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ABGESAGT: Der Super-G der Damen in Lenzerheide 2021 ist abgesagt

LIVE Ski Weltcup Finale 2020/21: Super-G der Damen in Lenzerheide, Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 9.30 Uhr

LIVE Ski Weltcup Finale 2020/21: Super-G der Damen in Lenzerheide, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 9.30 Uhr

Lenzerheide – Lara Gut-Behrami hat die kleine Kristallkugel bereits vor dem letzten Ski Weltcup Saison Rennen im Super-G sicher. Die Schweizerin liegt mit einem Vorsprung von 202 Punkte vor der Italienerin Federica Brignone und konnte bereits im Vorfeld feiern. Die 29-Jährige konnte sich so bereits zum dritten Mal nach 2013/14 und 2015/16 über den Disziplinen-Weltcup im Super-G freuen. Die Tessinerin beendete jeden der letzten fünf Weltcup-Super-G Rennen unter den ersten zwei. Sie legte eine Serie von vier Siegen in Folge hin, bevor sie am 28. Februar in Val di Fassa Zweite wurde. Sie könnte am Donnerstag die erste Skifahrerin bzw. Skifahrer werden, der fünf Super-G-Rennen in einer einzigen Weltcup-Saison gewinnt. In der Saison 2013/14 gewann sie ebenfalls vier. Auf Schweizer Boden hat Gut-Behrami bisher drei Weltcup-Super-G‘s in der Schweiz gewonnen, darunter am 13. März 2014 in Lenzerheide. Die offizielle FIS Startliste für den Super-G der Damen am Dienstag um 13.05 Uhr in Lenzerheide, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

UPDATE: Nach den beiden Abfahrtstrainings am Montag und Dienstag, sowie der Abfahrten am Mittwoch, mussten beim Ski Weltcup Finale 2020/21 auch die Super-G-Rennen der Damen und Herren am Donnerstag abgesagt werden. Damit wird das Weltcupfinale in der Schweiz ohne Speedbewerbe zu Ende gehen.

UPDATE: Im oberen Teil der Rennstrecke ist immer noch Nebel. Die Piste wäre für das Rennen bereit. Im Zielbereich scheint zeitweise die Sonne. Die Jury hat entschieden noch bis 11.30 Uhr zuzuwarten. Das Damenrennen müsste um 13.05 Uhr gestartet werden, der Herren Super-G um 14.05 Uhr, ansonsten hätte man Probleme mit dem Tageslicht.

Update: FIS Renndirektor Markus Waldner: Die Vorhersagen von gestern waren leider nicht ganz korrekt. Es ist mehr Schnee gekommen als erwartet, das größte Problem ist aber zur zeit der Nebel im Mittelteil der Strecke. Am Start haben wir blauen Himmel, vom Super-G Start nach unten haben wir aber keine Sicht. Die Läuferinnen haben am frühen Morgen ihre Besichtigung gemacht, aber praktisch nichts gesehen. Jetzt müssen wir erst noch eine weitere Besichtigung ansetzten, bevor wir überhaupt an ein Rennen denken können. Der nächste Jury-Entscheid ist um 11 Uhr, wobei die Damen bei den Rennen heute Vorrang haben, und um 13.05 Uhr starten könnten. Die Herren eine Stunde später um 14.05 Uhr, später können wir nicht gehen. Ein direktes Wetterfenster ist nicht in Sicht, da es auch keinen Nordwind heute gibt. Aber ich will nichts verschreien, wir hoffen immer noch dass wir die beiden Rennen austragen können.

