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Abgesagt: Super-G der Herren in Kvitfjell 2020 ist abgesagt

LIVE: Super-G der Herren in Kvitfjell 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Super-G der Herren in Kvitfjell 2020, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Am Sonntag steht in Kvitfjell das letzte Speed-Rennen der Herren in der Ski Weltcup Saison 2019/20 auf dem Programm. Beim Super-G auf dem ‚Olympiabakken‘ können noch fünf Rennläufer in die Entscheidung um die kleine Kristallkugel eingreifen. Darunter ist auch der Norweger Alexander Aamodt Kilde, der nebenbei auch möglichst viele Punkte für den Gesamtweltcup sammeln möchte. Für Österreich ist es die letzte Chance in dieser Saison eine Kristallkugel zu gewinnen. Der mit Sicherheit spannungsgeladene Super-G von Kvitfjell wird um 10.30 Uhr gestartet. Die offizielle FIS Startliste für den Super-G, am Sonntag um 10.30 Uhr in Kvitfjell, sowie die Startnummern und den FIS Liveticker finden sie im Menü oben.

 

Update: Der Super-G von Kvitfjell ist abgesagt

Nach dem traumhaften Winterwetter bei der Abfahrt am Samstag, hat sich das Wetter in Kvitfjell deutlich verschlechtert. Es ist fraglich, ob die Startzeit 10.30 Uhr gehalten werden kann. Die nächste Jury-Entscheidung wird um 10 Uhr fallen. Eines ist bereits sicher, der letzte und entscheidende Super-G der Saison 2019/20 wird auf verkürzter Strecke gefahren. In Norwegen wird gerade der Reserve-Start vorbereitet. Weitere Infos folgen. 

 

Ski Weltcup Daten und Fakten zum
7. Super-G der Herren in Kvitfjell 2019/20

FIS-Startliste – Super-G der Herren in Kvitfjell
FIS-Liveticker – Super-G der Herren in Kvitfjell
FIS-Endstand – Super-G der Herren in Kvitfjell

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Am Sonntag wird Alexander Aamodt Kilde nicht nur um Punkte für den Gesamtweltcup kämpfen, sondern auch die kleine Kristallkugel im Super-G ins Visier nehmen. Kilde (336) musste nach seinem Sturz beim Super-G von Hinterstoder die Führung im Super-G Weltcup an Mauro Caviezel (365) abgeben, und liegt vor dem Rennen in Kvitfjell hinter Vincent Kriechmayr (362) nur noch auf dem dritten Rang. Matthias Mayer liegt mit 41 Punkten Rückstand auf dem 4. Platz. Theoretische Chancen hat auch noch der Wikinger Kjetil Jansrud, der sich auf der „Olympiabakken“ immer besonders wohl fühlt. Der Rückstand des Norwegers auf Mauro Caviezel beträgt jedoch schon 60 Punkte.

Im Gesamtweltcup hat Kilde (1202 Weltcuppunkte) mit seinem gestrigen zweiten Platz bei der Abfahrt, das „rote Trikot“ von Alexis Pinturault (1148) zurückgeholt. Der Rückstand des Franzosen beträgt 54 Zähler. Henrik Kristoffersen (1041), der in Norwegen nicht am Start ist, liegt auf dem dritten Rang.

Während sich Kristoffersen auf die Technik-Rennen in Kranjska Gora vorbereitet, wird Alexis Pinturault versuchen, so wie in Hinterstoder wo er den Super-G auf Rang vier beendet, viele Zähler auf sein Gesamtweltcup-Punktekonto zu packen. Jedoch ist die Charakteristik der Rennstrecke in Norwegen nicht mit jener in Hinterstoder zu vergleichen.

Außer den oben genannten Athleten kann man auch DSV Rennläufer Thomas Dreßen und den Schweizer Marco Odermatt zu den Favoriten zählen.

 

Die Super-G Rennen der Herren in der Saison 2019/20

  1. Super-G der Herren in Lake Louise

Im kanadischen Lake Louise wurde der erste Super-G der Herren der Ski Weltcup Saison 2019/20 ausgetragen. Dabei siegte der Österreicher Matthias Mayer vor dem Südtiroler Dominik Paris und Vincent Kriechmayer, einem weiterem Österreicher. Letzterer musste sich mit dem Schweizer Mauro Caviezel den dritten Platz teilen. Auf Position fünf klassierte sich der Italiener Mattia Casse. Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, vor einigen Saisonen Sieger der Super-G-Disziplinenwertung, beendete das Rennen auf Platz sechs. Zweitbester Eidgenosse wurde der junge Marco Odermatt, der als Siebter eine starke Leistung zeigte. Kildes Mannschaftskollege Kjetil Jansrud schwang als Achter ab. Die besten Zehn des Rennens in Lake Louise wurden von Adrien Théaux und DSV-Rennläufer Thomas Dreßen vervollständigt.

  1. Super-G der Herren in Beaver Creek

Im US-amerikanischen Beaver Creek wurde der zweite Super-G der Ski Weltcup Saison 2019/20 ausgetragen. Es siegte der Schweizer Marco Odermatt vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde und dem Österreicher Matthias Mayer. Der Franzose Alexis Pinturault belegte den sehr guten vierten Platz. Odermatts Landsmann Mauro Caviezel schwang als Fünfter ab. Die Hausherren freuten sich über die sechste Position von Travis Ganong. Der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr, bei den Weltmeisterschaften in Åre in dieser Disziplinen noch Gewinner einer Medaille, klassierte sich auf Platz sieben. Kildes Mannschaftskollege Adrian Smiseth Sejersted schwang vor dem routinierten Salzburger Hannes Reichelt, vor vier Jahren an Ort und Stelle Weltmeister, und dem Italiener Mattia Casse ab auf Rang acht ab.

