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LIVE: Slalom der Damen in Zagreb 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten Sonntag 12.30 Uhr / 16 Uhr

LIVE: Slalom der Damen in Zagreb 2021 - Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeiten Sonntag 12.30 Uhr / 16 Uhr

LIVE: Slalom der Damen in Zagreb 2021 – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeiten Sonntag 12.30 Uhr / 16 Uhr

Zagreb – Das neue Jahr 2021 ist gerade einmal drei Tage alt, und schon steht mit dem Slalom der Damen in der kroatischen Hauptstadt Zagreb das erste Weltcuprennen an. Es wird sicher eine spannende Entscheidung, zumal wohl die Dominanz der 25-jährigen US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der gleichaltrigen Slowakin Petra Vlhová ein Ende gefunden hat. Um 12.30 Uhr (MEZ) fällt der Startschuss zum ersten Lauf; das Finale der besten 30 beginnt um 16 Uhr. Die offizielle FIS Startliste für den 1. Durchgang beim Slalom der Damen, am Dienstag um 12.30 Uhr in Zagreb, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Daten und Fakten zum Ski Weltcup 2020/21
4. Slalom der Damen in Zagreb

Offizielle FIS-Startliste 1. Durchgang – Start 12.30 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 1. Durchgang
FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Starliste 2. Durchgang – Start 16.00 Uhr
Offizieller FIS-Liveticker der Damen 2. Durchgang
Offizieller FIS-Endstand Slalom Zagreb

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Slalom der Damen 2020/21

Nationencup: Damenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Vor gut einem Jahr schien die Slalomwelt der Damen monoton zu sein. Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin avancierte zur Seriensiegerin. Ab und zu schien die Slowakin Petra Vlhová die Vormachtstellung der Lady aus Vail zu unterbrechen, aber andere Skirennläuferinnen auf dem obersten Treppchen des Podiums: Fehlanzeige! Doch heuer ist alles anders. Shiffrin ist nicht mehr so übermächtig wie in früheren Jahren; Vlhová hat zwar Saisonrennen – und zwar die Auftaktrennen in Levi – für sich entschieden, ließ aber dem gegenüber am Semmering Federn. Trotzdem sind die beiden natürlich immer noch zu den Besten in dieser Disziplin, das Skifahren zwischen den Toren werden sie wohl über das Jahresende wohl nicht verlernt haben.

Die Schweizerin Michelle Gisin ist in den Kreis der Favoritinnen aufgestiegen; sie hat mit ihrem Triumph vor Jahreswechsel vor den Toren Wiens eine sehr lange Serie beendet, denn im fernen Januar 2002 war es ihre Landsfrau Marlies Oster, die den letzten Erfolg einer Swiss-Ski-Torläuferin im Weltcup feierte. Eigentlich traute man die Wachablösung Wendy Holdener zu, die noch auf ihren ersten Weltcupsieg in dieser Disziplin feierte und alles in die Wege leiten möchte, diesen nun am Bärenberg zu erreichen. Holdener ist oft Zweite und Dritte geworden, aber immer waren Shiffrin und/oder Vlhová besser. Doch man kann davon ausgehen, dass die Dame aus Unteriberg dank des Sieges ihrer Teamkollegin auch zu Höhenflügen ansetzen kann und vielleicht bald schon ihren ersten Sieg bei einem Weltcup-Slalom einfahren kann.

Ein kurioses Rechenspiel zeigt Katharina Liensberger auch ganz oben. Die Österreicherin, die bei ihrem Heimrennen um elf Hundertstelsekunden an einen Sieg vorbeischrammte. Wenn man die Zeiten der Rennen in Lappland und Niederösterreich zusammenzählt, ist die 23-jährige aus Vorarlberg die Schnellste. Doch damit kann man sich während des Einsatzes nicht beschäftigt. Wichtig sind zwei annähernd fehlerfreie und gute Durchgänge, dann klappt es auch mit einem Sieg. Im Jahr 2014 gewann mit der mittlerweile zurückgetretenen Tirolerin Nicole Hosp die letzte ÖSV-Dame einen Slalom, und Liensberger hat das Zeug, vielleicht schon mit ihrem ersten Rennen im neuen Jahr diese Serie zu beenden.

