8 Januar 2020

Madonna di Campiglio: Das Duell zwischen Pinturault und Kristoffersen geht weiter

Alexis Pinturault: In Zagreb knapp am Ausscheiden vorbei
Alexis Pinturault: In Zagreb knapp am Ausscheiden vorbei

Madonna di Campiglio – Der französische Skirennläufer Alexis Pinturault bedauert den ersten Lauf in Zagreb, der ihm fast eine Disqualifikation gebracht hätte. Und der Norweger will die schlechte Vorstellung in Kroatien vergessen. Nun schauen beide nach Madonna di Campiglio.

Die beiden Athleten, die als Nachfolger des mittlerweile zurückgetretenen österreichischen Skirennläufer Marcel Hirscher gehandelt werden, wollen auf dem Canalone Miramonti wieder aus dem Vollen schöpfen. Der Wikinger hat schon zweimal das Nachtspektakel im Trentino für sich entschieden. Das war in den Jahren 2015 und 2016 der Fall.

Es ist davon auszugehen, dass beide Athleten Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen und Dominik Paris aus Südtirol von den vordersten Plätzen in der Disziplinenwertung verdrängen werden. Trotzdem haben die beiden Techniker im Laufe dieses Winters einige Fehler gemacht und dürfen sich in den nächsten Rennen keine Blöße mehr geben.

Der 28-Jährige Franzose nimmt einen relativ guten zweiten Lauf aus Kroatien mit. Deshalb will er den neunten Rang, den er auf dem Bärenberg eingefahren hat, nicht verachten. Der Wikinger hingegen weiß, dass der Hang auf dem Sljeme nicht seine Lieblingspiste im Ski Weltcup ist. Er möchte seine Enttäuschung verarbeiten und am liebsten gleich in Madonna di Campiglio wieder voll angreifen und erfolgreich sein. Auf alle Fälle geht nun das Duell zwischen Pinturault und Kristoffersen in die nächste Runde.

Die 3Tre ist die zweite von sechs Slalomentscheidungen im Januar 2020. Der junge Südtiroler Alex Vinatzer hofft nach dem dritten Platz von Zagreb auf ein gutes Ergebnis, doch er gibt zu bedenken, dass die Strecke in Madonna di Campiglio nicht seine Lieblingspiste ist. Für Italien fuhr Stefano Gross hier zuletzt aufs Podest. Manfred Mölgg findet sich im schwierigen Gelände gut zurecht. Und Giuliano Razzoli belegte mit der hohen Startnummer 69 im Dezember 2018, also beim letzten Rennen auf dem Canalone Miramonti, Position fünf. Es ist also angerichtet.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

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