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LIVE: Super-G der Damen in Sotschi / Rosa Khutor 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Super-G der Damen in Sotschi / Rosa Khutor 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker (Foto: © Archi FISI/Gabriele Facciotti/Pentaphoto)

LIVE: Super-G der Damen in Sotschi / Rosa Khutor 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker (Foto: © Archi FISI/Gabriele Facciotti/Pentaphoto)

Sotschi – Einen Tag nach der abgesagten Abfahrt hoffen die Speedspezialistinnen mit dem Super-G wenigstens ein Rennen im Skiressort Rosa Khutor im russischen Sotschi auszutragen. Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die das rote Trikot der Führenden in der Disziplinenwertung innehat, fehlt. Sie hat die Reise in den westlichen Kaukasus nicht auf sich genommen und hat dem Ganzen einen intensiven Trainingsblock im Trentino vorgezogen. Der Start erfolgt um 9 Uhr (MEZ; 11 Uhr Ortszeit) morgens. Die offizielle FIS Startliste und die Startnummern für den Super-G der Damen in Sotschi / Rosa Khutor, sowie den FIS Liveticker finden Sie in unserem Menü oben!

OK-Chef Wolfgang Mitter blickt voller Optimismus auf den Super-G am Sonntag: „Ich denke für morgen können wir sehr zuversichtlich sein. Die Leute sind im Einsatz, und durch den Sonnenschein und die Temperaturen zieht die Piste an. Wir werden morgen sicher ein sehr schönes Rennen erleben. Das erste Mal nach den Olympischen Winterspielen, hoffentlich auch mit einer würdigen Siegerin.“

 

Ski Weltcup Daten und Fakten
4. Super-G der Damen in Rosa Khutor 2019/20

FIS-Startliste – Super-G der Damen in Rosa Khutor
FIS-Liveticker – Super-G der Damen in Rosa Khutor
FIS-Endstand – Super-G der Damen in Rosa Khutor

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Bedingt durch die Absage will Corinne Suter, die gegenwärtig 36 Zähler hinter der US-Amerikanerin in der Disziplinenwertung auf Rang zwei liegt, viele Punkte sammeln und durch ein gutes Ergebnis in Russland beim nächsten Super-G mit dem roten Leibchen an den Start gehen. Doch auch die Deutsche Viktoria Rebensburg, die heuer im Super-G weitaus erfolgreicher als im Riesentorlauf ist und sogar in Lake Louise gewinnen konnte, will endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis verbuchen und darüber hinaus ihre Kritik seitens DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier, egal, ob sie berechtigt oder unberechtigt ist, verstummen lassen.

Suters Landsfrau Lara Gut-Behrami ist wieder fast die Alte. In Bansko fuhr sie nach einer einjährigen Pause wieder aufs Podest. Es ist der Eidgenossin zu wünschen, dass wieder ein wenig Konstanz in ihr skifahrerisches Leben kommt. Das stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch das Wissen um die eigenen Fähigkeiten. Und dass die Tessinerin immer und allezeit zu großen Leistungen fähig ist, wissen wir auch nicht erst seit gestern.

Die Italienerinnen Federica Brignone und Sofia Goggia haben in dieser Saison mehrere Male auf sich aufmerksam gemacht. Beide sind sehr gut unterwegs und wollen auch fernab der Heimat jede Menge zu feiern haben. Überhaupt zeichnet sich die azurblaue Damenauswahl in dieser Saison durch sehr konstante wie gleichermaßen mehr als bloß befriedigende Ergebnisse aus.

Die Südtirolerin Nicol Delago und die beiden ÖSV-Damen Nicole Schmidhofer und Stephanie Venier wollen auch in Sotschi ein gutes Resultat erzielen. Die junge Grödnerin, die lieber nicht über das verkorkste Speedwochenende in Bulgarien sprechen will und in einer der beiden Abfahrten um Haaresbreite einen Sturz verhinderte, will lieber mit Top-Platzierungen glänzen und stets zufrieden und bescheiden bleiben.

Die Liechtensteinerin Tina Weirather hat in diesem Winter noch nicht ihr Potenzial abrufen können. Die Athletin aus dem alpinen Fürstentum ist eine Weltklasse-Super-G-Fahrerin. Sie muss sich mehr auf ihr Können konzentrieren. Eine fehlerfreie Fahrt könnte ihr garantiert das lang ersehnte Erfolgserlebnis bescheren. Und die in den technischen Disziplinen so erfolgreiche Petra Vlhová aus der Slowakei möchte auch im Super-G von Sotschi mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause fahren.

Jung und dynamisch ist die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie. Die Wikingerin zählt mit der Vorarlbergerin Nina Ortlieb, zu den jungen Wilden die nach vorne preschen wollen um die ältere Generation im Ski Weltcup im wahrsten Sinn des Wortes alt aussehen zu lassen. Beide Athletinnen eint der Ehrgeiz, die Motivation bis in die Haarspitzen und der niemals versiegende Hunger nach Spitzenresultaten.

