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Lotte Smiseth Sejersted steht wieder auf den Skiern

© HEAD / Lotte Smiseth Sejersted

© HEAD / Lotte Smiseth Sejersted

Bærum – Schier unendliche acht Monate musste die norwegische Skirennläuferin Lotte Smiseth Sejersted warten, bis sie wieder auf den Skiern stehen konnte. Im Januar 2016 verletzte sich die Wikingerin bei der Abfahrt in Altenmarkt schwer am Knie und riss sich das Kreuzband. Nun konnte sie auf den heimischen Gletschern das Training wiederaufnehmen.

Für die Nordeuropäerin war der Sturz in Österreich der zweite schwere binnen 13 Monaten. Im Dezember 2014 erwischte es sie in Val d’Isère. Als Konsequenz musste sie ein ganzes Jahr pausieren, ehe ihr mit dem fünften Platz im Super-G von Lake Louise ein vielversprechendes Comeback gelang.

Die 25-Jährige aus Bærum schaut nach vorne und will im Weltcup wieder Fuß fassen, denn sie hatte stets im Europacup gute Platzierungen erzielt und wurde im Jahr 2011 bei der Junioren-WM mit Abfahrtsgold belohnt.

In den Abfahrtstrainings zeigte sie mehrfach ihre Klasse, doch leider konnte sie ihr Können am Renntag meistens nicht hundertprozentig abrufen. Es ist schwer vorherzusagen, wie stark die Wikingerin im WM-Winter sein wird. Alles wird davon abhängen, wie ihr Knie nach ihren ersten Übungseinheiten reagiert und dem Druck standhält.

Die Hoffnung besteht, dass sie bei den Speedrennen in Lake Louise an den Start gehen kann. Ein Renneinsatz in Sölden, zumal sie in allen Disziplinen außer im Torlauf ambitioniert und talentiert ist, ist wohl unwahrscheinlich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

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