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LIVE: Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 11.00 Uhr

LIVE: Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen, Vorbericht, Startliste und Liveticker - Startzeit: 11.45 Uhr

LIVE: Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen, Vorbericht, Startliste und Liveticker – Startzeit: 11.45 Uhr

Garmisch-Partenkirchen – Eigentlich würden an diesem Wochenende sowohl eine Abfahrt als auch ein Super-G der Damen auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm stehen. Doch ungünstige Wetterbedingungen sorgten dafür, dass keine Probeläufe ausgetragen werden konnten und sich die Veranstalter in Rücksprache mit dem Weltskiverband einigten, zwei Super-G’s auszutragen. Der erste steht am morgigen Samstag an; um 11.00 Uhr (MEZ) wird die erste Athletin aus dem Starthaus gelassen. Die offizielle FIS Startliste und Startnummern für den Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen, am Samstag um 11.00 Uhr, sowie den FIS Liveticker finden Sie in unserem Menü oben!

 

ACHTUNG: Alle Informationen zum Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen am Sonntag – Bitte hier klicken

 

Ski Weltcup Daten und Fakten (Samstag)
4. Super-G der Damen in Garmisch 2020/21

FIS-Startliste – Super-G der Damen in Garmisch
FIS-Liveticker – Super-G der Damen in Garmisch
FIS-Endstand – Super-G der Damen in Garmisch

Gesamtweltcupstand der Damen 2020/21
Weltcupstand Super-G der Damen 2020/21

Nationencup: Gesamtwertung
Nationencup: Damenwertung

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

In der Disziplinenwertung liegt die Schweizerin Lara Gut-Behrami mit einem relativen großen Vorsprung auf ihre Mannschaftskollegin Corinne Suter vorne. Die Italienerinnen Federica Brignone und Marta Bassino liegen auf den Rängen drei und vier. Man kann davon ausgehen, dass sich die Vertreterinnen dieser beiden Nationen nichts schenken werden und die strahlende Siegerin aus einer der angeführten Länder kommen kann. Die im Super-G von Val d’Isère triumphierende Ester Ledecká aus Tschechien, die letzthin schwer stürzte, möchte wieder erfolgreich sein und unter die ersten Drei fahren. Sie ist ein ausgesprochenes Energiebündel, das als Snowboarderin sehr erfolgreich und dessen ungeachtet nicht mehr aus den Speeddisziplinen im Skiweltcup wegzudenken ist.

Die Österreicherinnen Tamara Tippler und Ricarda Haaser konnten ansatzweise ihr Können unter Beweis stellen, jedoch fehlt ihnen das letzte Quäntchen Glück, um auf Dauer vorne mitzumischen. Die azurblaue Athletin Francesca Marsaglia ist nicht nur sympathisch, sondern auch schnell. Ihr ist genauso wie den beiden Norwegerinnen Ragnhild Mowinckel und Kajsa Vickhoff Lie ein Top-10-Resultat zuzutrauen. Das ist auch der Eidgenossin Priska Nufer zuzutrauen. Ob Petra Vlhová aus der Slowakei an die letzten, doch sehr erfreulichen Resultate im Speedbereich anknüpfen kann, ist eine offene Frage. Die Kandahar in Garmisch-Partenkirchen ist eine andere Strecke als jene im schweizerischen Crans-Montana. Das weiß auch die aktuelle Führende in der Gesamtwertung.

Bei den ÖSV-Damen Ariane Rädler, Christine Scheyer und Stephanie Venier kann man das Gleiche sagen wie bei ihren Mannschaftskolleginnen Tippler und Haaser. Viel fehlt nicht, aber auch sie wissen, dass ein potentielles Erfolgserlebnis befreiend wirken und zudem den sprichwörtlichen Knoten, den wir beispielsweise beim Südtiroler Slalomspezialisten Alex Vinatzer vorfinden, lösen kann. Sofia Goggia aus Italien wurde in Garmisch-Partenkirchen bereits viermal Zweite. Die amtierende Abfahrts-Olympiasiegerin will natürlich ganz oben stehen. Aber wir werden sehen, wie sich die ehrgeizige Athletin in der zweiten Speeddisziplin schlagen wird. In der Disziplinenwertung vor ihr gereiht ist mit Elena Curtoni eine weitere azurblaue Skirennläuferin, die ihren erfolgreichen Mannschaftskolleginnen, welche sich auf Platz drei und vier befinden, um nichts nachstehen möchte. Schließlich werden wir nach den Rennen in Bayern wissen, aus welchen Namen sich das Cortina-WM-Aufgebot zusammensetzen wird.