Nicht nur Liensberger, sondern auch ihre ehrgeizigen Teamkolleginnen Katharina Truppe, Katharina Huber, Chiara Mair und Franziska Gritsch wollen im ersten Rennen des Jahres 2021 zeigen, was in ihnen steckt. Ein ähnliches kompaktes Resultat wie vor dem Jahreswechsel in Niederösterreich ist ihnen auch in Kroatien zuzutrauen. Nicht nur Trainer Christian Mitter weiß, dass gute Ergebnisse das Selbstvertrauen stärken. Die Ötztalerin, die einen sensationellen ersten Lauf am Semmering zeigte, möchte diese Leistung auch in zwei Durchgängen zeigen. Dann ist alles und viel mehr möglich. Ihre verletzte Freundin Bernadette Schild wird ihnen vom Krankenbett die Daumen drücken.

Die azurblaue Vertreterin Irene Curtoni ist eine sehr konstante Athletin, die mit ihrer Erfahrung punkten und sich durchaus unter die besten Zehn klassieren kann. Ob sie weitere vorne klassiert sein kann, hängt von vielerlei Faktoren ab. Aber die in der Disziplinenwertung vor ihr gereihten Rivalinnen schenken ihr sicher nichts; da ja die Weihnachtszeit schon vorbei ist und der Ehrgeiz der Konkurrenz, weitere Spitzenergebnisse einzufahren, sicher groß ist. Die Norwegerinnen Mina Fürst Holtmann, Maria Therese Tviberg, Kristina Riis-Johannessen und Kristin Lysdahl, ihres Zeichens die besten Slalomspezialistinnen des großen skandinavischen Landes, sind jung und dynamisch. Und mit viel Elan ausgestattet, können auch sie im ersten Slalom des Kalenderjahres 2021 aufzeigen und hinsichtlich der bevorstehenden alpinen Ski-WM in Cortina d’Ampezzo abermals eine Talentprobe abliefern.

In diesem Winter zählen die Kanadierinnen Laurence St-Germain und Erin Mielzynski zu den Skirennläuferinnen, die konstant und gut fahren und hie und da mit einem mehr als guten Ergebnis aufhorchen lassen. Coach Manuel Gamper sorgt dafür, dass es seinen Schützlingen gut geht. Der Südtiroler ist als ein akribischer Trainer bekannt, der nichts dem Zufall überlässt und ferner alles in die Wege leitet, dass die individuellen Stärken seiner Athletinnen ausgebaut und dann bei einem Rennen zur Geltung kommen und unterstrichen werden. Ein positiver Blick aus der tschechischen Delegation ist ohne Zweifel Martina Dubovská, die aus dem Schatten ihrer erfolgreichen Landsfrau Ester Ledecká herauskommen will und im Torlauf weiterhin für Furore sorgen möchte und sich auch in Kroatien das durchaus realistische Ziel setzen kann, unter die besten Zehn des Klassements zu fahren.

Die Eidgenossin Melanie Meillard braucht noch ein wenig, um an die erfolgreiche Zeit vor ihrer Verletzungsmisere anzuknüpfen. Sie ist jedoch sehr motiviert, und man muss ihr die Zeit geben. Dann wird sie abseits von Michelle Gisin und Wendy Holdener viel Freude bereiten. Die Swiss-Ski-Athletin zeigt phasenweise sehr gute Leistungen und will Kroatien mit einem guten Ergebnis im Handgepäck verlassen und hinsichtlich der bevorstehenden Aufgaben weiterhin wachsen und an sich arbeiten. Bei Lena Dürr aus Deutschland wurde man am Semmering nicht ganz schlau. Einem optimalen ersten Durchgang folgte ein – mit Verlaub – sehr bescheidener zweiter Lauf. Aber trotzdem kann sie mehr. Man darf sie aber nicht unter Druck setzen. Sie weiß aufgrund ihrer Routine, um was es auf dem Bärenberg geht. Aber ein Top-15-Platz ist für die Skirennläuferin aus Bayern keineswegs eine Utopie. Ihre Teamkolleginnen Marina Wallner und Andrea Filser möchten (und können) auch in Kroatien erfolgreich sein.

Am 4. Januar 2020 fand der letzte Weltcup-Torlauf der Damen auf dem Zagreber Bärenberg statt. Es triumphierte Petra Vlhová. Die Slowakin verwies Mikaela Shiffrin, die an Ort und Stelle bereits viermal triumphieren konnte, und Katharina Liensberger aus dem Ländle auf die Ränge zwei und drei.

