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LIVE: Super-G der Herren in Kitzbühel 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Super-G der Herren in Kitzbühel 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Super-G der Herren in Kitzbühel 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Kitzbühel – Das 80. Hahnenkammwochenende wird am Freitag mit dem Super-G der Herren eröffnet. Leider zog sich der Südtiroler Dominik Paris bei einem Trainingslauf am Dienstag einen Kreuzbandriss und eine Mikrofraktur des Schienbeinkopfes zu. So ist für den Ultner die Saison 2019/20 beendet; der amtierende Super-G-Weltmeister muss schweren Herzens auf einen Start in der Gamsstadt verzichten Um 11.30 Uhr (MEZ) wird der erste Läufer aus dem Starthaus gelassen. Die offizielle FIS-Startliste und die Startnummer, sowie den FIS-Liveticker finden Sie, gleich nach Eintreffen, in unserem Menü oben!

 

Ski Weltcup Daten und Fakten zum
4. Super-G der Herren in Kitzbühel 2019/20

FIS-Startliste – Super-G der Herren in Kitzbühel
FIS-Liveticker – Super-G der Herren in Kitzbühel
FIS-Endstand – Super-G der Herren in Kitzbühel

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Team Captains Meeting vor dem Super-G

Morgen ist es soweit, das erste der drei Weltcup Rennen wird über die Bühne gehen. Trainer und Offizielle trafen sich am Donnerstagabend für die finalen Besprechungen. Das heutige Abfahrtstraining wurde kurz revue passiert und anschließend meldete sich, zur Freude aller, Dominik Paris via Videobotschaft: „Ich wünsche allen Athleten alles Gute für die Rennen. Meine OP ist gut verlaufen und ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr.“

Präsident des Kitzbüheler Ski Clubs, Michael Huber, freut sich auf einen spannenden Super-G bei traumhaftem Wetter. „Ich möchte mich vor dem Start der Weltcup Rennen bei meinem Organisationskomitee und jedem einzelnen der in irgendeiner Weise in dieses Rennen involviert ist, bedanken. Ihr und alle Fans seid der Grund, warum Kitzbühel diese einzigartige Atmosphäre hat.“

Renndirektor Markus Waldner lobte den Ablauf des Trainings und informierte die Trainer und Offiziellen über den morgigen Super-G: „Die Kurssetzung ist sehr gut ans Gelände angepasst und es wird 32 Richtungsänderungen geben.“

Sepp Ferstl wird den morgigen Super-G (11:30) eröffnen. Als erster Österreicher startet gleich darauf Christian Walder mit Nummer zwei. Der Norweger Kjetil Jansrud geht mit der Nummer neunzehn ins Rennen. Der Star des Schweizer Teams, Beat Feuz kommt mit Nummer siebzehn.

Vor dem Ende des Team Captains Meeting wurde der langjährige Rennsekretär Peter Eder verabschiedet. Hier zum Bericht über das Urgestein der Hahnenkamm-Rennen. Seine Funktion wird zukünftig von Alexander Katholnig übernommen.

Rennleiter Mario Weinhandl schloss die Sitzung und wünschte den Athleten einen erfolgreichen morgigen Super-G.

Quelle: www.Hahnenkamm.com

 

Aus heimischer Sicht sieht es in der Disziplinenwertung mehr als nur gut aus. Vincent Kriechmayr aus Oberösterreich hat das rote Trikot inne; Matthias Mayer aus Kärnten lauert auf der zweiten Position. Mit den Positionen 3, 7 und 1 hat Kriechmayr sehr gute Ergebnisse im Super-G erzielt; er möchte an diese ansprechende Serie anknüpfen. Im letzten Jahr wurde er Vierter; dieses Mal kann es für einen Podestrang allemal reichen. Und Mayer? Der Abfahrtsolympiasieger von 2014 und Super-G-Olympiasieger von 2018 hat den Super-G in Lake Louise gewonnen. In Beaver Creek bestätigte er seine gute Form; nur in Gröden zeigte er sich als Elfter nicht von seiner Schokoladenseite. So will er zeigen, dass der Ausrutscher auf der Saslong nur eine Eintagsfliege war.

Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen, der sogar ein Wort um die große Kristallkugel mitreden möchte, erlebt einen mehr als erfolgreichen Winter. Der dritte Rang in der Disziplinenwertung spricht für ihn und wenn es nach dem Wikinger geht, will er die beiden Hausherren mit einem Erfolg am Freitag richtig ärgern. Ähnliches können wir von seinem Landsmann und Teamkollegen Kjetil Jansrud erwarten.

Aus der Schweiz reisen Mauro Caviezel, der wiedergenesene Marco Odermatt und Beat Feuz an. Das Swiss-Ski-Trio will auch im Mekka des alpinen Ski Weltcups ordentlich punkten, eine gute Platzierung erzielen und den „Lieblingsnachbarn“ in der Nationenwertung enteilen. Ob die Angehörigen des ÖSV das einfach so hinnehmen oder schlichtweg einfach tolerieren, ist und bleibt eine offene Frage. Abgerechnet wird nicht nach dem Super-G in Kitzbühel, sondern erst am Schluss einer langen und manchmal auch kräftezehrenden Saison.

Eine weitere Frage wird sein, wie sich Odermatt, der im bisherigen Winter schon einen Super-G für sich entscheiden konnte, nach seinem Comeback präsentiert. Das trifft auch auf den Südtiroler Christof Innerhofer zu, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall seines Landsmannes Paris zur Nummer 1 im Land von Etsch, Eisack und Rienz aufsteigen wird.

