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Lizz Görgl möchte mit gutem Zauchensee-Ergebnis durchwachsenen Winter vergessen

© Gerwig Löffelholz / Elisabeth „Lizz“ Görgl

© Gerwig Löffelholz / Elisabeth „Lizz“ Görgl

Zauchensee – Vor 14 Jahren fand die letzte Sprint-Abfahrt der Damen statt. In Zauchensee freuen sich Athletinnen und Zuschauer gleichermaßen auf eine spannende Entscheidung. Im ersten Training am Donnerstag hatte die Liechtensteinerin Tina Weirather die Nase vorn.

1993 fand in St. Anton eine Sprintabfahrt statt. Das gleiche Rennmodell wurde 1996 im norwegischen Narvik, 1997 in Val d’Isère und 1999, 2000 und 2002 gleich dreimal in Åre durchgeführt. Für viele Starterinnen ist eine Sprintabfahrt ein komplettes Novum. Elisabeth Görgl, die ÖSV-Veteranin, ist auch noch nie – trotz ihrer fast 35 Lenze – eine Sprintabfahrt in zwei Durchgängen gefahren.

Für Görgl ist das Rennen auf der Kälberloch-Strecke ein Heimrennen. Auch wenn sie in diesem Winter noch nicht richtig in die Gänge gekommen ist, will sie wieder in die Erfolgspur zurück finden sein. 2014 siegte sie bei der letzten Abfahrt in Zauchensee vor ihrer Teamkollegin Anna Fenninger. Wer die  tückischen Kurven richtig anfährt kann, kann am Ende erfolgreich sein. So einfach ist das Patentrezept.

Michael Walchhofer, vor einigen Jahren noch ein extrem erfolgreicher ÖSV-Abfahrer, zieht als Mitglied des Organisationskomitees im Hintergrund die Fäden. Er wünscht sich einen Heimsieg seiner Damen und setzt auf die Jugend. So glaubt er, dass die pfeilschnelle Conny Hütter bei einer Sprintabfahrt Lindsey Vonn fordern kann. Doch bei einer Laufzeit von etwas mehr als einer Minute darf man sich keine Fehler erlauben.

Binnen zehn Tagen haben Walchhofer und sein Team – trotz Tourismushochzeit und Schneemangel – Großartiges geleistet. Sowohl die Sprintabfahrt als auch der Super-G am Sonntag werden mit Sicherheit ein großer Erfolg. Dann geht es weiter nach Flachau. Im Nachtslalom gibt es neben 100 Punkten für den Sieg auch ein ordentliches Preisgeld. Satte 69.000 Euro werden der Triumphatorin aufs Konto überwiesen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sport.orf.at

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