 

Die Ski Weltcup Slalom Rennen der Saison 2020/21

  1. Slalom der Damen in Levi

Im finnischen Levi wurde der erste Slalom der Damen in der Saison 2020/21 ausgetragen. Dabei siegte die Slowakin Petra Vlhová vor der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Österreicherin Katharina Liensberger. Diese drei Athletinnen lagen bereits nach dem ersten Durchgang auf den Positionen eins bis drei. Die Eidgenössinnen Wendy Holdener und Michelle Gisin tauschten im Finale die Positionen und schwangen am Ende auf den Plätzen vier und fünf ab. Hinter dem schweizerischen Duo klassierte sich Laurence St-Germain knapp dahinter auf Rang sechs. Das ÖSV-Trio Katharina Truppe, Chiara Mair, und Katharina Huber beendete den Torlauf auf den Plätzen sieben, acht und zehn. Dazwischen konnte sich die junge Swiss-Ski-Dame Mélanie Meillard  über ihren sehr guten neunten Rang freuen.

  1. Slalom der Damen in Levi

Beim zweiten Ski Weltcup Damenslalom im Rahmen des Skiwinters 2020/21, der ebenfalls in Levi ausgetragen wurde, wiederholte Petra Vlhová ihren Vortagessieg. Die Slowakin verwies die Schweizerin Michelle Gisin und die Österreicherin Katharina Liensberger auf die Positionen zwei und drei. Wendy Holdener, ebenfalls für das Swiss-Ski-Team unterwegs, kam als Vierte ins Ziel. Mikaela Shiffrin aus den USA schwang als Fünfte ab und war in der Endabrechnung nur eine lächerliche Hundertstelsekunde schneller als die auf Platz sechs fahrende Österreicherin Franziska Gritsch, die ihr fahrerisches Talent erneut eindrucksvoll unter Beweis stellte. Hinter der Ötztalerin fuhr Katharina Truppe – auch sie ist für das Team Austria unterwegs – auf Position sieben. Die besten Zehn wurden von der Kanadierin Laurence St-Germain, der Italienerin Irene Curtoni und der aufstrebenden Tschechin Martina Dubovská vervollständigt.

  1. Slalom der Damen in Levi

Beim Nachtslalom auf dem Semmeringer Zauberberg vor den Toren Wiens, gewann die Schweizerin Michelle Gisin aus der Schweiz. Auf Position zwei schwang die Österreicherin Katharina Liensberger ab. Mikaela Shiffrin aus den USA beendete ihren Arbeitstag auf dem dritten Platz, nachdem sie zur Halbzeit noch in Führung lag. Die Slowakin Petra Vlhová, die die ersten beiden Torläufe in Levi für sich entschied belegte den vierten Rang. Zweitbeste Eidgenossin wurde Wendy Holdener, die trotz weniger Skitage auf Platz fünf abschwang. Katharina Truppe zeigte zwei konstante Läufe und klassierte sich auf Platz sechs. Die Norwegerinnen Kristin Lysdahl und Maria Therese Tviberg beendeten ihren Slalom auf niederösterreichischem Schnee hinter der ÖSV-Dame auf den Positionen sieben und acht. Shiffrins Mannschaftskollegin Nina O‘Brien und Katharina Huber vom Team Austria konnten sich im Finallauf verbessern und vervollständigten die besten Zehn.

 

Blick zurück Saison 2019/20
Slalom der Damen in Zagreb

Das Slalom in Zagreb auf dem Bärenberg endete mit einem Paukenschlag. Die Slowakin Petra Vlhová deklassierte im Mikaela-Shiffrin-Stil die Konkurrenz. Mit zwei Laufbestzeiten, und einem Vorsprung von 1.31 Sekunden, verwies sie just die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und die Österreicherin Katharina Liensberger auf die Plätze zwei und drei. Auf Platz vier schwang die Schweizerin Wendy Holdener ab. Die Schwedin Anna Swenn Larsson machte ihrer Startnummer 5 alle Ehre und belegte am Ende den fünften Platz. Die Norwegerin Nina Haver-Løseth klassierte sich auf Position sechs. Liensbergers Mannschaftskollegin Katharina Truppe wurde Siebte. Abgerundet wurden die Top-10 von der jungen Swiss-Ski-Athletin Aline Danioth, der Wikingerin Kristin Lysdahl und Emelie Wikström. Letztere ist wie Anna Swenn Larsson im Drei-Kronen-Team zuhause.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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