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Madonna di Campiglio freut sich auf vorweihnachtliches Slalomfest?

© Fisalpine.com / Photo OC Campiglio

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Madonna di Campiglio – Sieben Jahre nach dem letzten Slalom von Madonna di Campiglio erfolgte die Inspektion von FIS-Renndirektor Günter Hujara auf dem Canalone Miramonti. Am 18. Dezember sollen wieder wagemutige Burschen den Hang runterfahren und ihr Talent zwischen den eng gesetzten Stangen unter Beweis stellen. Mit Hujara waren auch der Regisseur und die Techniker eines Fernsehteams und die Verantwortlichen des Organisationskomitees (allen voran Lorenzo Conci) und der Pistendirektor Adriano Alimonta mit von der Partie. Es war ein rein technisch ausgelegtes Treffen, um die neuesten Informationen und die Zusammensetzung vor dem ersten Schnee in Erfahrung zu bringen.

Sandro DeManicor, der 55-jährige Regisseur zahlreicher Winterveranstaltungen, führt das Team an und betonte den Einsatz von Ressourcen. Der Slalom von Madonna di Campiglio wird von 15 Kameras begleitet werden. Im Vergleich zum Frühjahr will Hujara das Ziel um drei Meter verlegen, um mehr Platz im Zielraum zu haben. So können die zahlreichen Fans das Rennen und die Höhepunkte auf zwei großen Videoleinwänden verfolgen und bestens informiert dem Geschehen beiwohnen.

Hujara sprach davon, dass sich Zeiten und Technik verändert haben. So hat sich die Struktur von Madonna Campiglio zum heutigen Zeitpunkt noch nicht an die Standards im Weltcup angepasst. Chamonix und Kitzbühel sind prestigeträchtige Torlauf-Orte. Madonna di Campiglio muss sich anpassen, und wenn alles passt und alle Bedingungen erfüllt sind, kann der Ort im Trentino ein fester Bestandteil im Weltcupkalender sein. Mit dem italienischen Verband gibt es eine fruchtbare Beziehungen und einen guten Dialog. So könnte man alle zwei Jahre alternierend den Slalom in Alta Badia und in Madonna di Campiglio austragen.

Dieser Vorschlag ist durchaus legitimiert. Bei der FIS-Herbstsitzung in Zürich wird dieser Punkt besprochen, zumal die beiden Orte sich in derselben Region befinden und einfach, was Logistik und Verkehr betrifft, zu erreichen sind. Lorenzo Conci bestätigte das Engagement des Ausschusses und will die Rückkehr in den Weltcupkalender konkret angehen, geht es hier primär um die Umstrukturierung und die Anpassung des Stadions. Somit sind es Arbeiten, die bereits finanziert und genehmigt sind. 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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