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LIVE: Slalom der Herren in Åre – Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Slalom der Herren in Åre - Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Slalom der Herren in Åre - Vorbericht, Startliste und Liveticker

Åre – Im schwedischen Åre findet am Sonntag der zweite Slalom der Herren in der Weltcupsaison 2014/15 statt. Ursprünglich hätte das Rennen in Frankreich ausgetragen werden, doch Schneemangel und zu warmes Wetter machten den Veranstaltern vor Ort einen Strich durch die Rechnung. Somit wird der zweite Torlauf des WM-Winters ebenfalls im hohen Norden Europas ausgetragen. Um 10.30 Uhr (MEZ) wird der erste Läufer das Rennen eröffnen, drei Stunden später wird der Finallauf ausgetragen. (Die offizielle FIS Startliste – gleich nach Eintreffen – und den FIS Liveticker finden Sie im Navigationsmenü oben.)

Wer sind die großen Favoriten? Eigentlich müsste mit Henrik Kristoffersen, Marcel Hirscher, Felix Neureuther und Mario Matt ein Quartett genannt werden, doch es gibt jede Menge Athleten, die den vier angeführten Slalom-Assen das Leben schwer machen wollen. Doch der Reihe nach:

Beim Saisonauftakt in Levi hatte Henrik Kristoffersen die Nase vorn. Der 19-jährige Norweger konnte schon im letzten Jahr überzeugen und ist immer konstanter geworden. In der Saison 2013/14 fuhr er bei fünf Rennen unter die Top-3 und beim Torlauf unter Flutlicht auf der Planai feierte er seinen ersten Weltcupsieg. Wenig überraschend war demzufolge sein Auftritt bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Wie ein Großer fuhr er dort auf und belegte am Ende die Bronzemedaille. Sein Sieg in Finnland vor wenigen Wochen ist ein Beweis dafür, dass er im Kampf um die kleine Kristallkugel lange mithalten und sie am Ende des langen Winters vielleicht auch sein Eigen nennen will.

Marcel Hirscher aus Österreich ist bei jedem Riesentorlauf und Slalom als Favorit zu nennen. Das ist nichts Neues. Er steht gut auf dem Ski und konnte sich am Freitag beim Flutlicht Riesenslalom in Are über seinen 25. Weltcupsieg freuen. Weniger freuen wird es ihn, dass mit Kristoffersens Landsmann Kjetil Jansrud ein Widersacher im Kampf um die große Kugel ins Geschehen eingetreten ist. Kurzum muss Hirscher in allen technischen Bewerben Podestplätze wie am Fließband sammeln, damit er am Ende der Saison die große Kugel – es wäre seine vierte! – in die Höhe stemmen kann. Da wäre ein weiteres gutes Ergebnis im schwedischen Åre mehr als nur vorteilhaft.

Felix Neureuther aus Deutschland musste auch in dieser Saison mit Rückschlägen kämpfen. Beim Riesenslalom in Sölden konnte er nicht teilnehmen. Beim Slalom in Finnland landete der Bayer auf Rang drei. Und in den USA, als sich in Beaver Creek die Riesentorlaufelite zur WM-Generalprobe versammelte, stand sein Start lange Zeit in den Sternen. DSV-Coach Berthold meint zwar, dass sein Schützling wenig Anlauf braucht, aber bereits am Freitag nach dem Ausscheiden im Riesenslalom von Are meldete sich der Rücken wieder. Am Samstag gab Neureuther „etwas“ Entwarnung, ob er mit diesem erneuten Rückschlag aber ganz nach vorne fahren kann, ist mehr als nur fraglich.

Mario Matt aus Österreich gewann bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit fast 35 Jahren die Goldene. Er ist der älteste, alpine Skirennläufer, dem dieses Kunststück gelang. Selbst wenn er beim Saisonauftakt in Levi ausschied, ist er immer für eine Top-Leistung zu haben. Der Tiroler besticht durch eine risikofreudige Fahrweise und will alles daran setzen, dass sein Ausfall in Finnland nur eine Eintagsfliege war. In Schweden will er viele Punkte holen, ein Podiumsplatz ist allemal drin. Wer Matt kennt weiß, dass er bei der WM unbedingt dabei sein will. Vielleicht gelingt ihm mit der dritten Goldmedaille im Torlauf dann der nächste große Clou.

