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Livio Magoni ist der starke Mann an der Seite von Petra Vlhová

 Livio Magoni ist der starke Mann an der Seite von Petra Vlhová

Livio Magoni ist der starke Mann an der Seite von Petra Vlhová

Bergamo – Vor acht Jahren gewann der italienische Skitrainer Livio Magoni mit der slowenischen Ski Weltcup Rennläuferin Tina Maze den Gesamtweltcup. In diesem Jahr wiederholte das Kunststück mit der Slowakin Petra Vlhová. Der Erfolgscoach besticht durch seine Professionalität, die Leidenschaft und sein Organisationstalent. Hinter ihm steht ein kleines Team. Alle verfolgen das Ziel, so gut wie möglich für die Athletin da zu sein. Im nächsten Winter, so die Zielsetzung, will man eine olympische Medaille anpeilen.

Magoni ist er ein Perfektionist. Mit den letzten beiden Rennen einer sehr anstrengenden und langen Saison war er nicht zufrieden. Er möchte sie täglich verbessern, um seine Athletin und das ganze Team wachsen zu lassen. Beim Saisonkehraus hatte man Pech mit dem Wetter, aber trotzdem blickt er auf einen guten Winter zurück, auch wenn die Schweizerin Lara Gut-Behrami zwischenzeitlich den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Magoni sprach davon, dass er am meisten Mikaela Shiffrin aus den USA fürchtete. Die Jahrgangskollegin von Vlhová ist auch eine, die immer 100 Prozent gibt und in jedem Rennen punkten kann. Hinsichtlich der bevorstehenden Saison will man den Super-G mit ins Programm nehmen, um dann bei den Spielen im Zeichen der fünf Ringe ein weiteres Kapitel slowakische Wintersportgeschichte zu schreiben. Noch nie gewann man eine Skisportmedaille. Der Italiener berichtete zudem, dass das Team hinter Tina Maze ähnlich wie jenes hinter Vlhová ist, selbst wenn die Athletinnen anders sind. Die Slowenin war in den technischen Disziplinen sehr gut unterwegs, während die Slowakin anfangs nur eine reine Torläuferin war.

Der Trainerfuchs und sein Schützling sprechen in Englisch und Slowakisch miteinander, zumal die Athletin noch üben muss, was das Italienische betrifft.  In der kommenden Woche plant man bereits den nächsten Winter. Und man möchte auch im Slalom wieder erfolgreich sein, auch wenn Mikaela Shiffrin seit Jahren die Richtwerte gab, darf man auf keinen Fall die Österreicherin Katharina Liensberger außer Acht lassen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: neveitalia.it (Auszug)

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