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LIVE: Slalom der Damen in Jasná 2021 am Samstag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten: 9.30 / 12.30 Uhr

LIVE: Slalom der Damen in Jasná 2021 am Samstag, Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeiten: 9.30 / 12.30 Uhr (Foto: © worldcupjasna.sk)

LIVE: Slalom der Damen in Jasná 2021 am Samstag, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten: 9.30 / 12.30 Uhr (Foto: © worldcupjasna.sk)

Jasná – Nachdem die Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo mittlerweile der Vergangenheit angehören, geht es für die Slalomspezialistinnen im Weltcup weiter. Schauplatz des nächsten Rennens ist Jasná, gelegen in der Niederen Tatra. Für die Führende in der Disziplinenwertung Petra Vlhová ist es ein Heimrennen. Auch wenn coronabedingt keine Fans ihr vor Ort Unterstützung geben können, will sie ordentlich punkten, um wieder an die Schweizerin Lara Gut-Behrami, die im Torlauf traditionsgemäß nicht an den Start geht, in Bezug auf die große Kristallkugel, heranzurücken. Der erste Lauf beginnt um 9.30 Uhr (MEZ), der Startschuss des zweiten Durchgangs, bestehend aus den besten 30 Athletinnen, ertönt drei Stunden später. Die offizielle FIS Startliste für den Ski Weltcup Slalom der Damen, am Samstag um 11.00 Uhr in Jasná sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Daten und Fakten zur Ski Weltcup Saison 2020/21
Slalom der Damen in
Jasná

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 09.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 1. Durchgang
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 12.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 2. Durchgang
Offizieller FIS-Endstand Slalom Damen in Jasná

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Slalom der Damen 2020/21

Nationencup: Damenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Die Österreicherin Katharina Liensberger, in den bellunesischen Dolomiten unter anderem im Slalom mit WM-Gold dekoriert, befindet sich in der Form ihres Lebens und möchte nach fünf Top-3-Platzierungen in Folge endlich im Slalom auf die oberste Stufe des Podests klettern. Die Vorarlbergerin besticht durch die Leichtigkeit des Seins und brennt förmlich darauf. Aber auch die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die bei den drei Speedrennen im Fassatal nicht mit von der Partie war, hat noch alle Chancen der Welt, um sich wie so oft zur Slalomkönigin zu küren. Rein mathematisch würde sich auch das für die Schweizer Allrounderin Michelle Gisin ausgehen.

Gisins Mannschaftskollegin Wendy Holdener, die in Cortina d’Ampezzo keine Medaille gewann und etwas nüchtern auf den saisonalen Höhepunkt zurückblickt, ist überfällig, ihren ersten Weltcupsieg in dieser Disziplin betreffend. Sie landete so oft wie keine andere auf dem zweiten bzw. dritten Platz. Sollte ihr dieser Erfolg in der Slowakei gelingen, würde ihr in dieser etwas verkorksten Saison ein Stein vom Herzen fallen.

Darüber hinaus können die österreichischen Athletinnen Chiara Mair, Katharina Huber und Katharina Truppe dafür Sorge tragen, dass sie gemeinsam mit dem Zugpferd aus dem Ländle (damit ist Katharina Liensberger gemeint, Anm. d. Red.) wiederum ein kompaktes Mannschaftsresultat anpeilen. Die Kanadierin Laurence St-Germain hat in diesem Winter bereits mehrere Mal aufhorchen lassen, sodass auch in Jasná für sie ein Top-10-Ergebnis im Bereich des Möglichen ist und keineswegs eine Utopie darstellt.

Die Deutsche Lena Dürr ist sehr talentiert, doch sei weiß, dass sie, um einmal ein sehr gutes Resultat einzufahren, zwei konstant gute und ansatzweise fehlerfreie Durchgänge ins Ziel bringen muss. Oft ist ein Lauf sehr gut, währenddessen im anderen sich der Schlendrian dazu gesellt, sodass am Ende ein mittelmäßiges Ergebnis herausschaut. Die Norwegerin Kristin Lysdahl ist auch sehr gut unterwegs; bei ihr kann das über St-Germain Geschriebene ohne Bedenken wiederholt werden.