Update: Der Start des Rennens wurde nach unten verlegt und verschiebt sich nach hinten. Nächste Jury-Entscheidung um 11.00 Uhr. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

   

Daten und Fakten zur Ski Weltcup Saison 2020/21
Ski Weltcup Finale in Lenzerheide
Super-G der Damen in Lenzerheide

FIS-Startliste – Super-G der Damen in Lenzerheide
FIS-Liveticker – Super-G der Damen in Lenzerheide
FIS-Endstand – Super-G der Damen in Lenzerheide

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Super-G der Damen 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Damenwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Gut-Behrami hat bisher 16 Weltcup-Siege im Super-G errungen und liegt damit in der Rangliste der Frauen gemeinsam mit Katja Seizinger Seizinger (16) auf Platz drei. Nur Vonn (28) und Götschl (17) haben mehr Super-G-Rennen der Damen im Ski Weltcup gewonnen. Die kleine Super-G Kugel bei den Frauen haben nur Lindsey Vonn (5), Katja Seizinger (5), Carole Merle (4) und Renate Götschl (3) mindestens so oft gewonnen.

Federica Brignone gewann den letzten Super-G im Weltcup der Frauen, am 28. Februar in Val di Fassa. Sie könnte damit die erste Italienerin werden, die einen Super-G im Weltcup in Folge gewinnt. Von den Italienerinnen hat nur Karen Putzer (4) so viele Super-G-Rennen im Weltcup gewonnen wie Brignone (4). Vor dem Rennen in Lenzerheide teilen sich Federica Brignone (16) und Deborah Compagnoni (16) den italienischen Rekord für die meisten Weltcup-Siege der Italienerinnen (alle Disziplinen).

Corinne Suter hat 2019/20 die Kristallkugel in dieser Disziplin gewonnen. Mit 310 Punkten liegt sie derzeit auf dem dritten Platz hinter Lara Gut-Behrami (525) und Federica Brignone (323). In dieser Saison wartet die 26-Jährige noch auf ihren ersten Sieg im Super-G. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie beim ersten Super-G dieser Saison, als Zweite in Val d’Isère am 20. Dezember. Suters bisher einziger Weltcup-Sieg im Super-G kam am 9. Februar 2020 in Garmisch-Partenkirchen zustande.

Im Super-G der Damen gab es in dieser Weltcup-Saison bisher nur drei Siegerinnen: Lara Gut-Behrami (4), Federica Brignone (1) und Ester Ledecká (1). Ledecká gewann den ersten Super-G in dieser Weltcup-Saison. Ihre Bilanz bei den nächsten vier Weltcup-Teilnahmen in dieser Disziplin: 6-15-6-6. In Lenzerheide möchte Ledecká die erste tschechische Skirennfahrerin werden, die drei Weltcuprennen gewinnt (inklusive Tschechoslowakei). Sie teilt sich zur Zeit den Rekord von zwei Weltcup-Siegen mit Šárka Strachová und Olga Charvátová.

Petra Vlhová hat 44 Weltcup-Podestplätze erreicht, darunter einen im Super-G: einen zweiten Platz in Garmisch-Partenkirchen am 1. Februar. Vlhová könnte zusammen mit Mikaela Shiffrin die einzige aktive Skifahrerin sein, die mindestens ein Weltcuprennen im Slalom, Riesenslalom und Super-G gewonnen hat. Shiffrin ist eine von insgesamt 11 Frauen, die dies geschafft haben.

Tamara Tippler stand sieben Mal bei einem Weltcup-Super-G auf dem Podium, hat aber nie gewonnen (dreimal Platz 2, viermal Platz 3). Das ist derzeit der Frauenrekord für die meisten Podiumsplätze ohne jemals in dieser Disziplin zu gewinnen.

Mit 29 Jahren und 343 Tagen (am 18. März) kann Tippler die älteste Österreicherin werden, die ihr erstes Super-G-Rennen im Weltcup gewinnt. Nicole Schmidhofer war 29 Jahre und 317 Tage alt, als sie in Garmisch-Partenkirchen (26. Januar 2019) ihren ersten Weltcup-Super-G-Sieg holte.

Österreich könnte zum zweiten Mal innerhalb der letzten neun Saisons keinen Super-G der Damen in einer kompletten Weltcup-Saison gewinnen, nachdem man 2016/17 sieglos blieb.

Marta Bassino kann nach Karen Putzer (2002/03) und Brignone (2015/16, 2017/18, 2019/20) die dritte Italienerin werden, die sowohl einen Riesenslalom als auch einen Super-G in einer einzigen Weltcup-Saison gewinnt.

