unterwegs und reihten sich auf den Plätzen acht und neun ein. Mit Adrian Smiseth Sejersted bugsierte sich ein Norweger mit der Nummer 31 auf Platz zehn.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Gröden

Beim Abfahrtsklassiker auf der „Saslong“ triumphierte der US-Amerikaner Bryce Bennett. Auf Position zwei schwang der Österreicher Otmar Striedinger ab. Der Eidgenosse Niels Hintermann kletterte als Dritter auf die niedrigste Stufe des Podests.  Der Südtiroler Dominik Paris schrammte als Vierter am Podest vorbei. Der Schweizer Beat Feuz schwang als Fünfter ab und reihte sich hauchdünn vor dem routinierten Franzosen Johan Clarey der Sechster wurde ein. Der azurblaue Skirennläufer Mattia Casse meisterte mit der sehr hohen Startnummer 34 alle Schlüsselstellen der „Saslong“ bravourös und freute sich über die gelungene Fahrt, die ihm den siebten Rang brachte. Simon Jocher vom DSV-Team knallte mit der hohen Startnummer 51 die achtbeste Zeit in den Schnee. Jochers Landsmann Josef Ferstl  freute sich über den neunten Rang. Zweitbester ÖSV-Vertreter wurde Max Franz, der als Zehnter durchaus zufrieden sein konnte.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Bormio

Zwischen Weihnachten und Neujahr wurde in Bormio die Weltcupabfahrt der Herren ausgetragen. Dabei gewann der Südtiroler Dominik Paris vor den beiden Schweizer Marco Odermatt und Niels Hintermann. Bester Österreicher wurde Daniel Hemetsberger, der als Vierter den Sprung aufs Podest knapp verpasste. Der Deutsche Dominik Schwaiger freute sich über den fünften Platz. Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen positionierte sich im Klassement auf Rang sechs. Vincent Kriechmayr vom Team Austria musste mit Platz sieben zufrieden sein. Die besten Zehn des Tages wurden vom US-Amerikaner Travis Ganong (8.) dem ÖSV-Athleten Daniel Danklmaier (9.) und dem azurblauen Vertreter Matteo Marsaglia (10.) komplettiert.

  1. Abfahrtslauf der Herren in Wengen (Freitag)

Bei der Freitags-Abfahrt  auf einer verkürzten Strecke gewann der Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Auf den Plätzen zwei und drei schwangen die Schweizer Marco Odermatt und Beat Feuz ab. Die Österreicher Daniel Hemetsberger, Max Franz und Matthias Mayer klassierten sich auf den Positionen vier bis sechs. Dahinter reihte sich der US-Amerikaner Bryce Bennett auf Rang sieben ein. Die besten Zehn wurden von seinem Landsmann Ryan Cochran-Siegle (8.), dem Südtiroler Dominik Paris (9.) und dem Slowenen Martin Cater (10.) komplettiert.

 

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Rennbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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