Es ist noch nicht sicher, ob die Martina Dubovská an den Start gehen wird. Die Tschechin, die die Saison ihres Lebens bestreitet und mit sehr guten Platzierungen positiv aufgefallen ist, hat mit dem Unfalltod ihrer Mutter sogar die Teilnahme an der Ski-WM sausen lassen und ein persönliches hartes Schicksal zu ertragen. Sollte sie dabei sein und ein weiteres gutes Ergebnis verbuchen, kann man sich sicher sein, wem sie dieses widmen wird. Die Italienerin Elena Curtoni will mit ihrer Erfahrung punkten und die junge Eidgenossin Melanie Meillard möchte auch wieder einmal von sich reden lassen.

Die Norwegerinnen Mina Fürst Holtmann, Kristina Riis-Johannessen, Marie Therese Tviberg und Thea Louise Stjernesund kleben in der Disziplinenwertung fast aufeinander, sodass man von einem starken Auftritt der Wikinger-Delegation ausgehen kann. Ähnliches wünscht man dem ÖSV-Duo Katharina Gallhuber und Franziska Gritsch, der jungen Swiss-Ski-Dame Camille Rast, den Schwedinnen Sara Hector und Emelie Wikström oder der Slowenin Ana Bucik. Vielleicht gelingt jedoch Shiffrins Teamkollegin Paula Moltzan, die letzthin sehr positiv auffiel, der große Clou?

Am 6. März 2016, also genau vor fünf Jahren, wurde der letzte Slalom der Damen in Jasná ausgetragen. Es siegte Shiffrin vor Holdener. Die mittlerweile zurückgetretene Hausherrin Veronika Velez-Zuzulová belegte zur Freude ihrer zahlreich erschienenen Schlachtenbummler den dritten Rang.

 

Damen Slalom Rennen der Saison 2020/21

  1. Slalom der Damen in Levi

Im finnischen Levi wurde der erste Slalom der Damen in der Saison 2020/21 ausgetragen. Dabei siegte die Slowakin Petra Vlhová vor der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Österreicherin Katharina Liensberger. Diese drei Athletinnen lagen bereits nach dem ersten Durchgang auf den Positionen eins bis drei. Die Eidgenössinnen Wendy Holdener und Michelle Gisin tauschten im Finale die Positionen und schwangen am Ende auf den Plätzen vier und fünf ab. Hinter dem schweizerischen Duo klassierte sich Laurence St-Germain knapp dahinter auf Rang sechs. Das ÖSV-Trio Katharina Truppe, Chiara Mair, und Katharina Huber beendete den Torlauf auf den Plätzen sieben, acht und zehn. Dazwischen konnte sich die junge Swiss-Ski-Dame Mélanie Meillard  über ihren sehr guten neunten Rang freuen.

  1. Slalom der Damen in Levi

Beim zweiten Ski Weltcup Damenslalom im Rahmen des Skiwinters 2020/21, der ebenfalls in Levi ausgetragen wurde, wiederholte Petra Vlhová ihren Vortagessieg. Die Slowakin verwies die Schweizerin Michelle Gisin und die Österreicherin Katharina Liensberger auf die Positionen zwei und drei. Wendy Holdener, ebenfalls für das Swiss-Ski-Team unterwegs, kam als Vierte ins Ziel. Mikaela Shiffrin aus den USA schwang als Fünfte ab und war in der Endabrechnung nur eine lächerliche Hundertstelsekunde schneller als die auf Platz sechs fahrende Österreicherin Franziska Gritsch, die ihr fahrerisches Talent erneut eindrucksvoll unter Beweis stellte. Hinter der Ötztalerin fuhr Katharina Truppe – auch sie ist für das Team Austria unterwegs – auf Position sieben. Die besten Zehn wurden von der Kanadierin Laurence St-Germain, der Italienerin Irene Curtoni und der aufstrebenden Tschechin Martina Dubovská vervollständigt.

