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LIVE: Slalom der Herren in Kitzbühel – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© hahnenkamm.com - Der Slalom in Kitzbühel

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High Noon am Ganslernhang. Punkt 12.00 Uhr steht am Freitag in Kitzbühel der Hahnenkamm Slalom auf dem Programm. Die Entscheidung wird dann ab 17.00 Uhr, im Finallauf unter Flutlicht, fallen. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie im Menü oben.)

Kitzbühel – Vor den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi stehen nun die ganzen Klassiker auf dem Programm. Nach dem Rennwochenende in Wengen ist nun Kitzbühel an der Reihe.

Hier werden die prestigeträchtigen, legendären Hahnenkammrennen ausgetragen. Und damit der Torlauf gewährleistet werden kann, wird die Durchführung von Sonntag auf Freitag vorverlegt. Die klassische Abfahrt auf der „Streif“ wird am Samstag ausgetragen, die Kombination am Sonntag.

Die Veranstalter in Kitzbühel haben alles Menschenmögliche versucht, um die Rennen zu garantieren. So starten die Slalom-Asse am Freitag um 12 Uhr in das Unternehmen „Ganslernhang 2014“, fünf Stunden später werden die besten 30 in umgekehrter Reihenfolge den Sieger ermitteln.

Die Rennen am Ganslernhang sind immer eine spannende Veranstaltung. Die zahlreichen Tiroler Fans versuchen, jahrein jahraus ihre ÖSV-Schützlinge zu einem Heimsieg zu peitschen. Im letzten Winter fuhr der Salzburger Marcel Hirscher zu einem souveränen Triumph.

Auch in diesem Jahr steht der ÖSV-Slalomstar ganz oben auf der Favoritenliste. Auch wenn das häufig wechselnde Profil ein außerordentliches Problem für einige Athleten ist, wollen die Torläufer versuchen, den Rhythmus zu finden. Das ist bei einer Streckenlänge von rund 600 Metern und einem durchschnittlichen Gefälle von 35 % oftmals nicht so einfach, zumal sich in Sekundenbruchteilen die Bedingungen ändern können.

Blicken wir auf die Favoritenliste: Natürlich ist Marcel Hirscher der große Favorit. In Wengen war er im ersten Lauf sehr gut unterwegs, im Finale hatte er einen großen Fehler und musste sich am Ende mit dem dritten Rang zufrieden sein. Aber der Österreicher hat alle Chancen der Welt, seinen Sieg aus dem Vorjahr in Kitzbühel zu wiederholen. Der Träger des roten Trikots in der Disziplinenwertung ist sichtlich gewillt, durch einen Hunderter in Bezug auf die große Kristallkugel wieder dem Norweger Svindal gefährlich nahe zu kommen.

Hirschers Freund und Dauerrivale Felix Neureuther reihte sich beim Klassiker am Lauberhorn in Wengen auf Rang zwei ein. Sein Gesundheitszustand hat sich gebessert und er möchte sich auch am Ganslernhang über einen sehr guten Platz freuen. Derzeit ist dem DSV-Athleten alles zuzutrauen. Und auf diese Art und Weise geht das „Duell der Giganten“ in die nächste Runde. Neureuther ist zudem auch ein heißer Siegkandidat.

Der Schwede Mattias Hargin enttäuschte in Wengen auf der ganzen Linie und wurde nur 18. Aber der Nordeuropäer möchte sein „Blackout“ am Lauberhorn am liebsten mit einer sehr guten Position am Ganslernhang vergessen machen. 2011 verbuchte er seine beste Kitzbühel-Platzierung mit Rang sieben. Dass der Schwede noch besser sein kann, beweist seine bisherige Saison. Daher ist eine Verbesserung durchaus im Reich des Möglichen.

Landsmann André Myhrer hat in der Saison 2011/12 die kleine Kristallkugel im Torlauf für sich entschieden. In diesem Winter lief es zu Beginn wenig rund, doch der Schwede ist kein Kind von Traurigkeit. Mit dem zweiten Platz in Adelboden und dem sechsten Schlussrang in Wengen gestaltete er die „Schweizer Wochen“ sehr erfolgreich und möchte auch in Kitzbühel an seine gute Form anknüpfen.

Der Norweger Henrik Kristoffersen wurde in Wengen zwar nur 15., aber nichtsdestotrotz ist der 19-Jährige durchaus der Newcomer der Saison. Er steht enorm sicher auf den zwei Brettern und verblüfft durch seine angriffslustige Linie. In seiner ersten Saison fuhr er schon zweimal unter den besten Drei. Keinesfalls bloß die Fachwelt ist sich einig: Ihm gehört die Zukunft, und eines Tages ist er (über)fällig für einen Sieg. Vielleicht gelingt ihm der Clou in Kitzbühel?

Mario Matt gewann bei seiner Kitzbühel-Premiere vor 13 Jahren im fernen Jahr 2000. In diesem Jahr ist der Arlberger sehr gut unterwegs. Auch wenn er in Adelboden ausschied, befindet sich der Routinier aus Tirol auf Platz zwei in der Disziplinenwertung. Er ist zwar von der Statur her ein kräftiger Athlet, weiß aber durch seine saubere Fahrtweise und seinem sicheren Skigefühl auf jeden Fall immer wieder aufs Neue zu überzeugen.

Der Südtiroler Patrick Thaler ist schon 35 Jahre alt. Nach dem legendären Rotwein-Vergleich „Je älter, desto besser“ lebt der Sarner sein Dasein im Skiweltcup. Er fährt locker und unbeschwert, erlebt quasi seinen zweiten Frühling. Mit den Rängen 3, 11, 6 und 5 zeigt er geradezu seine Konstanz. In Kitzbühel geht er nun zum zwölften Mal an den Start. Mit Platz drei im Jahr 2009 gelang ihm sein erstes Podium in seiner Karriere. Zahlreiche Fans werden sicher vom Sarntal über den Brenner fahren und ihrem Idol zujubeln. Dabei ist alles möglich. Das gilt auch für seinen Landsmann Manfred Mölgg aus dem Gadertal.

Alexis Pinturault ist die Wundertüte der Saison. Neben drei Ausfällen und einem keineswegs für ihn zufriedenstellenden 23. Platz siegte er am Lauberhorn. Gerade vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi kommt der Franzose rechtzeitig in Form. Er ist erst 22 Jahre alt, fährt aber wie ein Großer. Pintu ist daher auch in Kitzbühel ernst zu nehmen. Es spricht nichts dagegen, dass ihm die nächste Überraschung beim nächsten Klassiker gelingt.

Aufgrund der Wettervorhersage hat sich das Programm verändert. Die Rennen finden wie folgt statt:

Freitag, 24. Jänner

12:00 h                 1. Durchgang Slalom
17:00 h                 2. Durchgang Slalom

Samstag, 25. Jänner

11:45 h                Abfahrt

Sonntag, 26. Jänner

10:15 h                 Super-G
15:15 h                Kombi-Slalom

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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