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Manfred Mölgg im skiweltcup.tv-Interview: „Ich glaube an den Gewinn einer WM-Medaille 2017“

© Archivio FISI / Manfred Moelgg (ITA) Madonna di Campiglio, 22-12-2015 foto (Alessandro Trovati- Pentaphoto)

© Archivio FISI / Manfred Moelgg (ITA) (Foto: Alessandro Trovati – Pentaphoto)

St. Vigil im Enneberg – Der Südtiroler Skirennläufer Manfred Mölgg stammt aus dem Gadertal und wird im Juni 34 Jahre alt. Der routinierte Sportler gewann in seiner langen Laufbahn bisher zwei Weltcupslaloms. Ferner holte er sich bei der WM 2007 die Silbermedaille im Torlauf. Bei den Welttitelkämpfen 2011 und 2013 gab es für den Bruder von Manuela Mölgg im Slalom bzw. Riesentorlauf die Bronzemedaille.

Wir unterhielten uns mit dem Gewinner der kleinen Slalomkugel (Saison 2007/08) über die mangelnde Konstanz im letzten Torlaufwinter, sein Dasein als Routinier im azurblauen Technikerteam. Überdies wagt er einen Blick auf die Ski-WM im Februar 2017, die in St. Moritz ausgetragen wird.

skiweltcup.tv: „Manfred, wie würdest du mit eigenen Worten deinen abgelaufenen Ski-Winter charakterisieren? Welche Höhepunkte möchtest du gerne noch einmal erleben, und welche Tiefschläge würdest du am liebsten für immer aus deinem Gedächtnis streichen?“

Manfred Mölgg: „Ich würde die Saison mit dem Adjektiv ‚ungewöhnlich‘ beschreiben. So war ich sehr gut drauf, und trotzdem bin ich oft ausgeschieden. Das ist mir das erste Mal in meiner Karriere so passiert. Ich hoffe, dass ich dazu gelernt habe.“

skiweltcup.tv: „Im Slalom warst du in der vergangenen Saison fünf Mal in den Top-10, und fünf Mal bist du ausgeschieden. Was muss passen, damit die Konstanz gegenüber der hohen Ausfallquote dominiert?“

Manfred Mölgg: „Die Konstanz ergibt sich sicherlich aus mehreren Faktoren. Alles muss zu 100 Prozent passen. So muss das Wechselspiel von Training, Kopf, Körper und Material funktionieren.“

© Archivio FISI / Manfred Moelgg (ITA) Madonna di Campiglio, 22-12-2015 foto (Marco Trovati- Pentaphoto)

© Archivio FISI / Manfred Moelgg (ITA) (Foto Marco Trovati – Pentaphoto)

skiweltcup.tv: „Nach dem Rücktritt von Massimiliano Blardone bist du das Zugpferd im azurblauen Riesentorlaufteam der Herren. Ist dieser ‚Titel‘ ein Phänomen der Zeit, oder ehrt es dich, dass die anderen dann zu dir aufschauen müssen?“

Manfred Mölgg: „Um ehrlich zu sein, sehe ich das nicht als ‚Titel’. Ich werde weiterhin so trainieren wie bisher und mit allem und allen umgehen, wie bisher. Sicherlich hoffe ich auch, dass ich den Jungen innerhalb unserer Mannschaft mit meiner Erfahrung einige Tipps geben kann.”

skiweltcup.tv: „Marcel Hirscher hat zum fünften Mal in Folge die große Kristallkugel eingeheimst. Was zeichnet den ÖSV-Athleten aus, und was kann er von dir lernen?“

Manfred Mölgg: „Marcel ist einfach ein außergewöhnlicher Athlet. Harte Arbeit und vieles mehr zeichnen ihn aus. Ich glaube eher wir alle, so auch ich, können von Marcel lernen.“

skiweltcup.tv „Manni Mölgg gewinnt bei der Ski-WM 2017 eine Medaille, weil …“ 

Manfred Mölgg: „… er daran glaubt und hart dafür trainieren wird!“

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

© Archivio FISI / Manfred Moelgg (ITA) (Marco Trovati- Pentaphoto)

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