  1. Slalom der Damen in Levi

Beim Nachtslalom auf dem Semmeringer Zauberberg vor den Toren Wiens, gewann die Schweizerin Michelle Gisin aus der Schweiz. Auf Position zwei schwang die Österreicherin Katharina Liensberger ab. Mikaela Shiffrin aus den USA beendete ihren Arbeitstag auf dem dritten Platz, nachdem sie zur Halbzeit noch in Führung lag. Die Slowakin Petra Vlhová, die die ersten beiden Torläufe in Levi für sich entschied belegte den vierten Rang. Zweitbeste Eidgenossin wurde Wendy Holdener, die trotz weniger Skitage auf Platz fünf abschwang. Katharina Truppe zeigte zwei konstante Läufe und klassierte sich auf Platz sechs. Die Norwegerinnen Kristin Lysdahl und Maria Therese Tviberg beendeten ihren Slalom auf niederösterreichischem Schnee hinter der ÖSV-Dame auf den Positionen sieben und acht. Shiffrins Mannschaftskollegin Nina O‘Brien und Katharina Huber vom Team Austria konnten sich im Finallauf verbessern und vervollständigten die besten Zehn.

  1. Slalom der Damen in Zagreb

Die slowakische Skirennläuferin Petra Vlhová gewann den Slalom in Zagreb und somit das erste Rennen des Kalenderjahres 2021. Zweite wurde die Österreicherin Katharina Liensberger. Auf Position drei klassierte sich die Schweizerin Michelle Gisin, die am Semmering noch auf die oberste Stufe des Podests kletterte. Die auf Rang vier abschwingende Mikaela Shiffrin verpasste knapp den 100. Sprung auf ein Weltcuptreppchen. Die Kanadierin Erin Mielzynski wurde Fünfte und war um 0,06 Sekunden schneller als Gisins Teamkollegin Wendy Holdener, die als Sechste ins Ziel kam. Die Wikingerin Kristin Lysdahl schwang als Siebte ab, während die Deutsche Lena Dürr sich als gute Achte einreihte. Die Tirolerin Chiara Mair und die Norwegerin Mina Fürst Holtmann komplettierten die besten Zehn des ersten Torlaufs der Frauen im Kalenderjahr 2021.

  1. Slalom der Damen in Flachau

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin meldete sich beim Slalom in Flachau gerade rechtzeitig vor der Ski-WM 2021 zurück. Im letzten Torlauf vor den Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo gewann die 25-Jährige vor der Österreicherin Katharina Liensberger und Wendy Holdener aus der Schweiz. Die Slowakin Petra Vlhová, die die beiden letzten Rennen im Salzburger Land für sich entschied, belegte den vierten Rang. Auf den Positionen fünf und sechs klassierten sich mit Michelle Gisin und Camille Rast zwei Eidgenossinnen. Die Österreicherin Chiara Mair reihte sich auf Platz sieben ein. Die Top-10 des Nachtslaloms in Flachau, der coronabedingt ohne Fans stattfand, wurden von der Kanadierin Laurence St-Germain, Shiffrins Teamkollegin Paula Moltzan, und der ÖSV-Vertreterin Katharina Truppe abgerundet.

 

WM Slalom der Damen in Cortina d‘Ampezzo 2021

Katharina Liensberger holte beim WM-Slalom in Cortina d’Ampezzo (ITA) Slalom-Gold! Sie gewann das Rennen mit einer Sekunde Vorsprung auf die Zweitplatzierte Petra Vlhova aus der Slowakei und der Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin (USA). „Blech“-Pech hatte die Schweizerin Wendy Holdener, die sich im Unterschied zu den bisherigen Auftritten bei der diesjährigen Ski-Weltmeisterschaft in den bellunesischen Dolomiten stark verbessert zeigte, jedoch mit dem undankbaren vierten Platz begnügen musste. Sehr gut präsentierte sich die im Europacup auftrumpfende Slowenin Andreja Slokar, die mit der relativ hohen Startnummer 31 auf Position 17 fuhr und dank der zweitbesten Zeit im Finale ein Dutzend Plätze gutmachte und sich am Ende über den fünften Rang freuen konnte. Zweitbeste Österreicherin wurde die Tirolerin Chiara Mair, die sich als Sechste in die Slalom-Ergebnisliste eintrug. Die Norwegerin Kristin Lysdahl schwang als Siebte ab. Eine sehr gute Vorstellung zeigte auch die Swiss-Ski-Dame Camille Rast auf Platz acht. Die besten Zehn des Torlaufs auf der Druscié-Strecke wurden von Slokars Teamkollegin Ana Bucik (9.) und der Japanerin Asa Ando (10.) komplettiert.

 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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