Bassino hat in ihrer Karriere bereits zwei Super-G-Podiumsplätze im Weltcup erreicht, zweite Plätze in Bansko (26. Januar 2020) und St. Anton am Arlberg (10. Januar 2021).

 

Damen Super-G Rennen der Saison 2020/21

  1. Super-G der Damen in Val d’Isere

Die Tschechin Ester Ledecká gewann den Super-G in Val d’Isère hauchdünn vor der Schweizerin Corinne Suter und der Italienerin Federica Brignone. Überhaupt stark präsentierten sich die azurblauen Damen. So kamen Marta Bassino, Sofia Goggia und Elena Curtoni auf die Ränge vier, sieben und acht. Suters Mannschaftskollegin Lara Gut-Behrami konnte auch überzeugen und schwang auf dem fünften Platz ab. Die Slowakin Petra Vlhová sammelte als Sechste wieder jede Menge Punkte in Bezug auf den Gesamtweltcup. Michelle Gisin, ihres Zeichens drittbeste Swiss-Ski-Dame und die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie rundeten als Neunte und Zehnte die Top-10 des heutigen Rennens ab.

  1. Super-G der Damen in St. Anton

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G in St. Anton am Arlberg. Auf Rang zwei schwang die Italienerin Marta Bassino ab; Dritte wurde Gut-Behramis Landsfrau Corinne Suter. Auf Position vier landete mit Tamara Tippler die beste ÖSV-Athletin. Auf Position fünf klassierte sich die azurblaue Skirennläuferin Federica Brignone. Hinter der letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin kam Ester Ledecká auf Platz sechs; sie hatte den ersten Super-G der Saison im französischen Val d’Isère für sich entschieden. Eine exzellente Vorstellung zeigte die mit der hohen Startnummer 34 ins Rennen gegangene Österreicherin Ariane Rädler, sie belohnte sich mit dem sehr guten siebten Rang, und verwies die Swiss-Ski-Damen Michelle Gisin auf Rang acht. Wendy Holdener aus der Schweiz und die Tirolerin Stephanie Venier teilten sich zeitgleich den neunten Rang.

  1. Super-G der Damen in Crans-Montana

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G von Crans-Montana. Sie verwies in ihrem Heimrennen die Österreicherin Tamara Tippler und die Italienerin Federica Brignone auf die Ränge zwei und drei. Brignones Landsfrau Francesca Marsaglia, die als Vierte abschwang, verpasste um gerade einmal vier Hundertstelsekunden den Sprung aufs Treppchen. Christine Scheyer, mit der Nummer 33 ins Rennen gegangen, ließ die besten Athletinnen zittern. Am Ende reichte es für die Vorarlbergerin für Rang fünf. Die Swiss-Ski-Ladies traten bei ihrem Heimrennen mit einem kompakten Mannschaftsresultat auf; so klassierten sich Priska Nufer, Corinne Suter, und Joana Hählen auf den Rängen sechs, neun und elf. Aber auch Marta Bassino konnte sich freuen. Als Drittbeste der azurblauen Auswahl reichte es hinter der auf Position sieben fahrenden Tirolerin Ricarda Haaser für Platz acht. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie zeigte abermals eine gute Vorstellung und reihte sich auf Rang zehn ein.

  1. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen (Samstag)

Beim ersten Ski Weltcup Super-G auf der Kandahar zeigte abermals die Schweizerin Lara Gut-Behrami, aus welchem Holz sie geschnitzt ist und gewann vor der talentierten Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und der sensationell fahrenden Marie-Michele Gagnon aus Kanada. Die italienische Abfahrtskönigin Sofia Goggia schwang als Vierte ab. Mit der Nummer 25 ging Christine Scheyer vom Team Austria ins Rennen. Sie zeigte eine ansprechende bis sehr gute Leistung und wurde am Ende mit Platz fünf belohnt. Die Tschechin Ester Ledecká landete heute auf Rang sechs. Dahinter ging es ziemlich eng zur Sache, denn Gut-Behramis Landsfrauen Corinne Suter (7.) und Priska Nufer (8.) lagen nur knapp dahinter. Zweitbeste Österreicherin wurde Tamara Tippler, die auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie Nufer war. Den zehnten Platz teilten sich die Französin Tiffany Gauthier und Petra Vlhová aus der Slowakei.