Die für den Deutschen Skiverband startende Kira Weidle will bei ihrem Heimrennen alles und viel mehr aus sich herausholen und auch, wenn keine Fans zugelassen sind, am Ende mit einem glücklichen Lächeln einen roten Haken hinter das Wochenende setzen. Sie ist von Natur aus schnell, aber ab und zu ein bisschen ungestüm unterwegs. Das soll jetzt keineswegs den Anschein erwecken, ihre Leistungen zu schmälern. Im Gegenteil: Es kann auch direkt indirekt als Motivationsspritze angesehen werden. Das gilt auch für die Kanadierin Marie-Michele Gagnon und die Französinnen Laura Gauche und Tiffany Gauthier. Die großen Abwesenden in Deutschland sind Michelle Gisin und Wendy Holdener aus der Schweiz und die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Im letzten Jahr siegte Corinne Suter vom Swiss-Ski-Verband vor der derzeit verletzten ÖSV-Dame Nicole Schmidhofer. Wendy Holdener, auch sie ist eine Eidgenossin, kletterte als Dritte auf die niedrigste Stufe des Podests.

 

Damen Super-G Rennen der Saison 2020/21

  1. Super-G der Damen in Val d’Isere

Die Tschechin Ester Ledecká gewann den Super-G in Val d’Isère hauchdünn vor der Schweizerin Corinne Suter und der Italienerin Federica Brignone. Überhaupt stark präsentierten sich die azurblauen Damen. So kamen Marta Bassino, Sofia Goggia und Elena Curtoni auf die Ränge vier, sieben und acht. Suters Mannschaftskollegin Lara Gut-Behrami konnte auch überzeugen und schwang auf dem fünften Platz ab. Die Slowakin Petra Vlhová sammelte als Sechste wieder jede Menge Punkte in Bezug auf den Gesamtweltcup. Michelle Gisin, ihres Zeichens drittbeste Swiss-Ski-Dame und die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie rundeten als Neunte und Zehnte die Top-10 des heutigen Rennens ab.

  1. Super-G der Damen in St. Anton

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G in St. Anton am Arlberg. Auf Rang zwei schwang die Italienerin Marta Bassino ab; Dritte wurde Gut-Behramis Landsfrau Corinne Suter. Auf Position vier landete mit Tamara Tippler die beste ÖSV-Athletin. Auf Position fünf klassierte sich die azurblaue Skirennläuferin Federica Brignone. Hinter der letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin kam Ester Ledecká auf Platz sechs; sie hatte den ersten Super-G der Saison im französischen Val d’Isère für sich entschieden. Eine exzellente Vorstellung zeigte die mit der hohen Startnummer 34 ins Rennen gegangene Österreicherin Ariane Rädler, sie belohnte sich mit dem sehr guten siebten Rang, und verwies die Swiss-Ski-Damen Michelle Gisin auf Rang acht. Wendy Holdener aus der Schweiz und die Tirolerin Stephanie Venier teilten sich zeitgleich den neunten Rang.

  1. Super-G der Damen in Crans-Montana

Die Schweizerin Lara Gut-Behrami gewann den Super-G von Crans-Montana. Sie verwies in ihrem Heimrennen die Österreicherin Tamara Tippler und die Italienerin Federica Brignone auf die Ränge zwei und drei. Brignones Landsfrau Francesca Marsaglia, die als Vierte abschwang, verpasste um gerade einmal vier Hundertstelsekunden den Sprung aufs Treppchen. Christine Scheyer, mit der Nummer 33 ins Rennen gegangen, ließ die besten Athletinnen zittern. Am Ende reichte es für die Vorarlbergerin für Rang fünf. Die Swiss-Ski-Ladies traten bei ihrem Heimrennen mit einem kompakten Mannschaftsresultat auf; so klassierten sich Priska Nufer, Corinne Suter, und Joana Hählen auf den Rängen sechs, neun und elf. Aber auch Marta Bassino konnte sich freuen. Als Drittbeste der azurblauen Auswahl reichte es hinter der auf Position sieben fahrenden Tirolerin Ricarda Haaser für Platz acht. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie zeigte abermals eine gute Vorstellung und reihte sich auf Rang zehn ein.

 

Blick zurück: Saison 2019/20

Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen

Corinne Suter gewann den Super-G in Garmisch-Partenkirchen. Für die Schweizerin war es der zweite Ski Weltcup Sieg, der erste im Super-G. Die Österreicherin Nicole Schmidhofer wurde Zweite; Suters Teamkollegin Wendy Holdener glänzte mit Rang drei. Tiffany Gauthier aus Frankreich machte es mit der Startnummer 24 noch einmal spannend. Am Ende fehlten der auf Rang vier abschwingenden Angehörigen der Equipe Tricolore der kleinstmögliche Rückstand auf einen Sprung unter die besten Drei. Die Italienerin Federica Brignone büßte als Fünfte zwei Zehntelsekunden auf einen Podestplatz ein. Die ÖSV-Athletin Stephanie Venier, die mit der Nummer 1 das Rennen eröffnete, wurde sechste. Drittbeste Swiss-Ski-Lady war Michelle Gisin, die als Siebte ein kräftiges Lebenszeichen von sich gab. Die Französin Romane Miradoli schwang auf Platz acht ab. Die in den technischen Disziplinen glänzend fahrende Petra Vlhová aus der Slowakei lieferte als Neunte des Tages ihre nächste Talentprobe im Speedbereich ab. Die Top-11 wurden von Brignones Mannschaftskollegin Marta Bassino (10.) und Joana Hählen (11.), einer weiteren Eidgenossin vervollständigt.

 

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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