Thomas Dreßen aus Deutschland möchte einen Tag vor der Abfahrt auch im Super-G zeigen, was er kann. Er ist nicht nur ein sympathischer Zeitgenosse, sondern auch ein Athlet, der stets die schmale Gratwanderung zwischen dem Überschreiten der Limits und dem Dosieren der Geschwindigkeit beherrscht. Zuletzt freute sich der DSV-Mann, der 2018 auf der „Streif“ den Abfahrtsklassiker gewann, über einen Podestplatz in Wengen. Das Gefühl tut ihm gut und in Kitzbühel ist mit ihm immer zu rechnen; und es ist einerlei, um welche Speeddisziplin es sich handelt. Andreas Sander und Pepi Ferstl wollen es Dreßen nachmachen; letzterer hat hier im letzten Jahr gewonnen und will das Siegergen noch einmal zeigen.

Die Italiener schauen auf Mattia Casse, der früher bei Trainings besser als in den Rennen selbst war. Aber der azurblaue Skirennläufer möchte auch einmal bei einem Rennen zeigen, welches Talent in ihm steckt. Am Selbstbewusstsein fehlt es ihm nicht, denn alle, die in Kitzbühel heil herunterkommen, sind ohne Zweifel Helden der Neuzeit. Der Italiener möchte ein gutes Ergebnis zielen und dieses dann sicher auch in der Abfahrt am Samstag bestätigen.

Aus US-amerikanischer Sicht ist Travis Ganong in der Disziplinenwertung der beste des „Stars and Stripes“-Teams. Er ist ein Mann, der sauber fährt und konstant Weltcup Zähler sammelt. Er will am Hahnenkamm überzeugen und sein Punktekonto aufstocken. Jedoch wäre ein Sprung unter die besten Fünf des Super-G’s vom Freitag wohl eher eine Sensation; ein Top-10-Rang hingegen ist durchaus im Bereich des Realistischen und auf dieselbe Art und Weise alles andere als utopisch.

2019 war, wie beschrieben, Ferstl der Schnellste. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Johan Clarey aus Frankreich und Dominik Paris aus Südtirol.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

Die Super-G Rennen der Herren in der Saison 2019/20

  1. Super-G der Herren in Lake Louise

Im kanadischen Lake Louise wurde der erste Super-G der Herren der Ski Weltcup Saison 2019/20 ausgetragen. Dabei siegte der Österreicher Matthias Mayer vor dem Südtiroler Dominik Paris und Vincent Kriechmayer, einem weiterem Österreicher. Letzterer musste sich mit dem Schweizer Mauro Caviezel den dritten Platz teilen. Auf Position fünf klassierte sich der Italiener Mattia Casse. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, vor einigen Saisonen Sieger der Super-G-Disziplinenwertung, beendete das Rennen auf Platz sechs. Zweitbester Eidgenosse wurde der junge Marco Odermatt, der als Siebter eine starke Leistung zeigte. Kildes Mannschaftskollege Kjetil Jansrud schwang als Achter ab. Die besten Zehn des Rennens in Lake Louise wurden von Adrien Théaux und DSV-Rennläufer Thomas Dreßen vervollständigt.

  1. Super-G der Herren in Beaver Creek

Im US-amerikanischen Beaver Creek wurde der zweite Super-G der Ski Weltcup Saison 2019/20 ausgetragen. Es siegte der Schweizer Marco Odermatt vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde und dem Österreicher Matthias Mayer. Der Franzose Alexis Pinturault belegte den sehr guten vierten Platz. Odermatts Landsmann Mauro Caviezel schwang als Fünfter ab. Die Hausherren freuten sich über die sechste Position von Travis Ganong. Der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr, bei den Weltmeisterschaften in Åre in dieser Disziplinen noch Gewinner einer Medaille, klassierte sich auf Platz sieben. Kildes Mannschaftskollege Adrian Smiseth Sejersted schwang vor dem routinierten Salzburger Hannes Reichelt, vor vier Jahren an Ort und Stelle Weltmeister, und dem Italiener Mattia Casse ab auf Rang acht ab.

  1. Super-G der Herren in Gröden

Den Sieg beim Super-G in Gröden auf der Saslong, sicherte sich Vincent Kriechmayr. Der Österreicher, der mit Startnummer 7 ins Rennen ging, setzte sich vor dem Norweger Kjetil Jansrud und Thomas Dreßen aus Deutschland durch. Der Schweizer Mauro Caviezel verpasste den Sprung auf das Podest knapp, und schwang vor dem Südtiroler Mitfavoriten Dominik Paris auf dem vierten Platz ab. Der Salzburger Routinier Hannes Reichelt schwang als Sechster des Tages ab. Der Franzose Johan Clarey und der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde teilten sich den siebten Rang. Der Eidgenosse Beat Feuz und Clareys Mannschaftskollege Adrien Théaux waren fast gleich schnell und rundeten die besten Zehn des Klassements ab.

 

Blick zurück – Saison 2018/19
Super-G der Herren in Kitzbühel

Mit einer Überraschung endete der Super-G der Herren in Kitzbühel. Den Sieg auf der Streif sicherte sich Josef ‚Pepi‘ Ferstl. Johan Clarey aus Frankreich verpasste den Sieg knapp, konnte sich aber über Platz zwei von Herzen freuen. Auch Hahnenkamm-Abfahrtssieger Dominik Paris konnte als Dritter erneut auf das Siegerpodest steigen. Hinter dem Führungstrio reihten sich die beiden ÖSV-Rennläufer Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer ein. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud, hielt Aleksander Aamodt Kilde adie Fahnen der Norweger hoch. Der Wikinger beendete seine Fahrt vor den beiden Franzosen Brice Roger und Alexis Pinturault auf dem sechsten Platz. Der Südtiroler Christof Innerhofer und Adrian Smiseth Sejersted teilten sich zeitgleich den neunten Rang.

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