Fritz Dopfer, seines Zeichens Neureuthers Teamkollege, ist gut in den WM-Winter 2014/15 gestartet. So zeigte er bereits beim ersten Rennen am Rettenbachferner seine große Klasse und musste sich im Riesenslalom nur von Marcel Hirscher geschlagen geben. Mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen kann ein gutes Ergebnis auch im Slalom von Åre erzielt werden. Man kann auch davon ausgehen, dass der DSV-Athlet unter die besten Zehn kommt. Dopfer hat gut trainiert und will alles versuchen, diese Leistungen auch im Rennen umzusetzen.

Hausherr Mattias Hargin konnte im letzten Jahr auf eine durchaus erfolgreiche Saison zurückblicken. In sieben von neun Rennen fuhr der Schwede unter die besten Zehn. Daraus ergab sich in der Summe der fünfte Rang in der Disziplinenwertung. Dennoch ist Hargin ab und zu etwas unachtsam und unkontrolliert. Sollte er eines Tages diese kleinen Mankos abstellen, ist ein Podestplatz durchaus im Bereich des Möglichen. Der 29-Jährige wird bei seinem Heimrennen bis in die Haarspitzen motiviert sein und versuchen, im entscheidenden Moment Gas zu geben. Vielleicht gelingt ihm eine Überraschung! Das gilt auch für Hargins Teamkollege André Myhrer.

Alexis Pinturault ist nicht bloß im Slalom und im Riesentorlauf, sondern auch im Super-G auf dem besten Weg, ein sehr guter Rennläufer zu werden. Der Franzose steht gut auf dem Ski und besticht durch einen extremen, ja angriffslustigen Stil. Wenn er die Gratwanderung zwischen kontrolliert-dosierter Fahrweise und schnellem Tempo schafft, kann er auch in Schweden ganz vorne mit dabei sein. Er muss auch zwei gleichmäßig gute Läufe zu Tal bringen. Dann ist alles möglich. Gerade deshalb gehört dem 23-Jährigen aus dem Kader der Grand Nation die Zukunft.

Kristoffersens Mannschaftskollege Sebastian-Foss Solevåg hat in Levi mit dem vierten Endrang überrascht und ist, wenn alles nach Wunsch verläuft, durchaus ein Kandidat, der auch in Åre unter die besten Zehn fahren kann. Der Südtiroler Patrick Thaler ist schon lange im Weltcupzirkus dabei und wartet auf seinen ersten Sieg. Ein Platz unter den ersten Drei sollte dennoch im Bereich des Möglichen liegen. Der Sarner ist mit dem fünften Platz beim Saisonauftakt in Lappland gut in den neuen Winter gestartet.

Der Schweizer Daniel Yule sammelte an gleicher Ort und Stelle 26 Weltcupzähler und belegte Position zehn. Ein Einstellen oder gar Verbessern dieses Resultats würde dem jungen Walliser sicherlich gefallen. ÖSV-Routinier Benjamin Raich, der in Levi 15. wurde und im Riesentorlauf heuer schon zweimal Vierter wurde, will seinen guten Lauf von Beaver Creek mitnehmen und in Schweden ein gutes bis sehr gutes Ergebnis nachhause bringen.

Wir wünschen uns ein gutes und spannendes Rennen, bei dem alle Athleten faire Bedingungen vorfinden. Möge der Beste gewinnen. Ein Blick in die Chronik zeigt, dass am 14. März 2009 im Rahmen des Saisonfinals der letzte Slalom der Herren in Are stattgefunden hat. Damals siegte Mario Matt vor den beiden Franzosen Julien Lizeroux und Jean-Baptiste Grange. Vierter in einer sehr spannenden Entscheidung wurde der Südtiroler Manni Mölgg. Marcel Hirscher landete wenige Tage vor seinem 20. Geburtstag auf Platz fünf. Felix Neureuther verbuchte den sechsten Rang für sich. Steve Missilier aus Frankreich belegte als drittbester seines Teams den siebten Platz. Die Top-10 wurden von den Schweden Mattias Hargin und André Myhrer und dem mittlerweile zurückgetretenen ÖSV-Athleten Manni Pranger komplettiert.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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