Erfahrener sind Ortliebs Teamkolleginnen Anna Veith, Tamara Tippler, Ramona Siebenhofer und Mirjam Puchner. Die vier aufgezählten Damen können mehr, als es der gegenwärtige Rang in der Disziplinenwertung zeigt. Aber ein gutes Resultat ist drin, wenn sie an sich glauben und darüber hinaus alles passt. Veith erinnert sich gerne an den Gewinn der olympischen Goldmedaille. Und meistens kann die Erinnerung Wunder wirken und der Glaube daran Berge versetzen.

Romane Miradoli aus Frankreich, Elena Curtoni aus Italien und die US-Amerikanerin Alice Merryweather können bei guten Bedingungen gute Resultate erzielen. Sie müssen nur an ihre Fertigkeiten Glauben. Curtoni strotzt nach dem Abfahrtssieg in Bansko vor Selbstvertrauen und will in der zweitschnellsten Disziplin nachlegen. Die Teamkolleginnen von Curtoni und Miradoli, in persona Francesca Marsaglia und Tessa Worley, haben das Gleiche vor.

Die Swiss-Ski-Athletinnen Priska Nufer und Wendy Holdener, Merryweathers Landsfrau Alice McKennis, die Slowenin Ilka Stuhec und die DSV-Starterin Kira Weidle können im osteuropäischen Riesenreich unter die besten 15 fahren.

Der Super-G der Damen, der im letzten Jahr im Westkaukaus stattfinden hätte sollen, wurde wegen starken Schneefalls über Nacht abgesagt. Im Rahmen der Olympischen Winterspielen 2014 triumphierte Anna Veith, die noch unter ihrem Mädchennamen Fenninger startete. Die Silbermedaille ging dank Maria Höfl-Riesch an eine deutsche Athletin. Die Tirolerin Nicole Hosp beendete das Rennen auf den dritten Platz und gewann die Bronzemedaille. Ein Jahr zuvor wurde an Ort und Stelle ein Europacup-Super-G ausgetragen. Damals gewann die Norwegerin Ragnhild Mowinckel.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

Die Super-G Rennen der Saison 2019/20

  1. Super-G der Damen in Lake Louise

Der Sieg beim Super-G der Damen in Lake Louise, ging an Viktoria Rebensburg. Sie verwies die junge Südtirolerin Nicol Delago und die Schweizerin Corinne Suter im Wohnzimmer der mittlerweile zurückgetretenen Lindsey Vonn aus den USA auf die Positionen zwei und drei. Die Tirolerin Stephanie Venier schwang Platz vier ab; hinter Venier wurde die Salzburgerin Mirjam Puchner mit der hohen Startnummer 25 noch vor der Oberösterreicherin Tamara Tippler Fünfte. Federica Brignone aus Italien reihte sich auf Position sieben ein. Nicole Schmidhofer, 2017 im Super-G Weltmeisterin, wurde Achte. Die Liechtensteinerin Tina Weirather landete direkt hinter der Steirerin auf Position neun. Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die im Vorjahr hier gewann und den Grundstein für ihre Super-G-Kristallkugel legte, beendete ihren Arbeitstag auf Platz zehn.

  1. Super-G der Damen in St. Moritz

Im schweizerischen St. Moritz fand der 2. Super-G der Damen statt. Dabei freute sich Sofia Goggia über ihren Sieg. Sie verwies ihre Landsfrau Federica Brignone und die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin auf die Ränge zwei und drei. Beste Österreicherin wurde Nicole Schmidhofer auf Rang vier. Ein kleines Erfolgserlebnis gab es für die Schweizerin Lara Gut-Behrami auf Platz fünf. Dahinter reihte sich die talentierte ÖSV-Athletin Nina Ortlieb auf Position sechs ein. Zwei weitere Athletinnen, nämlich die Wikingerin Kajsa Vickhoff Lie und die Eidgenossin Corinne Suter waren auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie die Vorarlbergerin. Die französische Riesentorlaufspezialistin Tessa Worley, die bereits bei den Europacuprennen zu überzeugen wusste, positionierte sich mit der hohen Startnummer 34 auf Platz neun. Zehnte wurde die Deutsche Viktoria Rebensburg, die beim Super-G von Lake Louise noch siegte.

  1. Super-G der Damen in St. Moritz

Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat den Super-G von Bansko gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Marta Bassino aus Italien und Lara Gut-Behrami aus der Schweiz. Gut-Behramis Teamkollegin Corinne Suter schwang als Vierte ab. Ein großes Lebenszeichen gab Tina Weirather als Fünfte von sich. Die Slowakin Petra Vlhová war wieder blendend unterwegs; es reichte für Rang sechs. Elena Curtoni aus Italien schwang als Siebte ab. Hinter der azurblauen Abfahrtssiegerin von Bansko reihte sich mit Stephanie Venier, Nina Ortlieb und Anna Veith ein ÖSV-Trio auf den Rängen acht bis zehn ein. Die Französin Romane Miradoli fuhr mit der Nummer 10 auf Platz elf. Viktoria Rebensburg, die noch den Super-G von Lake Louise für sich entschied, konnte mit ihrem zwölften Rang nicht zufrieden sein.

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