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LIVE: Slalom der Damen in Aspen, Vorbericht, Startliste und Liveticker

© Kraft Foods / Mikaela Shiffrin geht als Top-Favoritin in den Slalom von Aspen

© Kraft Foods / Mikaela Shiffrin geht als Top-Favoritin in den Slalom von Aspen

Aspen – Eigentlich ist der US-Skiort der Ort, der die Damen zum zweiten Slalom im Skiwinter bittet. Da aber das Rennen im finnischen Levi wegen Schneemangels ausgefallen ist, werden im US-Bundestaat Colorado gleich zwei Torläufe ausgetragen. Um 18.15 Uhr (MEZ) wird die erste Dame den Torlauf eröffnen, die Entscheidung mit den besten 30 Frauen erfolgt drei Stunden später. Die offizielle Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben.

Die große Favoritin bei ihrem Heimrennen ist ohne Zweifel die US-Dame Mikaela Shiffrin, die bereits beim Riesentorlauf am Rettenbachferner auf das Stockerl fuhr. Die 20-Jährige ist ein Phänomen und zeigt mit ihrer außergewöhnlichen fahrerischen Klasse Slalomkunst vom Feinsten. Heute wird sie, nach dem verschenkten Riesenslalomsieg am Freitag, mit jeder Menge Wut im Bauch an den Start gehen.

Frida Hansdotter mit zwölf zweiten Rängen auf dem Buckel möchte die Feier der US-Amerikanerin vermiesen. Die Schwedin will somit beim ersten Rennen des Winters zeigen, was in ihr steckt. Hansdotter muss auch auf ihre Teamkollegin Maria Pietilä-Holmner aufpassen. Denn wenn man die Disziplinenwertung des vergangenen Winters näher betrachtet, erkennt man, dass die Vertreterin des Drei-Kronen-Teams gemeinsam mit der Slowakin Veronika Velez-Zuzulová auf dem sechsten Rang platziert war. Außerdem haben die Tschechin Šárka Strachová und die junge Eidgenossin Wendy Holdener recht gute Chancen, gleich im ersten Torlauf der Saison 2015/16 aufs Podest zufahren. Besonders der Schweizerin trauen einige die eine oder andere gute Platzierung zu. Ihre Trainer gehen sogar noch weiter und glauben, dass, wenn alles passt, sogar ein Sieg im Bereich des Möglichen ist.

Carmen Thalmann, im Vorjahr in der Slalomwertung hinter Kathrin Zettel und Nicole Hosp drittbeste Österreicherin, will im ersten Rennen nach dem Rücktritt ihrer erfolgreichen Mannschaftskolleginnen ein positives Resultat erzielen. Mit einem Top-7-Resultat kann die Kärntnerin sicherlich zufrieden sein und kann mit stolzer Brust für die nächsten Entscheidungen planen. Auch für ihre Teamkollegin Michaela Kirchgasser sollte, trotz des Ausfalls im Riesenslalom am Freitag, ein Top Ten Platz im Bereich des Möglichen sein.

Nachdem die ÖSV-Athletin Bernadette Schild so einiges umgestellt hat, will auch sie wieder erfolgreich sein. Ein einstelliger Platz sollte durchaus nicht utopisch sein. Beim DSV ruhen die Hoffnungen auf Lena Dürr. Die Münchnerin hat in der Vorbereitung überzeugt und laut Trainer Markus Anwander einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Einen Platz unter den besten Zehn streben aber auch Nastasia Noens (FRA), Marie-Michele Gagnon (CAN), Nina Löseth (NOR) und Erin Mielzynski (CAN) an.

Blicken wir noch ein wenig in unsere dicke Chronik: Im Jahr 1968 feierte die Kanadierin Nancy Green einen Sieg in Aspen. Sie schrieb Sportgeschichte, zumal sie sich als Erste in die Siegerlisten eintrug. Zwei Jahrzehnte später feierten die rot-weiß-roten Ski-Damen um Roswitha Steiner, Anita Wachter, Monika Maierhofer und Karin Buder einen Vierfachtriumph. Im letzten Jahr gewann die Tirolerin Nicole Hosp. Frida Hansdotter aus Schweden verhinderte mit ihrem zweiten Rang einen ÖSV-Doppelsieg, zumal Kathrin Zettel aus Niederösterreich Dritte wurde. Die Besetzung dieses Podiums wird es nie mehr geben, zumal die beiden österreichischen Technikspezialistinnen vergangener Tage nicht mehr zu den aktiven Skirennläuferinnen zählen und am Ende des letzten Skijahres ihre erfolgreichen Laufbahnen beendet haben.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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