  1. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen (Sonntag)

Am Montag wurde der 2. Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen. Dabei triumphierte erneut die Schweizerin Lara Gut-Behrami vor der erstaunlich stark fahrenden Slowakin Petra Vlhová und der in diesem Winter konstante Ergebnisse erzielenden Österreicherin Tamara Tippler. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, schwang als Vierte ab. Gut-Behramis Landsfrau Corinne Suter beendete den 2. Super-G auf bayerischem Schnee auf Position fünf. Sie war um zwei Hundertstelsekunden schneller als die Tschechin Ester Ledecká, die sich auf Rang sechs klassierte. Die Italienerin Federica Brignone reihte sich auf Position sieben ein.

  1. Super-G der Damen in Val di Fassa

Auf der „La VolatA“-Piste freute sich die Italienerin Federica Brignone über den Tagessieg im Super-G. Für die Athletin aus dem Aostatal war es nach Soldeu (2016), Bad Kleinkirchheim (2018) und Sotschi (2020) der vierte Erfolg in dieser Disziplin. Obwohl die Schweizerin Lara Gut-Behrami im unteren Abschnitt ordentlich Gas gab, reichte es für sie nicht zum dritten Sieg in Folge auf der neuen Strecke am San-Pellegrino-Pass. Als Dritte kletterte mit Corinne Suter eine weitere Swiss-Ski-Athletin aufs Podest. Die azurblauen Damen zeigten im Gegensatz zu den vergangenen Rennen ein sehr gutes und geschlossenes Mannschaftsresultat. So schwangen Elena Curtoni, Francesca Marsaglia und Marta Bassino auf den Plätzen vier bis sechs ab. Die immer mit einem strahlenden Lächeln fahrende Norwegerin Ragnhild Mowinckel tastet sich immer mehr an die Weltspitze heran und klassierte sich auf Rang sieben. Enttäuscht war sicher Tamara Tippler aus Österreich, die Achte wurde und nichts mit der Entscheidung zu tun hatte. Die besten Zehn wurden von der Französin Tessa Worley und dem zeitgleichen Duo Breezy Johnson aus den USA und Alice Robinson aus Neuseeland vervollständigt.

 

WM-Super-G der Damen in Cortina d’Ampezzo 2021

Beim WM-Super-G der Damen behielt die Schweizerin Lara Gut-Behrami Nerven wie Stahl. Sie wurde anhand ihrer vier bisherigen Saisonsiege ihrer Favoritenrolle mehr als nur gerecht und gewann die heiß ersehnte WM-Goldmedaille. Ihre Teamkollegin Corinne Suter, die 2019 im schwedischen Åre Zweite wurde, konnte sich erneut über die WM-Silbermedaille freuen. Eine positive Überraschung lieferte Mikaela Shiffrin aus den USA ab. Die 25-Jährige raste auf der Olimpia delle Tofane, ohne ein einziges Speedrennen in diesem Winter bestritten zu haben, zu WM-Bronze. Ester Ledecká aus der Tschechischen Republik schrammte knapp an einem weltmeisterlichen Edelmetall vorbei und musste sich mit „Blech“ bzw. mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. Die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie konnte mit dem fünften Platz mehr als nur zufrieden sein. Die Kanadierin Marie-Michele Gagnon zeigte eine forsche wie gleichermaßen freche Fahrt und wurde mit Position sechs belohnt. Die Österreicherin Tamara Tippler war mit dem erzielten siebten Platz gewiss nicht glücklich. Die besten Zehn wurden von der Eidgenossin Michelle Gisin (8.), der Slowakin Petra Vlhová (9.) und der Italienerin Federica Brignone (10.) vervollständigt.

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