  1. Super-G der Herren in Gröden

Den Sieg beim Super-G in Gröden auf der Saslong, sicherte sich Vincent Kriechmayr. Der Österreicher, der mit Startnummer 7 ins Rennen ging, setzte sich vor dem Norweger Kjetil Jansrud und Thomas Dreßen aus Deutschland durch. Der Schweizer Mauro Caviezel verpasste den Sprung auf das Podest knapp, und schwang vor dem Südtiroler Mitfavoriten Dominik Paris auf dem vierten Platz ab. Der Salzburger Routinier Hannes Reichelt schwang als Sechster des Tages ab. Der Franzose Johan Clarey und der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde teilten sich den siebten Rang. Der Eidgenosse Beat Feuz und Clareys Mannschaftskollege Adrien Théaux waren fast gleich schnell und rundeten die besten Zehn des Klassements ab.

  1. Super-G der Herren in Kitzbühel

Der Norweger Kjetil Jansrud gewann das Super-G Rennen in Kitzbühel. Der Wikinger verwies die beiden zeitgleichen Matthias Mayer aus Österreich und seinen Landsmann Aleksander Aamodt Kilde auf den zweiten Platz. Auf Rang vier schwang Mauro Caviezel aus der Schweiz ab. Der Italiener Mattia Casse zeigte eine gute Fahrt und belegte am Ende Position fünf. Der Österreicher Vincent Kriechmayr klassierte sich auf Platz sechs. Zweitbester Eidgenosse wurde Beat Feuz der Siebter wurde. Der Deutsche Andreas Sander reihte sich auf Platz acht ein. Die besten Zehn wurden von Alexis Pinturault aus Frankreich und dem US-Boy Travis Ganong komplettiert.

  1. Super-G der Herren in Saalbach Hinterglemm

Aleksander Aamodt Kilde feierte in Saalbach-Hinterglemm seinen vierten Weltcupsieg, den zweiten in einem Super-G Rennen. Der Norweger setzte sich vor dem Schweizer Mauro Caviezel durch. Thomas Dreßen aus Deutschland, konnte sich 24 Stunden nach seinem Abfahrtserfolg, als Dritter erneut über einen Podestplatz freuen. Christian Walder verpasste als Vierter und somit bester Österreicher knapp den Sprung auf das Podium und reihte sich, vor dem Italiener Mattia Casse (5.) und Alexis Pinturault (6.) aus Frankreich, der wichtige Punkte im Kampf um die große Weltcupkugel sammeln konnte, auf dem vierten Rang ein. Eine starke Leistung zeigte DSV-Rennläufer Andreas Sander, der sich zeitgleich mit dem US-Amerikaner Travis Ganong den vierten Platz teilte. Die Mitfavoriten Kjetil Jansrud aus Norwegen und der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr mussten sich mit den Rängen neun und zehn begnügen.

  1. Super-G der Herren in Hinterstoder

Der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr nutzte seinen Heimvorteil auf der „Hannes Trinkl Weltcupstrecke“ und feierte in Hinterstoder seinen sechsten Weltcupsieg, den vierten in einem Super-G. Mauro Caviezel musste sich, wie bereits in Saalbach-Hinterglemm knapp geschlagen geben, dem Schweizer fehlten zum Sieg fünf Hundertstelsekunden. Mit Matthias Mayer sicherte sich ein weiterer Österreicher, als Dritter, einen Podestplatz. Eine starke Leistung zeigte der Franzose Alexis Piturault der sich vor dem Schweizer Beat Feuz und dem Norweger Kjetil Jansrud auf dem vierten Rang einreihte. Hinter dem Franzosen Nils Allegre reihten sich die beiden Italiener Mattia Casse und Emanuele Buzzi auf den Plätzen acht und neun ein. Seine aufsteigende Form stellte Gino Caviezel unter Beweis. Der Schweizer konnte sich mit Rang zehn über seine beste Saison-Platzierung im Super-G freuen.

 

Blick zurück: Saison 2018/19
Super G der Herren in Kvitfjell

Wie bereits bei der Abfahrt am Samstag stellte Super-G Weltmeister Dominik Paris seine derzeitige Super-Form unter Beweis, und feiert seinen zweiten Sieg binnen 24 Stunden im hohen Norden. Der Südtiroler setzte sich vor dem norwegischen Abfahrtsweltmeister Kjetil Jansrud, der den Super-G bei seinem Heimrennen bereits fünfmal gewinnen konnte, und dem Schweizer Beat Feuz durch. Vincent Kriechmayr verpasste als bester Österreicher den Sprung auf das Siegerpodest knapp und reihte sich vor dem US-Amerikaner Travis Ganong und Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen auf dem vierten Platz ein. Der Schweizer Mauro Caviezel beendete sein Rennen, vor den beiden Franzosen Brice Roger (8.) und Johan Clarey (9.) sowie dem zeitgleichen Südtiroler Christof Innerhofer (9.), auf dem siebten Rang.

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